Das Speedway-Klassiker an Pfingsten in Mecklenburg
Wenn der Geruch von Methanol durch die Pfingstsonne der Barlachstadt zieht und 500-ccm-Motoren über die ovalen 312 Meter der Güstrower Bahn donnern, beginnt das wichtigste Speedway-Einzelrennen Norddeutschlands. Der Internationale Pfingstpokal Güstrow ist mehr als eine Sportveranstaltung – er ist gelebte Speedway-Geschichte im Landkreis Rostock und ein fester Termin im internationalen Bahnsport-Kalender.
Am Pfingstsonntag, dem 24. Mai 2026, geht die 49. Ausgabe des Pfingstpokals an den Start. Präsentiert wird das Rennen wie in den Vorjahren von der Wohnungsgesellschaft Güstrow (WGG). Das Starterfeld kann sich sehen lassen: angekündigt sind unter anderem Emil Sajfutdinov, der mehrfache Team-Weltmeister, Weltmeister Artem Laguta sowie die dänischen Pfingstpokal-Veteranen Rasmus Jensen und Nicolai Klindt. Für deutsche Farben fahren Norick Blödorn (Deutscher Meister), Kai Huckenbeck und Kevin Wölbert, ergänzt durch die Güstrower Vertragsfahrer Mikkel Andersen und Villads Nagel, Bahnkapitän Valentin Grobauer sowie das Nachwuchstalent Tyler Haupt.
Der MC Güstrow gehört zu den ältesten Speedway-Vereinen Mecklenburgs. Schon zu DDR-Zeiten war Güstrow ein Zentrum des Sandbahnsports, und der Pfingstpokal entwickelte sich nach der Wende zu einem internationalen Schaufenster. Die Sieger der vergangenen Jahre lesen sich wie das Who is Who des Speedways: Jason Doyle, Nicki Pedersen, Kevin Wölbert und viele weitere haben in Güstrow ihre Klasse bewiesen.
Die Speedway-Bahn an der Plauer Chaussee mit Blick auf die Wälder am Inselsee gilt als eine der traditionsreichsten in ganz Deutschland. Eingebettet in das mecklenburgische Pfingstwochenende mit dem benachbarten »Tag des offenen Stadions« – inklusive Kinderaktionen, Boxengassen-Führungen und Autogrammstunden – ist der Pfingstpokal ein Familienereignis und ein Hochfest für Bahnsport-Enthusiasten zugleich.
Wer Speedway in seiner traditionsreichsten Form erleben möchte, kommt an Pfingsten nach Güstrow ins Land der Schlösser und Seen.
Die 49. Ausgabe des Pfingstpokals 2026 verspricht ein internationales Starterfeld auf höchstem Niveau. Neben den russischen Stars Emil Sajfutdinov und Artem Laguta sind die Dänen Rasmus Jensen und Nicolai Klindt am Start, beide bereits Sieger früherer Pfingstpokale. Für Deutschland fahren Norick Blödorn, Kai Huckenbeck und Kevin Wölbert; das Güstrower Aufgebot wird durch Mikkel Andersen, Villads Nagel, Kapitän Valentin Grobauer und Tyler Haupt komplettiert. Den traditionellen Rahmen bildet der Tag des offenen Stadions mit Boxengassen-Einblicken, Autogrammstunden und Mitmachaktionen für Kinder.
Tickets über das Online-Ticketsystem des MC Güstrow (mcguestrow.de) erhältlich. Verschiedene Kategorien (Stehplatz, Tribüne); Kinder ermäßigt. Tageskasse je nach Verfügbarkeit am Veranstaltungstag.
Bahn: Bahnhof Güstrow (Regionalbahn ab Rostock, Schwerin oder Berlin); vom Bahnhof per Taxi oder Stadtbus zum Speedway-Stadion (ca. 2 km).
Auto: über die A 19 (Berlin–Rostock), Abfahrt Güstrow, anschließend Beschilderung zur Plauer Chaussee. Großer Parkplatz am Stadion.
Tickets sind online über das Ticketsystem des MC Güstrow erhältlich. Tageskarten, Stehplätze und Sitzplätze auf der Tribüne werden angeboten; Kinder unter einem bestimmten Alter genießen vergünstigten oder freien Eintritt.
Güstrow selbst bietet historische Hotels in der Altstadt; alternativ Quartiere am nahen Inselsee oder in Krakow am See. Frühzeitige Reservierung an Pfingsten empfehlenswert.
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Speedway-Stadion Güstrow
Plauer Chaussee 4, 18273 Güstrow