Lange Nacht der Religionen Berlin
Die größte interreligiöse Veranstaltung Deutschlands — Kirchen, Moscheen, Synagogen und Tempel öffnen ihre Türen
2026
Vorstellung von Lange Nacht der Religionen
Lange Nacht der Religionen — Ausgabe 2026
Jede teilnehmende Gemeinde gestaltet ihr eigenes Programm rund um das Jahresthema «Mitgefühl». Christliche Kirchen, Moscheen, Synagogen, buddhistische Zentren, Sikh-Tempel, Hindu-Tempel und Ahmadiyya-Gemeinden sind unter den Teilnehmenden. Das vollständige Programm und die Liste der teilnehmenden Stätten werden Wochen vor dem Termin auf nachtderreligionen.de publiziert.
Höhepunkte Lange Nacht der Religionen 2026
- Größte interreligiöse Veranstaltung Deutschlands seit 2012
- Rund 50 teilnehmende religiöse Stätten
- Motto 2026: «Mitgefühl»
- Stadtweite Veranstaltung — drei bis fünf Stationen pro Besucher:in typisch
- Freier Eintritt für die meisten Programme
Programm Lange Nacht der Religionen 2026
Die Lange Nacht der Religionen Berlin 2026 findet am Samstag, 5. September und Sonntag, 6. September 2026 als stadtweites Event statt. Motto 2026: «Mitgefühl». Veranstalter: Berliner Forum der Religionen, unterstützt von der Senatsverwaltung für Kultur und Zusammenhalt sowie der Dr.-Buhmann-Stiftung für interreligiöse Verständigung.
Teilnehmende Religionsgemeinschaften
Rund 50 religiöse Stätten aller großen Berliner Glaubensgemeinschaften — darunter:
- Evangelische, katholische, orthodoxe und freikirchliche christliche Gemeinden
- Sunnitische und schiitische Moscheen
- Orthodoxe und liberale jüdische Synagogen
- Buddhistische Zentren — darunter Bodhicharya (Berlin-Pankow)
- Sikh-Tempel (Gurudwaras)
- Hindu-Tempel
- Ahmadiyya-Gemeinden
- Bahá'í-Häuser
Typische Programmformate
- Konzerte — Kirchenmusik, religiöse Gesänge, A-cappella-Chöre
- Geführte Meditationen in buddhistischen und Yoga-Zentren
- Führungen durch die Sakralräume mit Erläuterung der Symbolik
- Liturgie-Demonstrationen und Erläuterungen zum Gottesdienst-/Gebetsablauf
- Panel-Diskussionen zum Jahresthema «Mitgefühl»
- Tee-Empfänge und Gastronomie aus den verschiedenen Religionstraditionen
- Langar (gemeinsame Essensausgabe) in Sikh-Tempeln
- Kalligrafie- und Kunst-Ausstellungen
Programmplanungs-Vortreffen
Ein Vorbereitungstreffen aller teilnehmenden Gemeinden findet am 29. Juni 2026 im Bodhicharya-Zentrum in Berlin statt.
Preise Lange Nacht der Religionen 2026
Die meisten Programme sind frei zugänglich. Einzelne Konzerte oder Sonderveranstaltungen können um eine Spende bitten. Die genaue Liste der Stätten mit Programmen und Eintrittsbedingungen wird auf nachtderreligionen.de publiziert.
Praktische Informationen — Lange Nacht der Religionen
Anreise und Mobilität
Die Veranstaltung ist stadtweit verteilt — am sinnvollsten ist die Nutzung von BVG-Tickets (Tagesticket Berlin AB) und gegebenenfalls eines Fahrrads. Alle teilnehmenden Stätten haben gute ÖPNV-Anbindung. Das Programm wird so geplant, dass Besucher:innen typischerweise drei bis fünf Stationen an einem Abend besuchen.
Eintritt
Die meisten Programme sind frei zugänglich. Einzelne Konzerte oder Sonderveranstaltungen können um eine Spende bitten. Die Hauptstellen und das Spendenkonto werden auf nachtderreligionen.de publiziert.
Eine Nacht, fünfzig Tempel
Die Lange Nacht der Religionen ist eine Berliner Erfindung der Initiative Berliner Forum der Religionen, gestartet 2012 mit dem ungewöhnlichen Konzept, alle Berliner Religionsgemeinschaften gleichzeitig zu öffnen. Mit jährlich rund fünfzig teilnehmenden Stätten — christliche Kirchen aller Konfessionen, sunnitische und schiitische Moscheen, orthodoxe und liberale Synagogen, buddhistische Zentren (etwa Bodhicharya), Sikh-Tempel, Hindu-Tempel, Bahá'í-Häuser und Ahmadiyya-Gemeinden — bildet das Format die religiöse Vielfalt Berlins ab wie kein anderes Event.
Was passiert in einer langen Nacht
Jede teilnehmende Gemeinde gestaltet ihr eigenes Programm. Christliche Kirchen öffnen typischerweise mit Konzerten, Führungen durch die Sakralräume und Liturgie-Erläuterungen. Moscheen bieten Erläuterungen zum Freitagsgebet, Kalligrafie-Ausstellungen und Tee-Empfänge. Synagogen führen durch ihre Tora-Schreine und Mikwen. Buddhistische Zentren bieten geführte Meditationen. Sikh-Tempel laden zum Langar (gemeinsamer Essensausgabe). Hindu-Tempel zeigen Ritual-Vorführungen. Daneben gibt es übergreifende Panel-Diskussionen, oft zum Jahresthema — 2026 ist das Motto «Mitgefühl».
Das Berliner Forum der Religionen
Das Berliner Forum der Religionen ist ein 2007 gegründeter Initiativkreis aus Vertreter:innen aller Berliner Religionsgemeinschaften. Unterstützt wird die Lange Nacht von der Senatsverwaltung für Kultur und Zusammenhalt und von der Dr.-Buhmann-Stiftung für interreligiöse Verständigung. Ein Vorbereitungstreffen aller teilnehmenden Gemeinden findet 2026 am 29. Juni im Bodhicharya-Zentrum in Berlin-Pankow statt.
Wo es stattfindet Lange Nacht der Religionen
Lange Nacht der Religionen auf einen Blick
Verlauf von Lange Nacht der Religionen
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