Tag der freien Museumstüren — Lüneburger Museen mit Sonderführungen und freiem oder ermäßigtem Eintritt
Der Internationale Museumstag wurde 1977 vom International Council of Museums (ICOM) initiiert und wird seither jährlich im Mai begangen. Ziel ist, das Bewusstsein für die gesellschaftliche Bedeutung von Museen zu schärfen, deren Vielfalt zu zeigen und neue Publikumsschichten anzusprechen. In Deutschland koordiniert der Deutsche Museumsbund die Aktion mit einem jährlich wechselnden Motto, das die teilnehmenden Häuser inhaltlich aufgreifen.
Lüneburg verfügt mit dem Museum Lüneburg, dem Deutschen Salzmuseum, dem Ostpreußischen Landesmuseum und dem Brauereimuseum über vier überregional bekannte Museen, hinzu kommen kleinere Sammlungen und Spezialhäuser. Am Museumstag öffnen die Lüneburger Häuser ihre Türen mit Sonderführungen, Themenprogrammen, kostenfreiem oder ermäßigtem Eintritt und Begegnungen mit Kuratorinnen und Restauratoren. Familien finden in mehreren Häusern eigene Kinderprogramme vor.
Das Museum Lüneburg präsentiert Stadtgeschichte, Archäologie, Kunst und Natur der Region. Das Deutsche Salzmuseum dokumentiert die salzgeschichtliche Bedeutung Lüneburgs — die Hansestadt verdankte ihren Reichtum dem Lüneburger Salz, das im Mittelalter europaweit gehandelt wurde. Das Ostpreußische Landesmuseum ist das einzige in Deutschland, das die Kunst, Kultur und Geschichte der ehemaligen deutschen Ostgebiete dokumentiert. Das Brauereimuseum bewahrt die Bleckeder Brauereitradition. Jedes dieser Häuser entwickelt für den Museumstag ein eigenes Sonderprogramm.
Der Museumstag ist bewusst familienfreundlich angelegt. Mehrere Häuser bieten Kinderprogramme an — Bastelaktionen, Mitmach-Stationen, kindgerechte Führungen, Schatzsuchen durch die Sammlung. Das Konzept ermöglicht es Familien, einen ganzen Tag in den Museen zu verbringen und mehrere Häuser zu kombinieren. Die Lüneburger Tourismus-Info bündelt das Programm aller teilnehmenden Häuser in einer Übersicht, die wenige Wochen vor dem Museumstag publiziert wird.
Wie in den Vorjahren werden die großen Lüneburger Museen ihre Türen mit eigenen Programmen öffnen. Themenführungen mit Kuratorinnen und Kuratoren, Mitmach-Stationen für Kinder, Restaurierungs-Vorführungen, Sonderausstellungen — die Vielfalt der Programmpunkte spiegelt die Vielfalt der teilnehmenden Häuser. Das gemeinsame Mottothema des Deutschen Museumsbunds bietet einen inhaltlichen roten Faden — die einzelnen Häuser interpretieren das Motto jeweils aus ihrer eigenen Sammlung heraus.
Das genaue Detailprogramm 2026 — Mottothema und Einzelprogramme der Häuser — wird vom Deutschen Museumsbund und den teilnehmenden Lüneburger Häusern im Frühjahr publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten:
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