Die größte interreligiöse Veranstaltung Deutschlands — Kirchen, Moscheen, Synagogen und Tempel öffnen ihre Türen
Die Lange Nacht der Religionen ist eine Berliner Erfindung der Initiative Berliner Forum der Religionen, gestartet 2012 mit dem ungewöhnlichen Konzept, alle Berliner Religionsgemeinschaften gleichzeitig zu öffnen. Mit jährlich rund fünfzig teilnehmenden Stätten — christliche Kirchen aller Konfessionen, sunnitische und schiitische Moscheen, orthodoxe und liberale Synagogen, buddhistische Zentren (etwa Bodhicharya), Sikh-Tempel, Hindu-Tempel, Bahá'í-Häuser und Ahmadiyya-Gemeinden — bildet das Format die religiöse Vielfalt Berlins ab wie kein anderes Event.
Jede teilnehmende Gemeinde gestaltet ihr eigenes Programm. Christliche Kirchen öffnen typischerweise mit Konzerten, Führungen durch die Sakralräume und Liturgie-Erläuterungen. Moscheen bieten Erläuterungen zum Freitagsgebet, Kalligrafie-Ausstellungen und Tee-Empfänge. Synagogen führen durch ihre Tora-Schreine und Mikwen. Buddhistische Zentren bieten geführte Meditationen. Sikh-Tempel laden zum Langar (gemeinsamer Essensausgabe). Hindu-Tempel zeigen Ritual-Vorführungen. Daneben gibt es übergreifende Panel-Diskussionen, oft zum Jahresthema — 2026 ist das Motto «Mitgefühl».
Das Berliner Forum der Religionen ist ein 2007 gegründeter Initiativkreis aus Vertreter:innen aller Berliner Religionsgemeinschaften. Unterstützt wird die Lange Nacht von der Senatsverwaltung für Kultur und Zusammenhalt und von der Dr.-Buhmann-Stiftung für interreligiöse Verständigung. Ein Vorbereitungstreffen aller teilnehmenden Gemeinden findet 2026 am 29. Juni im Bodhicharya-Zentrum in Berlin-Pankow statt.
Jede teilnehmende Gemeinde gestaltet ihr eigenes Programm rund um das Jahresthema «Mitgefühl». Christliche Kirchen, Moscheen, Synagogen, buddhistische Zentren, Sikh-Tempel, Hindu-Tempel und Ahmadiyya-Gemeinden sind unter den Teilnehmenden. Das vollständige Programm und die Liste der teilnehmenden Stätten werden Wochen vor dem Termin auf nachtderreligionen.de publiziert.
Die Lange Nacht der Religionen Berlin 2026 findet am Samstag, 5. September und Sonntag, 6. September 2026 als stadtweites Event statt. Motto 2026: «Mitgefühl». Veranstalter: Berliner Forum der Religionen, unterstützt von der Senatsverwaltung für Kultur und Zusammenhalt sowie der Dr.-Buhmann-Stiftung für interreligiöse Verständigung.
Rund 50 religiöse Stätten aller großen Berliner Glaubensgemeinschaften — darunter:
Ein Vorbereitungstreffen aller teilnehmenden Gemeinden findet am 29. Juni 2026 im Bodhicharya-Zentrum in Berlin statt.
Die meisten Programme sind frei zugänglich. Einzelne Konzerte oder Sonderveranstaltungen können um eine Spende bitten. Die genaue Liste der Stätten mit Programmen und Eintrittsbedingungen wird auf nachtderreligionen.de publiziert.
Die Veranstaltung ist stadtweit verteilt — am sinnvollsten ist die Nutzung von BVG-Tickets (Tagesticket Berlin AB) und gegebenenfalls eines Fahrrads. Alle teilnehmenden Stätten haben gute ÖPNV-Anbindung. Das Programm wird so geplant, dass Besucher:innen typischerweise drei bis fünf Stationen an einem Abend besuchen.
Die meisten Programme sind frei zugänglich. Einzelne Konzerte oder Sonderveranstaltungen können um eine Spende bitten. Die Hauptstellen und das Spendenkonto werden auf nachtderreligionen.de publiziert.
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Stadtweite Spielorte
Stadtweites Event — verschiedene religiöse Stätten, 10115 Berlin