Das älteste und größte Berliner Kurzfilmfestival mit Oscar-Qualifikation
INTERFILM wurde 1982 in Kreuzberg gegründet – damals als kleines Festival einer Off-Filmszene, die nach Wegen suchte, kurze Filmformate jenseits des Kinomarktes sichtbar zu machen. Über mehr als vier Jahrzehnte ist daraus eines der größten Kurzfilmfestivals Europas geworden. Heute hat Interfilm sein Festivalbüro in der Straßburger Straße 55 in Prenzlauer Berg (Bezirk Pankow), bespielt aber während des Festivals zahlreiche Kinos in der ganzen Stadt – ein «citywide»-Format, das den dichten Berliner Kinokarten gerecht wird.
Die 42. Ausgabe zeigt rund 350 Kurzfilme aus etwa 120 Ländern, kuratiert in über 60 Programmen und Events. Das achtköpfige kuratorische Team trifft seine Entscheidungen kollaborativ und legt Wert auf Vielstimmigkeit: postkoloniale Perspektiven, soziale Gerechtigkeit, Umweltthemen, künstlerische Freiheit sind die thematischen Linien, die das Programm seit Jahren prägen. Die fünf Wettbewerbe verteilen ein Preisgeld von insgesamt 35 000 € – Interfilm ist ein Academy-Award-Qualifying-Festival, ein Preis hier zählt für die Oscar-Nominierungen.
Mit erwarteten 20 000 Besucherinnen ist Interfilm eines der besuchsstärksten Kurzfilmfestivals Europas. Parallel läuft das junge Geschwisterfestival Kuki – Junges Kurzfilmfestival Berlin – mit altersgerechten Programmen für Kinder und Jugendliche, ebenfalls vom Festivalbüro Interfilm Berlin organisiert. Die beiden Festivals zusammen decken damit das gesamte Altersspektrum ab.
Interfilm bespielt in der Festivalwoche traditionell mehrere Berliner Kinos – darunter das Babylon Mitte, das City Kino Wedding, das Volksbühnen-Roter-Salon und weitere Spielstätten. Die parallele Bespielung erlaubt es, an einem Tag mehrere thematische Programmblöcke nacheinander zu sehen. Die Wettbewerbsprogramme (International, Dokumentar, Confrontations, German Competition, Eject Awards) bilden den Kern; ergänzt werden sie durch retrospektive Programme, Länderfokusse und Late-Night-Sonderformate.
Die 42. Auflage knüpft an das stabile Festivalformat an, das Interfilm seit Jahrzehnten prägt: parallele Bespielung mehrerer Berliner Kinos, fünf Wettbewerbsprogramme, ergänzt durch retrospektive, thematische und Länderfokus-Programme. Das achtköpfige kuratorische Team wählt aus jährlich tausenden internationalen Einreichungen ein Programm aus, das in fünf Wettbewerben (International, Documentary, Confrontations, German, Eject Awards) zur Diskussion gestellt wird.
Wer das Festival 2026 plant, sollte das Programm auf interfilm.de durchsuchen, sobald es im Herbst veröffentlicht wird, und gezielt Programmblöcke auswählen – ein vollständiger Festivalbesuch über sechs Tage ist auch für Erfahrene ein Marathon. Die Wettbewerbsprogramme laufen meist am späten Nachmittag und Abend, retrospektive und Sonderprogramme verteilen sich über den Tag.
Vollständiges Programm, Trailer und Tickets unter interfilm.de/interfilm-festival-2026.
Festivalbüro: U-Bahn U2 bis Senefelderplatz, fünf Minuten Fußweg. Spielstätten in der ganzen Stadt – Tickets und Adressen werden auf interfilm.de pro Vorstellung veröffentlicht.
Einzeltickets pro Vorstellung über die jeweiligen Kinos oder das Festival-Online-Ticketing. Festival-Pässe (Multi-Vorstellungs-Tickets) über interfilm.de mit Frühbucherrabatt. Konkrete Tarife 2026 werden im Herbst veröffentlicht.
Wer das Festival zum ersten Mal besucht, sollte mit dem internationalen Wettbewerbsprogramm anfangen – die Programmblöcke sind kuratiert ausgewogen, dauern 90–120 Minuten und geben einen guten Überblick über die Bandbreite des Festivals. Anschließend nach Schwerpunkt entscheiden.
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Citywide – mehrere Berliner Kinos; Festivalbüro Prenzlauer Berg
Straßburger Straße 55, 10405 Berlin