Drei Veranstaltungen in einem Festival — „Natur trifft Kultur“, „Klassikanderswo“ und 30 Jahre Städtepartnerschaft Pietrasanta
Die Gemeinde Grenzach-Wyhlen am Hochrhein, direkt an der Grenze zur Schweiz im Landkreis Lörrach, hat 2026 eine ungewöhnliche Idee umgesetzt: drei ihrer wichtigsten Kulturveranstaltungen zu einem dreitägigen Großfestival zu verbinden. Vom 14. bis 16. Juli 2026 läuft im Emilienpark Grenzach das Festival „Kultur verbindet“. Veranstalterin Marlen Geheeb erklärt es: „Wir machen aus drei Veranstaltungen eine große.“
Die drei zuvor getrennten Veranstaltungen, die jetzt im Festival zusammenfließen:
Das Festival verteilt sich auf drei Tage mit jeweils eigenem Schwerpunkt:
Die Wahl des Spielortes ist außergewöhnlich: ein Zirkuszelt wird inmitten des Emilienparks aufgestellt und dient als Hauptkonzertstätte. Diese Wahl ist Programm — „Klassikanderswo“ verfolgt seit Jahren das Ziel, Klassik aus den Konzertsälen herauszuführen und in atypischen Räumen erlebbar zu machen. Ergänzt wird das Zelt durch eine offene Bühne und Kunstausstellungen im Park sowie auf einem gesperrten Abschnitt der Schlossgasse.
Pietrasanta ist eine kleine Stadt in der Provinz Lucca in der Toskana, bekannt vor allem als Marmorzentrum (Carrara-Marmor wird in der Region abgebaut und in Pietrasanta verarbeitet). Die Städtepartnerschaft besteht seit 1996 und ist eine der profiliertesten Partnerschaften zwischen einer deutschen Hochrhein-Gemeinde und einer italienischen Toskanastadt. Mehrere Partnerstädte aus dem Pietrasanta-Netzwerk haben ihre Teilnahme am Festival bestätigt.
Grenzach-Wyhlen ist eine 14 000-Einwohner-Doppelgemeinde im Landkreis Lörrach, direkt am Hochrhein und an der Grenze zur Schweiz (Basel ist nur wenige Kilometer entfernt). Wirtschaftlich ist die Gemeinde durch ihre große pharmazeutische und chemische Industrie geprägt — Roche, Novartis und andere Unternehmen haben hier ihre Produktionsstandorte. Das Festival nutzt den Emilienpark, eine der schönsten Parkanlagen der Doppelgemeinde im Ortsteil Grenzach, als Festplatz. Wer das Festival besucht, sollte den Aufenthalt mit einem Besuch in Basel oder einem Spaziergang am Hochrhein verbinden.
Die Ausgabe 2026 verbindet drei zuvor getrennte Festivals: „Natur trifft Kultur“ als Erlebnistag, „Klassikanderswo“ als internationales Klassikfestival in atypischen Räumen und das 30-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Pietrasanta. Schauplatz ist der Emilienpark Grenzach mit einem aufgestellten Zirkuszelt als Konzertstätte.
Der dreitägige Charakter erlaubt es jedem der drei Festivals, einen eigenen Tag im Programm zu prägen. Veranstalterin Marlen Geheeb fasst zusammen: „Wir machen aus drei Veranstaltungen eine große.“ Partnerstädte aus dem Pietrasanta-Netzwerk haben ihre Teilnahme bestätigt.
Gemeinde Grenzach-Wyhlen in Kooperation mit „Klassikanderswo“ und dem Städtepartnerschaftsverein Pietrasanta. Detailprogramm über die Gemeindewebseite.
Eintritt zu den meisten Programmpunkten im Park frei. Einzelne Klassik-Konzerte ggf. mit Tickets — Details über die Gemeinde Grenzach-Wyhlen.
Grenzach-Wyhlen liegt am Hochrhein, direkt östlich von Basel. Mit dem Auto: A 5 (Abfahrt Weil am Rhein), dann Hochrheinstraße nach Grenzach. Mit dem ÖPNV: Bahnhof Grenzach an der Hochrheinbahn (Basel–Schopfheim), von dort kurzer Fußweg zum Emilienpark.
Eintritt frei zu den meisten Veranstaltungen im Park. Detailprogramm und ggf. Tickets für einzelne Klassik-Konzerte über die Gemeinde Grenzach-Wyhlen.
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Emilienpark Grenzach
Emilienpark, Schlossgasse, 79639 Grenzach-Wyhlen