Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung in Frankfurt und Offenbach
Alle zwei Jahre verwandelt die Luminale Frankfurt am Main und Offenbach in eine begehbare Lichtarchitektur. Lichtkünstler, Designer, Studierende und Architekturbüros bespielen Fassaden, Parks, Brücken und öffentliche Plätze mit Installationen, Projektionen, Lasern und interaktiven Inszenierungen. Das Festival wurde im Jahr 2000 erstmals erprobt und gilt seit 2002 als feste Biennale.
Die Luminale findet immer parallel zur Light + Building statt, der Weltleitmesse für Licht- und Gebäudetechnik der Messe Frankfurt. So bekommen die Lichtkultur-Projekte ein internationales Fachpublikum aus Architektur, Beleuchtung und Stadtplanung als Resonanzraum. Während die Messebesucher tagsüber die Aussteller auf dem Messegelände erkunden, zieht es sie abends in die Stadt — Tausende Lichtinteressierte aus aller Welt strömen durch das Bahnhofsviertel, den Römerberg, Sachsenhausen und Offenbach.
Die Luminale hat sich zu einem der größten Lichtkultur-Festivals Europas entwickelt. In den vergangenen Editionen lockte sie rund 250 000 Besucher mit 150 Projekten an. Für 2026 sind über 200 Projekte und 180 Veranstaltungen geplant, erstmals beteiligen sich auch das Obere Mittelrheintal als Partnerregion.
Die Luminale ist kein klassisches Lichtfest, sondern ein Diskursraum: Konferenzen, Führungen, Workshops und Talks begleiten die Installationen. Themen wie nachhaltige Beleuchtung, Lichtverschmutzung, Urban Screening und interaktive Architektur stehen im Zentrum. Die Stadt selbst wird zum Labor.
Die Luminale 2026 setzt thematisch auf «Urban Romantic» — eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Licht, Stadtraum und Emotion. Zentrale Schwerpunkte sind «interactive architecture» und «Urban Screening», also die Aktivierung von Architektur durch Licht und die Bespielung großer Stadtoberflächen mit Bewegtbild. Über die zwei Frankfurter Standorte hinaus wird Offenbach erneut prominent bespielt, und erstmals zieht das Festival mit Projekten ins Obere Mittelrheintal hinaus.
Detailliertes Programm und Projektliste werden im Frühjahr 2026 auf der offiziellen Festivalseite veröffentlicht. Die Aktivierung der einzelnen Installationen erfolgt nach Einbruch der Dunkelheit.
Eintritt frei zu allen Lichtinstallationen im öffentlichen Raum. Führungen, Bootstouren und Konferenzbeiträge teils kostenpflichtig.
Per S- und U-Bahn ist Frankfurt-Innenstadt optimal erreichbar. Für die Tour durch mehrere Stadtteile empfiehlt sich das RMV-Tagesticket. Vom Hauptbahnhof aus zu Fuß zur Messe, von dort durch das Bahnhofsviertel bis zur Innenstadt — die meisten Installationen sind innerhalb der City fußläufig erreichbar.
Frei. Sämtliche Lichtinstallationen im öffentlichen Raum sind kostenlos zugänglich. Spezielle Führungen und Bootstouren auf dem Main werden separat angeboten.
Nach Einbruch der Dunkelheit, in der Regel ab ca. 20 Uhr bis Mitternacht.
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Stadtraum Frankfurt und Offenbach
Innenstadt / Sachsenhausen / Offenbach, 60311 Frankfurt am Main