Das größte Volksfest des Frankenwaldes – die „fünfte Jahreszeit" in Kronach
Mit seinen Ursprüngen im Jahr 1588 gehört das Kronacher Freischießen zu den ältesten Volksfesten Deutschlands und gilt für die Bürger Kronachs als die „fünfte Jahreszeit". Die Schützengesellschaft Kronach veranstaltet das Fest seit über 400 Jahren ohne längere Unterbrechung. 2026 steht vom 13. bis 23. August die 437. Auflage an – elf Tage Vollbetrieb auf dem Schützenplatz in der oberfränkischen Festungsstadt.
Mit elf Festtagen, mehreren Bühnen, riesigem Vergnügungsbereich und dem traditionellen Schützenauszug ist das Kronacher Freischießen das größte Volksfest des Frankenwaldes. Drei Bühnen bespielen das gesamte musikalische Spektrum von der Blasmusik bis zu Rock und Pop. Im Festzelt herrscht klassische Volksfest-Stimmung mit Live-Bands, Maßkrügen und fränkischen Spezialitäten. Daneben ein großer Vergnügungsbereich mit Fahrgeschäften und Karussells für die ganze Familie.
Das Herzstück des Freischießens ist die Schützentradition. Zu den Höhepunkten gehören der große Schützenauszug am ersten Wochenende, das Königsschießen und die feierliche Proklamation des neuen Schützenkönigs im Festzelt. Diese Riten verbinden das Volksfest mit der Geschichte der Stadt und ihrer Schützengesellschaft – die Schützen sind in Kronach kein Folklore-Element, sondern eine lebendige Institution.
Kronach, im nördlichen Oberfranken am Fuß des Frankenwalds gelegen, ist berühmt für seine vollständig erhaltene Festung Rosenberg, die im Dreißigjährigen Krieg trotz schwerer Belagerungen nie eingenommen wurde. Mit knapp 17 000 Einwohnern ist die Stadt eine typische fränkische Mittelstadt mit ausgeprägter Identität – das Freischießen ist eines der zentralen Identifikationsmomente der Kronacher.
Wie alle großen Volksfeste hat das Kronacher Freischießen eine ausgewiesene Waffen- und Messerverbotszone. Das Führen von Messern jeder Art (inklusive Brotzeit- und Taschenmesser) ist im gesamten Festbereich verboten – eine Maßnahme, die seit einigen Jahren auch bei vielen anderen bayerischen Volksfesten eingeführt wurde.
Die 437. Ausgabe des Kronacher Freischießens 2026 erstreckt sich über elf Festtage. Den Auftakt macht traditionell der große Schützenauszug, gefolgt von einer Festwoche mit Volksfest-Stimmung im Festzelt, Live-Musik auf drei Bühnen und einem Vergnügungsbereich mit Fahrgeschäften und Karussells. Die Schützengesellschaft Kronach organisiert das Fest mit der Erfahrung von vier Jahrhunderten.
Höhepunkte sind das Königsschießen mit der Ermittlung des neuen Schützenkönigs und die feierliche Proklamation im Festzelt. Der Kinderfestzug und besondere Familientage sorgen dafür, dass das Fest alle Altersgruppen anspricht. Die Musikbühnen bieten von traditioneller Blasmusik bis Rock und Pop ein breites Spektrum – ein Fest mit dramaturgischer Vielfalt.
Detailliertes Tagesprogramm und Bands: kronacher-freischiessen.de.
Eintritt frei. Bewirtung im Festzelt zu üblichen Volksfest-Preisen (Maß Bier ca. 11–12 €, Hendl ca. 14–16 €). Fahrgeschäfte zu Marktpreisen, Kinder-Ermäßigungen am Familientag.
Mit dem Auto: A73 Ausfahrt Kronach, dann Innenstadt und Schützenplatz. Pendelbusse vom Bahnhof zum Festplatz. Mit der Bahn: Bahnhof Kronach an der Strecke Lichtenfels–Saalfeld.
Festgelände frei zugänglich. Bewirtung im Festzelt zu üblichen Volksfest-Preisen.
Waffen- und Messerverbotszone im gesamten Festgelände – Brotzeit- und Taschenmesser sind verboten.
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