Festival rund um 650 Jahre Orgelgeschichte in Hof – Mai bis Oktober 2026
Hof ist mit rund 45.000 Einwohnern eine kreisfreie Stadt im äußersten Nordosten Bayerns, im Übergang zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge. Die Stadt blickt auf eine erstaunlich lange Orgelgeschichte zurück: Bereits 1376 sind in den Klöstern der Franziskaner und der Klarissen Orgeln belegt. Damit gehört Hof zu den ältesten dokumentierten Orgelstandorten Frankens und Bayerns – nur Nürnberg (1345) und Eichstätt (1348) sind in der schriftlichen Überlieferung noch älter. 2026 markiert der Jubiläumstermin „650 Jahre Orgeln in Hof" das Großjahr für die Hofer Kirchenmusik.
Verantwortlich für die Konzeption und Durchführung ist Dr. Ludger Stühlmeyer, Stadt- und Dekanatskantor von Hof. Stühlmeyer ist eine national bekannte Persönlichkeit in der katholischen Kirchenmusik – Komponist, Musikforscher, Dirigent – und hat das Festival als wissenschaftlich fundiertes Konzertprogramm mit historischen Akzenten konzipiert. Schirmherr ist Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der die Veranstaltung am 3. Mai persönlich eröffnete.
Das Festival ist kein kompaktes Wochenende, sondern verteilt sich über ein halbes Jahr: von Anfang Mai bis Ende Oktober 2026. Rund 20 Veranstaltungen verschiedener Formate – Konzerte, Workshops, Vorträge, Orgelmatineen, Orgelnächte – ermöglichen unterschiedliche Zugänge. Der Vorteil dieser breiten Streuung: Besucher können einzelne Konzerte besuchen und das Festival nach eigenem Geschmack zusammenstellen. Genaues Detailprogramm über die Pro-Hof-Seite und das städtische Tourismusbüro.
Höhepunkt der Eröffnung war ein Festgottesdienst in St. Marien, der ältesten Pfarrkirche Hofs, mit:
Begleitet wird das Festival von einer Ausstellung mit dem Titel „Holz, Metall, Wind und Himmelsklänge – 650 Jahre Orgeln in Hof". Sie zeigt historische Orgelpfeifen, Manuale, Pläne, Fotografien und Dokumente aus 650 Jahren Hofer Orgelgeschichte. Eintritt zur Ausstellung frei.
Hof ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises Hof, gelegen am Übergang von Oberfranken zu Sachsen und Thüringen. Die Stadt ist Knotenpunkt der ICE-Strecke München–Berlin und damit gut erreichbar. Ein Festivalbesuch kann mit einem Aufenthalt im Frankenwald, Fichtelgebirge oder im Vogtland verbunden werden.
Der musikalische Auftakt fand am Sonntag, 3. Mai 2026 in der Stadtpfarrkirche St. Marien Hof statt. Schwerpunkte waren die Missa de angelis (gregorianisch, 14. Jh.) und ein Choral aus einer Hofer Handschrift des 12. Jahrhunderts, der seit etwa 500 Jahren erstmals wieder erklang. Innenminister Joachim Herrmann nahm als Schirmherr teil, ca. 200 Gäste waren anwesend.
Bis Oktober 2026 folgen rund 19 weitere Veranstaltungen – Orgelkonzerte an verschiedenen Instrumenten der Stadt, Konzertreihen mit Gastorganist:innen, Orgelmatineen, Vorträge zur Orgelgeschichte, Workshops für angehende Organist:innen sowie eine Lange Orgelnacht.
Tagesgenaues Programm und Konzert-Daten werden laufend auf pro-hof.de aktualisiert. Telefonische Auskunft über Dr. Ludger Stühlmeyer (+49 9281 15332).
Mit der Bahn: Bahnhof Hof Hauptbahnhof (ICE-Strecke München–Berlin), Fußweg zur Innenstadt ca. 10 Minuten. Mit dem Auto: A9 (Ausfahrt Hof-West oder Hof-Süd). Parkmöglichkeiten in der Innenstadt.
Konzert-Tickets über die jeweilige Pfarrei, das Pro Hof Büro oder das städtische Tourismusbüro. Einige Konzerte sind eintrittsfrei, andere ticketpflichtig. Die Ausstellung „Holz, Metall, Wind und Himmelsklänge" ist frei zugänglich.
Dr. Ludger Stühlmeyer (Stadt- und Dekanatskantor), Tel. +49 9281 15332, [email protected]. Aktuelles Programm unter pro-hof.de.
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