Drei Nächte Lichtkunst, Projektionen und Illuminationen in der Mainzer Innenstadt zwischen Rheingoldhalle und Schillerplatz
Mainz leuchtet ist Mainzs Antwort auf die wachsende Festivalfamilie der europäischen Lichtkunstfestivals. Seit 2017 verwandelt das von mainzplus Citymarketing organisierte Late Light Festival die Innenstadt einmal im Frühherbst in einen Lichtparcours, der historische Architektur, moderne Projektionstechnik und partizipative Installationen miteinander verschränkt.
Das Konzept ist einfach und wirkungsvoll: Statt die Stadt mit dekorativer Beleuchtung zu schmücken, lädt das Festival Künstlerinnen und Künstler ein, sich mit konkreten Orten auseinanderzusetzen — der Romanik des Doms, der barocken Fassade der Rheingoldhalle, der Klassik des Theaters am Gutenbergplatz, der Industriearchitektur entlang des Rheinufers. Daraus entstehen Video-Mappings, Lichtskulpturen, Klanginstallationen und interaktive Arbeiten, die jeweils nur an diesem Ort und für diese drei Nächte funktionieren.
Der Lichtparcours 2026 erstreckt sich vom Rheinufer bei der Rheingoldhalle durch die Altstadt, vorbei an Dom, Höfchen und Markt, weiter über den Gutenbergplatz zum Schillerplatz und zur Christuskirche. Rund 15 bis 20 Stationen sind geplant. Der Eintritt ist frei, das Festival läuft täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis Mitternacht, und Mainzs Gastronomie spielt mit: Restaurants und Bars entlang des Parcours bieten Late-Night-Karten an, das Rheinufer wird zur Promenade.
Die Donnerstag-, Freitag- und Samstagabende haben unterschiedliche Schwerpunkte. Donnerstag eröffnet eher familiär und ruhiger; Freitag und Samstag erreichen die höchsten Besucherzahlen, mit DJ-Sets, Live-Musik und Performances an einzelnen Stationen. Mainz leuchtet gehört zu den Pflichtterminen für Lichtkunst-Interessierte in Rheinland-Pfalz und Hessen — Frankfurter Luminale, Wormser BlühArt und Mainzer Late Light Festival bilden ein regionales Trio mit jeweils eigenem Charakter.
2026 wird die Ausgabe nach den jüngsten Erweiterungen vermutlich rund 50.000 bis 80.000 Besucherinnen und Besucher anziehen und damit fest in die Reihe der größten Mainzer Herbst-Events einreihen.
Das genaue Programm 2026 wird vom Veranstalter im Spätsommer publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre: 15 bis 20 Stationen entlang eines ausgeschilderten Parcours durch die Innenstadt, täglich nach Einbruch der Dunkelheit bis etwa Mitternacht. Donnerstagabend eröffnet das Festival eher familiär; Freitag- und Samstagabend bilden die Spitzenzeiten mit DJ-Sets, Live-Performances und stärkster Frequentierung. Die genauen Stationen, Mitwirkenden und das Begleitprogramm werden über mainz-leuchtet.de kommuniziert.
Detaillierte Karte und Stationsliste auf mainz-leuchtet.de.
Mainzer Innenstadt zwischen Rheingoldhalle (55116 Mainz) und Schillerplatz. Der Parcours ist ausgeschildert und in 20 bis 30 Minuten zu Fuß abzugehen — wer alle Stationen erlebt, sollte zwei bis drei Stunden einplanen.
Donnerstag 24. September bis Samstag 26. September 2026, jeweils nach Einbruch der Dunkelheit bis ca. Mitternacht.
Kostenfrei. Keine Anmeldung erforderlich.
Mainz Hauptbahnhof in 10 bis 15 Minuten zu Fuß zum Parcours-Anfang oder per Straßenbahn. Park-and-Ride dringend empfohlen, da die Innenstadt am Wochenende stark frequentiert ist.
Festes Schuhwerk und Wetterschutz empfehlenswert, da der Parcours komplett im Freien verläuft. Familienfreundlich, aber die Stoßzeiten zwischen 20 und 22 Uhr sind dicht — wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, sollte den frühen Abend wählen.
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