Manifesta 16 Ruhr
Ausgabe 2026 Choir A cappella Theater

Manifesta 16 Ruhr

Europäische Kunstbiennale im Ruhrgebiet — 12 ehemalige Nachkriegskirchen werden zu Orten der Begegnung in Gelsenkirchen, Duisburg, Essen und Bochum

Gelsenkirchen — Kreisfreie Stadt Gelsenkirchen (05513) Ab 2026
Tickets →
Termine 21 Jun — 04 Okt 2026
Ort Gelsenkirchen (05513)
Preise Kostenlos
Status Bestätigt

Vorstellung von Manifesta 16 Ruhr

Vom 21. Juni bis 4. Oktober 2026 ist das Ruhrgebiet Gastgeber der 16. Manifesta — Europas größter wandernder Kunstbiennale, die ihr 30-jähriges Bestehen feiert. Vier Städte bilden den Schauplatz: Gelsenkirchen (Hauptquartier in der ehemaligen Kirche St. Josef Ückendorf), Duisburg, Essen und Bochum. Insgesamt 12 ehemalige Nachkriegskirchen werden zu Ausstellungsorten und Begegnungsstätten — über 150 Künstlerinnen und Künstler aus 33 Ländern entwickeln Werke speziell für diese Räume. Der Eintritt zu den Ausstellungen ist frei. Eröffnungsfeier am 20. Juni 2026 in der Zeche Zollverein in Essen.

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Manifesta 16 Ruhr — Europas Kunstbiennale zu Gast im Pott

Die Manifesta ist Europas einzige wandernde Kunstbiennale — alle zwei Jahre an einem neuen Ort, immer dort, wo gesellschaftliche Umbrüche neue Fragen aufwerfen. 2026 feiert die Biennale ihr 30-jähriges Bestehen, und kommt erstmals ins Ruhrgebiet: Manifesta 16 Ruhr findet vom 21. Juni bis 4. Oktober 2026 in Gelsenkirchen, Duisburg, Essen und Bochum statt. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Das Hauptbüro hat seinen Sitz an der Virchowstraße 2 in Gelsenkirchen-Ückendorf, in der ehemaligen Kirche St. Josef.

Konzept — 12 Kirchen als Räume der Begegnung

Zentrales Konzept der Manifesta 16 ist die Umnutzung von 12 entwidmeten Nachkriegskirchen im Ruhrgebiet. Diese Gotteshäuser, in den 1950er- und 60er-Jahren für die Arbeiterfamilien des Ruhrgebiets gebaut, stehen heute oft leer oder werden nur noch sporadisch genutzt. Manifesta 16 macht sie zu Orten der Begegnung: Ausstellungsräume, Diskussionsräume, Performance-Bühnen, Werkstätten. Vier der zwölf Kirchen liegen in Gelsenkirchen, je weitere in Duisburg, Essen und Bochum.

Künstlerinnen und Künstler

Über 150 Künstlerinnen und Künstler aus 33 Ländern sind eingeladen. Etablierte Größen wie Mona Hatoum, Katharina Fritsch und Luc Tuymans stehen neben aufstrebenden Stimmen aus Osteuropa, Nordafrika, Skandinavien und dem Mittleren Osten. Viele Arbeiten entstehen ortsspezifisch — als Reaktion auf die jeweilige Kirche, ihre Geschichte, ihre Gemeinde, das umgebende Ruhrgebiets-Quartier. Es ist explizit keine reine Werkschau, sondern ein Versuch, mit Kunst gesellschaftliche Fragen vor Ort zu bearbeiten.

Thema — Zusammenleben in postindustriellen Räumen

Das übergeordnete Thema der Biennale ist das Zusammenleben in postindustriellen Räumen. Das Ruhrgebiet ist dafür ein prädestinierter Ort: Strukturwandel, Migration, Renaturierung, Identität nach dem Kohleausstieg, neue Nachbarschaften. Die kuratorischen Teams, unter anderem mit Henry Meyric Hughes, René Block und Josep Bohigas, entwickeln das Programm in enger Kooperation mit lokalen Stiftungen, der Brost-Stiftung und den Stadtverwaltungen.

Education and Mediation Programme

Neben den Ausstellungen läuft ein umfangreiches Bildungsprogramm: geführte Spaziergänge zwischen den Kirchen, Schul-Aktionen, eine „School of Weaving" (Webschule, ein Symbol für das Zusammenflechten gesellschaftlicher Fäden), Workshops für Erwachsene und Familien. Jede der 12 Kirchen hat eigene Vermittler, die die Werke erklären und Gespräche moderieren.

Gelsenkirchen — die Hauptstadt der Biennale

In Gelsenkirchen liegt das organisatorische und konzeptionelle Zentrum der Manifesta 16. Vier der 12 Sites befinden sich hier, unter anderem die ehemalige Kirche St. Josef in Ückendorf (Hauptquartier) und andere Kirchen in Bismarck, Buer und Schalke. Gelsenkirchen mit rund 260.000 Einwohnern ist eine der Städte, die der Strukturwandel besonders hart getroffen hat — und das macht die Biennale auch politisch zu einem starken Signal.

Eröffnung und Anreise

Die offizielle Eröffnungsfeier findet am 20. Juni 2026 in der Zeche Zollverein in Essen statt, dem UNESCO-Welterbe-Industriedenkmal. Vom 21. Juni an sind alle 12 Sites geöffnet — Eintritt frei. Ein Manifesta-Shuttle verbindet die Standorte; alternativ kommen Besucher per S-Bahn, U-Bahn und Regionalexpress problemlos zwischen den vier Städten.

Manifesta 16 Ruhr — Ausgabe 2026

Die 16. Ausgabe der europäischen Kunstbiennale Manifesta findet 2026 im Ruhrgebiet statt. Über 100 Tage Ausstellungen, Performances und Bildungsprogramm in 12 ehemaligen Nachkriegskirchen in Gelsenkirchen, Duisburg, Essen und Bochum. Über 150 Künstler aus 33 Ländern. Eröffnung am 20. Juni in der Zeche Zollverein. Eintritt frei.

Die Jubiläumsausgabe Manifesta 16 Ruhr (30 Jahre Biennale) bringt internationale Spitzenkunst in das Ruhrgebiet. Vier der 12 Standorte liegen in Gelsenkirchen, weitere in Duisburg, Essen und Bochum. Eintritt frei für alle Sites. Schirmherr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Programm Manifesta 16 Ruhr 2026

Eröffnung

  • 20. Juni 2026: Eröffnungsfeier in der Zeche Zollverein, Essen
  • Ab 21. Juni: alle 12 Sites geöffnet

Sites in Gelsenkirchen

  • St. Josef, Ückendorf (Hauptquartier)
  • Drei weitere ehemalige Nachkriegskirchen in Bismarck, Buer und Schalke

Sites in den anderen Städten

  • Duisburg, Essen, Bochum — je mehrere ehemalige Kirchen

Begleitprogramm

  • School of Weaving
  • Geführte Walks zwischen den Sites
  • Schulprogramm
  • Performances und Diskussionsrunden

Detailprogramm und Karte der Sites auf manifesta16.org/venues.

Höhepunkte Manifesta 16 Ruhr 2026

  • 30-jähriges Jubiläum der Manifesta
  • Erstmals im Ruhrgebiet
  • 12 ehemalige Kirchen als Ausstellungsorte
  • 150+ Künstler aus 33 Ländern
  • Mona Hatoum, Katharina Fritsch, Luc Tuymans u.a.
  • Schirmherrschaft Bundespräsident
  • Eintritt frei

Preise Manifesta 16 Ruhr 2026

Eintritt frei. Manifesta-Shuttle zwischen Sites ggf. kostenpflichtig (Tagesticket).

Praktische Informationen — Manifesta 16 Ruhr

Anreise

Bahn: Hauptbahnhof Gelsenkirchen (RE, S-Bahn S2). Vom Bahnhof mit Straßenbahn 302 nach Ückendorf zur St. Josef-Kirche. Für die anderen Städte: HBf Duisburg, HBf Essen, HBf Bochum sind alle ICE-Halte. Auto: A40, A42, A52, A40 — das Ruhrgebiet ist dicht über Autobahnen verbunden. Parkplätze in der Nähe der Sites.

Eintritt

Frei zu allen 12 Sites. Ausstellungen, Performances und das Vermittlungsprogramm sind kostenfrei.

Öffnungszeiten

Voraussichtlich Di–So 11:00–18:00 Uhr, montags geschlossen. Genaue Öffnungszeiten je Site können variieren — bitte vorab auf manifesta16.org prüfen.

Manifesta-Shuttle

Ein eigener Shuttle verbindet die Sites in Gelsenkirchen, Essen, Duisburg und Bochum. Fahrpläne ab Mai 2026 auf der offiziellen Webseite.

Tipp

Plan mindestens zwei volle Tage ein, wenn du alle Standorte sehen willst. Ein Wochenende reicht für Gelsenkirchen (4 Sites) plus einen Tag Essen oder Bochum. Die Kombination Manifesta + Zeche Zollverein + Folkwang Museum macht einen perfekten Ruhrgebiets-Kunst-Trip.

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Wo es stattfindet Manifesta 16 Ruhr

Manifesta 16 Ruhr — Hauptquartier St. Josef Ückendorf

Virchowstraße 2, 45879 Gelsenkirchen

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Manifesta 16 Ruhr auf einen Blick

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Verlauf von Manifesta 16 Ruhr