Autofreies Stadtteilfest auf der Deisterstraße unter dem Motto Menschen – Gestalten – Nachbarschaft
Linden-Süd ist seit Jahrzehnten ein Quartier mit kräftiger Identität: traditionsreiches Arbeiterviertel, junges Szeneviertel, internationale Nachbarschaft, Heimat zahlreicher Initiativen und Vereine. Das Stadtteilfest Lust auf Linden-Süd bringt diese Vielfalt einmal jährlich an einem Tag zusammen und macht sie unter freiem Himmel erfahrbar. Die Deisterstraße als zentrale Verkehrsachse wird dafür für den motorisierten Verkehr gesperrt und in eine autofreie Promenade verwandelt.
Unter dem Motto Menschen – Gestalten – Nachbarschaft stehen die Bewohner und ihre Initiativen im Mittelpunkt. Das Fest ist nicht primär kommerziell, sondern wird vom Stadtteilforum Linden-Süd in Zusammenarbeit mit dem Freizeitheim Linden, der Landeshauptstadt Hannover und zahlreichen lokalen Vereinen, Wohlfahrtsverbänden, Schulen und Gewerbetreibenden organisiert. Stände sind in der Regel nicht-kommerziellen Initiativen vorbehalten.
Auf einer oder mehreren Bühnen entlang der Festmeile treten lokale Musiker, Schulchöre, Tanzgruppen und Bands auf. Daneben werden Podiumsdiskussionen zu Themen wie Quartiersentwicklung, Wohnen, Integration oder Klimaschutz angeboten. Das Kinderprogramm umfasst Mitmachstationen, Spielangebote und kreative Workshops. Gastronomiestände bieten Speisen aus den verschiedenen Küchen des multikulturellen Stadtteils – von türkisch über syrisch bis polnisch und vegetarisch.
Lust auf Linden-Süd ist eines der ältesten Stadtteilfeste Hannovers und ein Ankerpunkt im hannoverschen Festivalsommer. Es steht in der Tradition selbstorganisierter Quartiersfeste, die in den 1980er und 1990er Jahren in vielen westdeutschen Großstädten entstanden sind. Der Charakter ist bewusst niedrigschwellig: Eintritt frei, kein VIP-Bereich, kein Sponsoring durch Großkonzerne.
Wie in den Vorjahren wird die Deisterstraße zwischen ihren Hauptkreuzungen für den motorisierten Verkehr gesperrt. Auf der so entstehenden Festmeile reihen sich Stände, Bühnen, Spielflächen und Diskussionspodien aneinander. Die genaue Programmaufstellung wird in den Wochen vor dem Termin vom Stadtteilforum Linden-Süd und seinen Partnern auf der offiziellen Webseite und über Aushänge im Quartier kommuniziert.
Das Fest verzichtet bewusst auf große Headliner-Strukturen. Stattdessen treten lokale Musikerinnen und Musiker auf, Schulchöre und Tanzgruppen aus dem Stadtteil zeigen ihr Können, und gastronomische Stände präsentieren die kulinarische Vielfalt der Nachbarschaft.
Das genaue Programm 2026 wird vom Veranstalter im Frühjahr und Frühsommer publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre:
Schulen, Kitas, Wohlfahrtsverbände, Religionsgemeinschaften, Migrantenorganisationen, kulturelle Initiativen, Buchhandlungen, Cafés und Gewerbetreibende des Quartiers.
Quartiersentwicklung, Nachbarschaft, Migration und Teilhabe, Kinder- und Jugendarbeit, Klimaschutz im Stadtteil.
Samstag, 13. Juni 2026, von 14 bis 22 Uhr.
Deisterstraße in Hannover-Linden-Süd, autofreie Festmeile zwischen den Hauptkreuzungen. Die Adresse Deisterstraße 68 markiert das Freizeitheim Linden, einen der zentralen Programmpunkte.
Stadtbahnlinien 9 und 17, Haltestellen Schwarzer Bär oder Allerweg. Vom Hauptbahnhof Hannover ca. 15 Minuten. Anreise mit Fahrrad oder zu Fuß ausdrücklich empfohlen, da die Deisterstraße gesperrt ist und Parkmöglichkeiten in der Umgebung an diesem Tag stark eingeschränkt sind.
Eintritt frei. Speisen und Getränke werden an den jeweiligen Ständen bezahlt.
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