Interkulturelles Fest mit klarem Bekenntnis gegen Rassismus seit 1989
Steilshoop ist ein Hamburger Stadtteil im Bezirk Wandsbek, geprägt von der Großwohnsiedlung Steilshoop aus den frühen 1970er Jahren — einer der typischen Hamburger Trabantensiedlungen, die heute Heimat für Menschen aus über 60 Nationen ist. Genau diese soziale Realität hat das Stadtteilfest seit 1989 zum Thema gemacht: Es ist kein touristisches Stadtfest, sondern ein interkultureller Anlass, der die Vielfalt des Stadtteils zelebriert und ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzt.
Veranstaltungsort ist der Campus Steilshoop am Gropiusring 43 — ein Stadtteilzentrum, das Schule, Kulturarbeit und Sozialarbeit unter einem Dach vereint. Hier organisiert AGDAZ (Arbeitsgemeinschaft Diakonisches Werk im Alsterzentrum) zusammen mit zahlreichen lokalen Institutionen das Fest. Sechs Stunden — von 13 bis 19 Uhr — bringen Bühnenprogramm, Stände und Aktivitäten zusammen.
Im Mittelpunkt steht ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Live-Musik und Tanzvorführungen. Kurdische Tanzformationen, afrikanische Trommelgruppen, türkische Folkloreensembles, polnische Volkstanzgruppen — Steilshoops Diversität wird auf der Bühne sichtbar. Dazu Auftritte von Kindern und Jugendlichen aus der lokalen Schule und Jugendarbeit.
Dutzende Infostände lokaler Organisationen — Vereine, Beratungsstellen, religiöse Gemeinden, politische Initiativen — prägen das Bild. Bewohner können sich informieren, Kontakte knüpfen, miteinander ins Gespräch kommen. Die organisatorische Konzeption ist ausdrücklich nicht-kommerziell: Ziel ist Begegnung, nicht Umsatz.
Die kulinarischen Stände spiegeln die Stadtteildiversität: türkische Lahmacun-Stände, afrikanische Eintöpfe, polnische Pierogi, syrische Falafel, deutsche Kartoffelpuffer. Eine Mahlzeit kostet typischerweise 3–6 EUR — bewusst niedrig angesetzt, damit niemand am Eintritt scheitert.
Das Fest existiert seit 1989 und blickt damit auf 35 ehrenamtlich organisierte Ausgaben zurück. Die Tradition wurde in Steilshoop bewusst gepflegt — als jährliche Affirmation der Identität eines Stadtteils, der sich seiner Vielfalt bewusst ist und sie als Stärke versteht.
AGDAZ bestätigt den Termin der 36. Auflage. Das genaue Bühnenprogramm wird nach dem Vorbereitungstreffen am 19. Mai 2026 (19:00 Uhr) finalisiert. Erfahrungswerte: kurdische, türkische, afrikanische, polnische und arabische Tanz- und Musikformationen wechseln sich auf der Hauptbühne ab, dazu Auftritte von Kindern und Jugendlichen aus der lokalen Schule und Jugendarbeit.
Detailliertes Programm wird kurz vor dem Termin auf agdaz.de publiziert.
Eintritt frei. Mahlzeiten an den kulinarischen Ständen 3–6 EUR (bewusst niedrig angesetzt).
19. September 2026, 13:00–19:00 Uhr.
Campus Steilshoop, Gropiusring 43, 22309 Hamburg.
Frei.
U-Bahn: U1 Steilshoop (ist im Bau, geplant 2027 — aktuell Bus). Bus: 26, 178, 179 halten am Gropiusring.
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Campus Steilshoop
Gropiusring 43, 22309 Hamburg