Freilichtspiel auf der Burgruine Lichteneck im Bayerischen Wald
Der Lichtenegger Bund e.V. wurde 1985 gegründet und feierte 2025 sein 40-jähriges Bestehen. Ehrenmitglied Walter Kolbeck wurde anlässlich des Jubiläums zum Ehrenobmann ernannt. Regisseur Johannes Reitmeier, der die Lichtenegger Inszenierungen seit Jahrzehnten prägt, ist eine renommierte Größe der bayerischen Theaterszene: Er erhielt jüngst den Schauer Kulturpreis und wurde für die Inszenierung einer Oper in Toulouse ausgezeichnet. Die Lichtenegger Burgfestspiele sind kein Amateurtheater im klassischen Sinn, sondern eine semiprofessionelle Großproduktion mit hohem ästhetischen Anspruch.
Die Burgruine Lichteneck liegt auf einem bewaldeten Hügel oberhalb von Rimbach, einer kleinen Gemeinde im Landkreis Cham (Bayerischer Wald). Die mittelalterliche Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet und im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Heute sind die Ringmauern, der Bergfried-Sockel und einige Reste der Wohngebäude erhalten — eine ungewöhnlich atmosphärische Naturkulisse für Volkstheater. Die Freilichtbühne wurde direkt in die Ruine integriert, mit den Burgmauern als natürlichem Bühnenbild.
Die Inszenierung 2026 widmet sich erneut dem Mühlhiasl (1753–1825), einer der berühmtesten Figuren der bayerischen Volkskultur. Der Mühlhiasl, mit bürgerlichem Namen Mathias Lang, war ein Müllergeselle aus Erlach bei Apoig, dem nach der Legende seherische Gaben zugeschrieben wurden. Seine Prophezeiungen — über Eisenbahnen, große Kriege, technische Entwicklungen — sind im Bayerischen Wald bis heute Teil der mündlichen Überlieferung. Das Stück ist eine Volkstheater-Reise durch sein Leben, seine Visionen, seine sozialen Konflikte mit Obrigkeit und Kirche.
Die Spielsaison 2026 umfasst sieben Vorstellungen: Premiere am Samstag, 11. Juli, dann jeweils am 17., 18., 24., 25., 31. Juli und 1. August. Alle Aufführungen beginnen um 20:30 Uhr, Einlass am Burggraben ab 19:00 Uhr mit Bewirtung. Vom Parkplatz zur Burgruine sind es 15–20 Gehminuten — ein angenehmer Spaziergang durch den Wald, der die Atmosphäre des Abends einleitet. Alle Vorstellungen 2026 sind bereits restlos ausverkauft. Wer 2026 keine Karten mehr bekommt: Der Mühlhiasl wird 2027 erneut auf dem Spielplan stehen.
Rimbach ist eine kleine Gemeinde im südlichen Landkreis Cham, eingebettet zwischen Hohenbogen und dem Kaitersberg. Der Bayerische Wald gehört zu den ältesten und größten zusammenhängenden Waldgebieten Mitteleuropas. Wer die Burgfestspiele besucht, sollte den Aufenthalt mit einer Wanderung auf den Hohenbogen, einer Tour zum benachbarten Glasdorf Weinfurtner oder einem Besuch des Bayerwald-Tierparks Lohberg verbinden.
Die Spielsaison 2026 widmet sich erneut dem Mühlhiasl (1753–1825), der legendären Wahrsagerfigur des Bayerischen Waldes. Die Regie führt der renommierte Johannes Reitmeier, jüngst ausgezeichnet mit dem Schauer Kulturpreis und für seine Opernregie in Toulouse anerkannt.
Sieben Vorstellungen sind angesetzt zwischen Mitte Juli und Anfang August. Alle Aufführungen beginnen um 20:30 Uhr, Einlass am Burggraben ab 19:00 Uhr. Eine Shuttle-Verbindung vom Parkplatz zur Burg läuft alle 10-15 Minuten für mobilitätseingeschränkte Besucher. Alle 7 Vorstellungen 2026 sind bereits restlos ausverkauft — eine weitere Bestätigung des außergewöhnlichen Rufs der Lichtenegger Burgfestspiele.
Die Lebensgeschichte des bayerischen Wahrsagers Mathias Lang (1753–1825), genannt »Mühlhiasl«, eines Müllergesellen aus Erlach im Bayerischen Wald, dem seherische Gaben zugeschrieben wurden. Das Stück inszeniert seine Prophezeiungen, seine Konflikte mit Obrigkeit und Kirche und seine ungebrochene Volksbeliebtheit als Volkstheater-Reise durch den Bayerischen Wald des 18. und 19. Jahrhunderts.
Regie: Johannes Reitmeier. Produktion: Lichtenegger Bund e.V. Detailliertes Programm und Rückläufer-Karten auf libu.de/aktuelles/spieltermine. Der Mühlhiasl steht 2027 erneut auf dem Spielplan.
Rimbach liegt im Landkreis Cham, ca. 60 km östlich von Regensburg und 130 km nordöstlich von München. Mit dem Auto über die A3 (Ausfahrt Straubing oder Cham), dann B85 nach Cham und weiter nach Rimbach. GPS-Adresse: Rimbach — Pelkovenstraße. Vom Parkplatz zur Burgruine 15-20 Minuten Fußweg durch den Wald (markiert). Shuttle-Service alle 10-15 Minuten für mobilitätseingeschränkte Besucher und Senioren.
Erwachsene 22 Euro, Kinder unter 14 Jahren 10 Euro. Studenten, Schwerbehinderte und Inhaber des Ehrenamtsausweises erhalten 2 Euro Rabatt (Ausweis vorlegen). Gruppen ab 20 Karten je Termin: 20 Euro pro Karte. Alle Vorstellungen 2026 ausverkauft — Rückläufer-Karten ggf. über den libu.de-Shop. Tickets für 2027 voraussichtlich ab Frühjahr 2027.
Robustes Schuhwerk für den Anmarsch durch den Wald. Warme Kleidung — selbst im Hochsommer kühlt es nach Sonnenuntergang in der Burg ab. Picknick-Decke oder Sitzkissen für die Steinsitze auf der Freilichtbühne empfehlenswert. Bei Regen werden die Vorstellungen verschoben — kurzfristige Info auf libu.de.
Noch keine Fotos. Teile deine!
Max. 5 Fotos, 5 MB pro Foto (JPG, PNG, WebP)
Hilf uns, diesen Eintrag aktuell zu halten. Jeder Vorschlag wird von unserem Team vor der Veröffentlichung geprüft.
Noch keine Bewertung — sei der oder die Erste!
Noch keine Kommentare. Sei der oder die Erste!
Teile deine Erfahrung mit der Community.
Reserva tu tren o autobús para llegar a Lichtenegger Burgfestspiele al mejor precio.
Gesponserter Link
Burgruine Lichteneck — Freilichtbühne
Burgruine Lichteneck bei Rimbach, 93485 Rimbach