Herner Beitrag zur Manifesta 16 Ruhr — experimentelles Tanztheater und Lichtkunst in der Christuskirche Wanne-Mitte
Die Manifesta ist die europäische Wanderkunstbiennale: Alle zwei Jahre wechselt sie ihren Veranstaltungsort und nimmt eine europäische Region als Bühne. Die 16. Auflage 2026 ist die Manifesta 16 Ruhr und macht das gesamte Ruhrgebiet zur Kunstregion — Schwerpunktstädte sind Bochum, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen, in zehn weiteren Städten gibt es das ergänzende Format „Manifesta 16 +“ mit Projekten in leerstehenden Nachkriegskirchen, die zu temporären Gemeinschaftsräumen werden.
Die Stadt Herne beteiligt sich mit einem „Manifesta 16 +“-Projekt der Hagener Pottporus gGmbH: Die Christuskirche Wanne-Mitte — eine ehemalige evangelische Nachkriegskirche im Stadtteil Wanne-Mitte — wird zum Veranstaltungsraum für „Catch the Light – build bridges“, eine Verbindung aus experimentellem Tanztheater und Lichtkunst.
Die Pottporus gGmbH ist eine der bekanntesten freien Tanz- und Theatergruppen des Ruhrgebiets. Ihre Produktionen verbinden HipHop-, Urban- und zeitgenössischen Tanz mit Theater, Musik und visueller Kunst. Für die Manifesta 16 entwickelt Pottporus „Catch the Light – build bridges“ speziell für den Raum der Christuskirche — Lichtinstallationen reagieren auf Tanzbewegungen, die Architektur des leeren Kirchenraums wird Teil der Choreografie.
Die kreisfreie Stadt Herne liegt zwischen Bochum, Recklinghausen und Gelsenkirchen mitten im Ruhrgebiet — kompakt, dicht besiedelt, mit langer Bergbau- und Stahlindustrie-Geschichte. Im Stadtteil Wanne-Mitte (zweitgrößter Stadtteil) ist die Christuskirche bereits seit einigen Jahren als kultureller Versammlungsort der „Halloherne“-Initiative bekannt. Die Manifesta 16 nutzt diese Vorerfahrung als Anker für ihre Herner Programmlinie.
Im Rahmen des „Manifesta 16 +“-Formats, das in zehn Ruhr-Städten leerstehende Nachkriegskirchen zu Kulturorten umwandelt, bringt Pottporus ein extra für die Christuskirche entwickeltes Tanztheater-Stück nach Herne. Die Lichtkunst-Installation reagiert auf die Bewegungen der Tänzer*innen, der Kirchenraum wird Teil der Choreografie.
Die Manifesta 16 Ruhr läuft vom 20. Juni bis 4. Oktober 2026 mit Schwerpunktstädten Bochum, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen. Das „Manifesta 16 +“-Format aktiviert in zehn weiteren Ruhr-Städten leerstehende Nachkriegskirchen als temporäre Kulturorte — der Herner Beitrag ist einer davon.
Eintritt frei. Reservierung empfohlen — Kontingent durch die Raumkapazität begrenzt. Anmeldung über manifesta16.org.
Mit der Bahn nach Herne-Wanne-Eickel (S2 Dortmund–Essen). Vom Bahnhof Wanne-Eickel mit der Buslinie 311 oder 322 zur Christuskirche. Mit dem Auto über die A42 (Ausfahrt Wanne-Mitte) oder die A43.
Freitag 18. September und Samstag 19. September 2026 in der Christuskirche Wanne-Mitte. Genaue Aufführungszeiten werden über manifesta16.org und halloherne.de veröffentlicht.
Frei. Reservierung empfohlen — Kontingent begrenzt durch die Raumkapazität der Christuskirche.
Den Herner Beitrag mit einem Besuch der Hauptausstellung der Manifesta 16 in Bochum, Duisburg, Essen oder Gelsenkirchen verbinden. Tagespässe und Mehrtages-Tickets ermöglichen die Erkundung mehrerer Ausstellungsorte.
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Christuskirche Wanne-Mitte Herne
Heidstraße 22, 44649 Herne