Kassels größtes interkulturelles Quartierfest – seit 1979
Das Internationale Frühlingsfest Kassel ist das größte interkulturelle Quartierfest der nordhessischen Großstadt – und gehört zu den ältesten seiner Art bundesweit. Es entstand 1979 als bescheidenes Straßenfest in der Mombachstraße und hat sich über vier Jahrzehnte zu einer der wichtigsten kulturellen Manifestationen Kassels entwickelt. 2026 wird die 45. Jubiläumsauflage gefeiert – am 29. und 30. Mai.
Schauplatz ist das Kulturzentrum Schlachthof in der Mombachstraße 10-12 – ein ehemaliger Schlachthof, der seit den 1980er Jahren als selbstverwaltetes Kulturzentrum betrieben wird und einer der wichtigsten Orte der freien Kulturszene Kassels ist. Der angrenzende Kemal-Altun-Platz in der Nordstadt erinnert an den 1983 verstorbenen kurdischen Asylbewerber Kemal Altun und steht symbolisch für das interkulturelle Selbstverständnis des Festes.
Das Fest läuft an zwei Tagen mit mehreren Bühnen, einem reichen Familienprogramm und einer Vielfalt von kulinarischen Angeboten aus aller Welt. Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten, um das Fest auch in Zeiten steigender Sicherheits- und Infrastrukturkosten zu erhalten. Für die 45. Auflage hat das Schlachthof-Team eine eigene Crowdfunding-Kampagne gestartet (Ziel: 30.000 €) – ein Hinweis darauf, wie sehr das Fest aus dem ehrenamtlichen Engagement der Kasseler Stadtgesellschaft lebt.
Über die zwei Tage feiern bis zu 10.000 Menschen auf dem Schlachthof-Gelände Kassels Vielfalt. Das Publikum ist denkbar gemischt: Studierende der Universität Kassel, alteingesessene Nordstadt-Bewohner, Familien mit Migrationsgeschichte aus aller Welt, Kulturschaffende. Das Programm umfasst Reggae, Worldmusic, Indie, Elektro, Live-Bands aus der Region und internationale Acts.
Die Nordstadt (Stadtteil Nord-Holland) ist Kassels traditionell vielfältigster Stadtteil mit einem hohen Anteil migrantischer Bevölkerung, einer aktiven freien Szene und linksalternativen Initiativen. Das Frühlingsfest ist Ausdruck dieses Selbstverständnisses – nicht zufällig findet es am Schlachthof statt, der seit Jahrzehnten als kultureller Knotenpunkt fungiert.
Kassel ist mit rund 200.000 Einwohnern die Großstadt Nordhessens und seit 1955 Schauplatz der documenta, der weltweit wichtigsten Ausstellung zeitgenössischer Kunst. In den documenta-freien Jahren ist das Frühlingsfest eines der größten Ereignisse im Kasseler Sommerkalender.
Zur 45. Jubiläumsausgabe öffnen am Freitagabend zwei Bühnen, am Samstag das volle Bühnen- und Familienprogramm. Eintritt frei, Spenden erbeten zur Finanzierung des Festes.
Eintritt frei. Spenden werden erbeten, um steigende Sicherheits- und Infrastrukturkosten zu decken (Crowdfunding-Ziel 30.000 €).
Mit dem Auto: A7 (Hannover–Frankfurt), Abfahrt Kassel-Mitte, dann Richtung Nordstadt. Parken in der Nordstadt schwierig – ÖPNV empfohlen. Mit ÖPNV: Straßenbahnen 1, 3, 5 oder 7 nach Holländischer Platz / Mombachstraße, dann wenige Minuten zu Fuß.
Eintritt frei. Spenden willkommen. Wer das Fest unterstützen will, kann an die laufende Crowdfunding-Kampagne des Schlachthofs spenden.
Das Fest lebt vom Spazieren von Bühne zu Bühne. Die Mombachstraße-Bühne ist der musikalische Hauptort, die Gottschalkstraße bietet oft die alternativeren Acts. Die Aftershow-Party im Schlachthof-Innenraum läuft Samstag bis tief in die Nacht.
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Kulturzentrum Schlachthof
Mombachstraße 10-12, Kemal-Altun-Platz, 34125 Kassel