17. Ausgabe mit erster Edition unter neuer Direktorin Brigitta Muntendorf — 23 Produktionen, 100 Veranstaltungen, 700 Künstler
2026 markiert eine Zäsur in der Geschichte der KunstFestSpiele Herrenhausen. Mit Brigitta Muntendorf übernimmt eine renommierte Komponistin, Performerin und Festival-Macherin die künstlerische Leitung. Muntendorf ist bekannt für ihre genreübergreifenden Werke an der Schnittstelle von zeitgenössischer Musik, Performance, Installation und Pop-Kultur. Ihre erste Edition setzt programmatische Akzente — mit einer noch stärkeren Öffnung zu Performance, Clubkultur und partizipativen Formaten — bei gleichzeitig konsequenter Pflege der ortsspezifischen Inszenierungen, die die Festspiele berühmt gemacht haben.
Das Programm 2026 umfasst 23 Produktionen, die sich auf rund 100 Einzelveranstaltungen verteilen. Die meisten Produktionen sind Eigenproduktionen oder Ko-Produktionen mit internationalen Partnern. Genres und Formate reichen von Musiktheater (Oper-Hybriden, neue Werke, Werkstattaufführungen) über Konzerte (zeitgenössische Klassik, Performances, Pop), Clubkultur (DJ-Sets, Sound-Installationen, Performance-Partys), Performances (Theater, Tanz, Lecture-Performances), Installationen (Sound, Licht, Multimedia) bis zu Tanz (Solo, Ensemble, partizipative Formate).
Rund 700 Künstler aus mehr als 30 Ländern sind 2026 beteiligt. Die internationale Programmierung ist ein Markenzeichen der Festspiele: Acts aus Berlin, Wien, New York, Tokio, London, Lagos, São Paulo und vielen anderen Metropolen treffen in Hannover aufeinander. Sowohl etablierte Stars als auch junge Newcomer kommen — die KunstFestSpiele gelten als wichtige Plattform für Entdeckungen und Wiederbegegnungen.
Herrenhäuser Gärten — vor allem der Große Garten als Hauptspielort — bilden das Zentrum des Festivals. Das Galeriegebäude, die Orangerie, das Schloss Herrenhausen, der Berggarten und der Georgengarten werden bespielt. Hinzu kommen ungewöhnliche Spielorte in den Hannoveraner Stadtteilen: Industriehallen, leerstehende Geschäfte, Kirchen, Parks, Hinterhöfe. Diese Dezentralisierung ist Programm — die Kunst soll in die Stadt hinaus und nicht nur am repräsentativen Ort stattfinden.
Seit 2010 ergänzen die KunstFestSpiele Herrenhausen das traditionsreiche Veranstaltungsprogramm der Herrenhäuser Gärten (Sommer-Konzertreihen, Internationaler Feuerwerkswettbewerb, Kleines Fest) um ein dezidiert zeitgenössisches Kunstfestival. Die Festspiele haben sich international einen Ruf erarbeitet, der weit über die Region hinausreicht. Die KritikerInnen großer überregionaler Zeitungen — Süddeutsche, FAZ, Zeit, taz — berichten regelmäßig ausführlich, internationale Fachblätter folgen.
Tickets sind in vielen Preisklassen erhältlich — von Premium-Plätzen für die großen Produktionen bis zu günstigen Studierenden-Tarifen. Einzelne Performances und Installationen sind kostenfrei zugänglich. Festival-Pässe ermöglichen den Besuch mehrerer Veranstaltungen zum Vorzugspreis.
Das vollständige Programm mit Spielzeiten, Spielorten und Künstlerbeschreibungen wird auf kunstfestspiele.de publiziert und laufend aktualisiert.
Stadtbahn Linien 4/5 zu den Herrenhäuser Gärten. Mit dem Auto über A2/A7, Parkplätze am Garten und in der Umgebung.
Freitag, 22. Mai bis Sonntag, 7. Juni 2026. Detailliertes Programm auf kunstfestspiele.de.
Vorverkauf über kunstfestspiele.de und Reservix. Einzeltickets, Festival-Pässe, Ermäßigungen.
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