Ingolstädter Literaturtage
Renommiertes Literaturfestival mit Marieluise-Fleißer-Preis
2026
Vorstellung von Literaturtage Ingolstadt
Literaturtage Ingolstadt — Ausgabe 2026
Die Ausgabe 2026 setzt einen besonderen Akzent durch die Programmgestaltung des aktuellen Marieluise-Fleißer-Preisträgers Jonas Lüscher. Statt einer reinen Lesereihe konzipiert er ein Festival-im-Festival mit Gastautor:innen, die jeweils Tagesschwerpunkte gestalten.
Ab Donnerstag, 16. April, läuft das Programm zehn Tage lang. Höhepunkte sind die Eröffnungslesung von Raphaëlle Red im Georgianum, der musikalische Abend "Fleißer meets Horváth" im Altstadttheater, der Besuch von Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel (23. April), die Literarische Nacht am 24. April und eine Lesung der Kinderbuchautorin Stephanie Schneider am 26. April.
Höhepunkte Literaturtage Ingolstadt 2026
Programm Literaturtage Ingolstadt 2026
Donnerstag, 16. April 2026, 20:00 Uhr — Georgianum
- Eröffnung: Raphaëlle Red liest aus ihrem Werk
Freitag, 17. April 2026 — Festival-im-Festival (kuratiert von Jonas Lüscher)
- Daniela Dröscher
Samstag, 18. April 2026
- Laura Freudenthaler
Sonntag, 19. April 2026
- Mina Hava
Montag, 20. April 2026, 20:00 Uhr — Altstadttheater
- "Fleißer meets Horváth" — musikalische Lesung
Donnerstag, 23. April 2026
- Ursula Krechel — Büchner-Preisträgerin
Freitag, 24. April 2026
- Literarische Nacht
Sonntag, 26. April 2026
- Stephanie Schneider — Kinderbuchlesung
Preise Literaturtage Ingolstadt 2026
Praktische Informationen — Literaturtage Ingolstadt
Anreise
Ingolstadt ist über die A9 (München–Nürnberg) erreichbar. Bahnhof Ingolstadt Hbf mit ICE/IC-Anbindung an München (40 min) und Nürnberg (45 min). Vom Bahnhof zur Altstadt mit Bus 10/11 oder zu Fuß ca. 20 Minuten.
Spielorte
Hauptspielort: Georgianum, Hohe-Schul-Straße. Weitere Spielorte: Altstadttheater, Stadtbücherei, lokale Buchhandlungen.
Tickets
Eintritt je nach Lesung (meist 10–18 €). Vorverkauf über die Tourist-Information Ingolstadt und das Kulturamt. Telefonisch: +49 841 305 46601.
Kontakt
Kulturamt Ingolstadt, Donaustraße 11, 85049 Ingolstadt. [email protected].
Ein Literaturfestival mit Marieluise-Fleißer-Tradition
Die Ingolstädter Literaturtage sind eng mit der bedeutendsten Tochter der Stadt verbunden: Marieluise Fleißer (1901–1974), Dramatikerin und Erzählerin, Weggefährtin Bertolt Brechts und Bezugspunkt einer ganzen Generation deutscher Schriftsteller. Der nach ihr benannte Literaturpreis wird im Rahmen der Literaturtage vergeben — die Preisträger:innen verpflichten sich, an der Festivalwoche teilzunehmen und Lesungen in Ingolstädter Schulen abzuhalten.
Renommierte Stimmen und Entdeckungen
Das Programm balanciert Größen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und internationale Stimmen mit Neuentdeckungen. Büchner-Preisträger:innen, Marieluise-Fleißer-Preisträger:innen, etablierte Romanciers sowie Lyriker:innen und Kinderbuchautor:innen prägen die Programmatik. Das Festival versteht sich nicht als reines Schaufenster des Literaturbetriebs, sondern als Ort echter literarischer Begegnung: kleine Säle, persönliche Gespräche, geführte Lesungen.
Spielorte im Herzen der oberbayerischen Donaustadt
Die Lesungen verteilen sich auf historisch besondere Spielorte der Ingolstädter Altstadt im oberbayerischen Landkreis Ingolstadt (Bayern): das Georgianum (ehemaliges Universitätsgebäude, heute Kulturzentrum) als Hauptspielstätte, das Altstadttheater, die Stadtbücherei, lokale Buchhandlungen und Cafés. Die kurzen Wege zwischen den Spielstätten machen das Festival zu einem zusammenhängenden, durchgängigen Erlebnis statt einer Aneinanderreihung isolierter Veranstaltungen.
Format und Atmosphäre
Im Zentrum steht die klassische Autorenlesung: eine Stimme, ein Text, ein Gespräch im Anschluss. Daneben gibt es Sonderformate wie die Literarische Nacht, musikalische Lesungen (etwa Lesungen mit Live-Musik zu Texten Fleißers und Horváths) sowie Lesungen für junges Publikum durch Kinderbuchautor:innen. Das Festival bleibt bewusst überschaubar — kein Massenereignis, sondern eine kuratierte Festivalwoche von rund zehn Tagen Dauer.
Bedeutung für die Region
Mit Ingolstadt liegt das Festival am Schnittpunkt zwischen München und Nürnberg, in der wirtschaftlich starken Industriestadt der Audi AG. Die Literaturtage sind ein bewusster kultureller Kontrapunkt — eine jährliche Erinnerung daran, dass Ingolstadt nicht nur eine Wirtschaftsstadt ist, sondern auch eine Stadt mit literarischem Erbe (Marieluise Fleißer, Mary Shelley schrieb Frankenstein hier).
Wo es stattfindet Literaturtage Ingolstadt
Literaturtage Ingolstadt auf einen Blick
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