Das größte und älteste Festival für traditionellen Jazz weltweit
1971 erstmals ausgerichtet, ist das Dixieland Festival Dresden das älteste seiner Art weltweit und ein fester Bestandteil des Dresdner Veranstaltungskalenders. Schon zu DDR-Zeiten zog es Bands und Publikum aus Ost und West an die Elbe und gilt heute als musikalischer Brückenschlag zwischen den Jazzszenen Europas und Nordamerikas.
Während der Festivalwoche bespielen Bands rund 50 Bühnen in der Innenstadt: am Neumarkt, an der Frauenkirche, am Terrassenufer entlang der Elbe und in zahlreichen Lokalen, Kirchen und Sälen. Die Jazzmeile reiht sieben Open-Air-Bühnen aneinander, sodass man bei freiem Eintritt einfach von einer Band zur nächsten flanieren kann. Konzerthallen wie das Schauspielhaus oder der Kulturpalast bieten ergänzend ticketpflichtige Sonderkonzerte.
Eine Besonderheit sind die schwimmenden Bühnen: Auf den historischen Schaufelraddampfern der Sächsischen Dampfschifffahrt spielen Bands während der Elbfahrten – der Riverboat-Shuffle gehört zu den begehrtesten Erlebnissen des Festivals. Auch die Dixietram, eine speziell beklebte Straßenbahn der DVB, fährt mit Live-Band durch die Stadt.
Dresden, Hauptstadt des Bundeslands Sachsen und kreisfreie Stadt (AGS 14612), bildet mit seiner Barockkulisse die ideale Bühne für ein Festival, das Tradition und Internationalität verbindet. Die Mischung aus Open-Air-Atmosphäre, Schiffsausflügen auf der Elbe und Konzerten in historischen Sälen macht das Dixieland Festival zu einem der charakteristischen Frühlingsereignisse der Stadt.
Veranstalter ist der Förderverein Jazztradition Dresden e.V., der die jährliche Festivalwoche organisiert und das Erbe des traditionellen Jazz in Dresden seit Jahrzehnten pflegt. Der Verein arbeitet mit zahlreichen Partnern in der Stadt zusammen, von Gastronomen bis zur Sächsischen Dampfschifffahrt.
Die Festivalwoche 2026 vereint Open-Air-Auftritte, Saalkonzerte und Schiffspartien. Auf der Jazzmeile reihen sich sieben Open-Air-Bühnen aneinander, Konzerthallen, Kirchen und Lokale ergänzen das Angebot. Schaufelraddampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt bringen Bands und Publikum auf die Elbe, die Dixietram fährt mit Live-Musik durch die Stadt.
Bands und Solisten aus acht Nationen prägen die Festivalwoche – darunter Mama Shakers aus Frankreich und Sunshine Brass aus Deutschland. Dan Popek wurde bei früheren Ausgaben mit seinen Klassik-Jazz-Crossover-Programmen besonders gefeiert.
Da die traditionelle Dixieland-Parade dieses Jahr wegen Genehmigungsverzögerungen ausfällt, lädt der Förderverein Jazztradition Dresden e.V. am Sonntag, 17. Mai um 16 Uhr zu einer alternativen Abschlussveranstaltung.
Dresden Hauptbahnhof ist mit ICE-Verbindungen aus ganz Deutschland erreichbar. Die meisten Bühnen liegen fußläufig oder mit wenigen Straßenbahnstationen entfernt in der Altstadt.
Viele Open-Air-Auftritte sind kostenfrei. Für Sonderkonzerte, Riverboat-Shuffles und Saalkonzerte sind Tickets erforderlich – erhältlich online und an der Festivalhotline +49 351 27187155 (Mo–Fr, 9–17 Uhr).
Plan deine Festivaltage mit dem offiziellen Programmheft – die Jazzmeile lässt sich am Stück durchlaufen, für die Schiffstouren empfiehlt sich frühzeitige Reservierung.
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Dresdner Altstadt und verschiedene Spielstätten