Deutschlands größtes Menschenrechtsfilmfestival – 8. Ausgabe im April 2026 unter dem Motto „Where Stories Fight Back"
2018 gegründet, hat sich das Human Rights Film Festival Berlin (HRFFB) in weniger als zehn Jahren zum wichtigsten deutschen Festival für Menschenrechtsfilme entwickelt. Es entstand auf Initiative der Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger (Action Against Hunger) und ihres Kooperationspartners Greenpeace – mit dem Anspruch, internationale Dokumentarfilme zu Menschenrechten, ökologischer Gerechtigkeit, Migration, Krieg und Konflikt sichtbar zu machen, die in deutschen Programmkinos sonst kaum eine Bühne hätten.
2025 hat das Festival seinen Termin verlegt: statt im Herbst läuft die Hauptveranstaltung jetzt im April – 2026 vom 10. bis 18. April. Co-Direktor Jan Sebastian Friedrich-Rust begründete den Schritt mit „Planungssicherheit und Raum für inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung". Für 2025 fand statt der vollen Festivalausgabe ein Sonder-Screening im Oktober zur humanitären Krise im Sudan statt, zusammen mit über 100 Schulvorführungen.
Das Motto der 8. Ausgabe ist „Where Stories Fight Back" – ein Bekenntnis zum Film als Werkzeug des Widerstands gegen autoritäre Tendenzen und ökologische Zerstörung. 24 internationale Dokumentarfilme sind kuratiert, eröffnet mit:
Weitere Filmthemen umfassen Klimagerechtigkeit, Frauenrechte, LGBTQ+-Rechte, Migration, Pressefreiheit, postkoloniale Aufarbeitung. Nach jeder Vorstellung folgen Diskussionen mit Filmemacher:innen, Aktivist:innen und zivilgesellschaftlichen Vertreter:innen.
Hauptspielort ist das Kino in der KulturBrauerei auf dem Gelände der ehemaligen Schultheiss-Brauerei in der Schönhauser Allee 36, Prenzlauer Berg. Zusätzlich finden Vorstellungen in folgenden Häusern statt:
Diese Verteilung macht das Festival zu einem stadtweiten Ereignis und ermöglicht es Berliner:innen aus verschiedenen Bezirken, an dem ihnen nächsten Spielort teilzuhaben.
Das HRFFB ist eines der wenigen großen Filmfestivals in Deutschland, das von einer Nichtregierungsorganisation getragen wird – Aktion gegen den Hunger, die international gegen Hunger und Mangelernährung arbeitet, koproduziert mit Greenpeace. Diese Konstruktion erlaubt eine inhaltliche Schärfe, die die Festivals aus Kulturförderprogrammen oft nicht zeigen können.
Die 8. Ausgabe des Human Rights Film Festival Berlin findet vom 10. bis 18. April 2026 statt – erstmals als Aprilformat, nach der strukturellen Neuausrichtung 2025. Das Motto „Where Stories Fight Back" verbindet die Filmauswahl: 24 internationale Dokumentarfilme, die zeigen, wie Geschichten zu Werkzeugen des Widerstands werden – gegen ökologische Zerstörung, autoritäre Politik, koloniale Hinterlassenschaften und Diskriminierung.
Eröffnet wird das Festival mit „Yanuni – Die Stimme des Amazonas", einem Film über indigenen Widerstand im brasilianischen Amazonas. Hauptspielort ist das Kino in der KulturBrauerei in Prenzlauer Berg, weitere Vorstellungen laufen im Babylon Mitte, im Colosseum, im Hackesche Höfe Kino, im Kant Kino, im Zeiss Großplanetarium und im ACUD.
Der vollständige Spielplan mit Filmtiteln, Uhrzeiten, Spielorten und Gesprächspartner:innen wird im März 2026 auf humanrightsfilmfestivalberlin.de veröffentlicht.
Tickets pro Vorstellung 8–12 € je nach Spielort. Festivalpass auf Anfrage. Vorverkauf über humanrightsfilmfestivalberlin.de sowie an den Kinokassen.
U-Bahn U2 bis Eberswalder Straße (200 m). S-Bahn S8, S41, S42, S85 bis Schönhauser Allee. Tram M1, M10, M12 ebenfalls in unmittelbarer Nähe. Andere Spielorte über S-Bahn und U-Bahn-Netz erreichbar.
Tickets pro Vorstellung – Preise je nach Spielort marktüblich (8–12 €). Festivalpass auf Anfrage. Vorverkauf über die Festival-Website www.humanrightsfilmfestivalberlin.de und an den Kinokassen.
Aktion gegen den Hunger (Action Against Hunger Deutschland, www.aktiongegendenhunger.de) in Kooperation mit Greenpeace. Festivalleitung: Anna Ramskogler-Witt und Jan Sebastian Friedrich-Rust.
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Kino in der KulturBrauerei (Hauptspielort) + Babylon Mitte, Colosseum, Hackesche Höfe Kino, Kant Kino, Zeiss Großplanetarium, ACUD
Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin