Geistliche Orgelmusik an der Freiwiß-Barockorgel von 1754
Die Irseer Orgelvespern sind eine der ältesten und traditionsreichsten Konzertreihen für historische Orgelmusik im bayerischen Schwaben. Herzstück der Reihe ist die 1754 vom Orgelbauer Balthasar Freiwiß geschaffene Brüstungsorgel in der ehemaligen Klosterkirche St. Peter und Paul. Sie zählt heute zu den wenigen nahezu vollständig original erhaltenen Barockorgeln Schwabens und verleiht den Vespern ihren unverwechselbaren historischen Klang.
Seit 1993 organisiert die Schwabenakademie Irsee die Konzerte an diesem außergewöhnlichen historischen Instrument in Verbindung mit der katholischen Pfarrei Irsee. Die Reihe wird vom Bezirk Schwaben getragen und hat sich über die Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil des Kulturlebens im Landkreis Ostallgäu in Bayern entwickelt.
Die künstlerische Leitung liegt bei dem erfahrenen Augsburger Organisten Roland Götz, der traditionell auch das Eröffnungskonzert gestaltet. Zu Gast sind Jahr für Jahr renommierte Organistinnen und Organisten aus dem In- und Ausland, etwa aus Basel, Burghausen oder dem Allgäu.
An fünf Wochenenden zwischen April und Oktober erklingen die Vespern jeweils sonntags um 17 Uhr oder samstags um 21 Uhr. Die Spätkonzerte finden bei Kerzenlicht statt und schaffen eine besonders meditative, festliche Stimmung im barocken Kirchenraum. Die Programme spannen einen weiten Bogen von der Renaissance über das süddeutsche und norddeutsche Barock bis zu thematisch gestalteten Werkfolgen.
Die Irseer Orgelvespern verbinden hochwertige Orgelkunst mit der besonderen Aura eines barocken Klosterensembles und sind weit über das Ostallgäu hinaus geschätzt.
Die Saison 2026 der Irseer Orgelvespern eröffnet am Samstag, 25. April 2026 um 21 Uhr bei Kerzenlicht der Augsburger Organist Roland Götz mit dem Programm »Der Orpheus von Amsterdam«. Im Zentrum stehen Werke des niederländischen Komponisten Jan Pieterszoon Sweelinck aus dem frühen 17. Jahrhundert, darunter sieben Variationen über »Est-ce Mars« und das »Ricercar del nono tuono«.
Die weiteren Vespern erklingen an der original erhaltenen Freiwiß-Barockorgel von 1754. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Erhalt der Orgel sind willkommen.
Die Klosterkirche St. Peter und Paul liegt am Klosterring 4 in 87660 Irsee. Mit dem Auto über die A7 (Ausfahrt Kaltental oder Marktoberdorf) bzw. die B12. Der nächste Bahnhof ist Kaufbeuren, von dort weiter mit dem Bus nach Irsee.
Der Eintritt zu den Vespern ist frei. Spenden zur Tilgung der Kosten und zum Erhalt der historischen Orgel sind willkommen.
Die Vespern finden sonntags um 17 Uhr bzw. samstags um 21 Uhr (bei Kerzenlicht) statt. Aktuelle Termine über die Schwabenakademie Irsee und Kloster Irsee.
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Klosterkirche St. Peter und Paul Irsee
Klosterring 4, 87660 Irsee