Historisches Heimat- und Schulfest seit 1823 mit Markgrafenspiel
Das Hohenberger Wiesenfest wird seit 1823 gefeiert und zählt damit zu den ältesten Wiesenfesten der nordbayerischen Region. Es ist tief im Bewusstsein der kleinen Stadt im äußersten Nordosten des Fichtelgebirges verankert und führt jedes Jahr am dritten Juliwochenende Einheimische, ehemalige Hohenberger und zahlreiche Gäste aus nah und fern zusammen.
Herzstück des Festes ist die historische Reinszenierung eines Ereignisses, das sich 1663 tatsächlich zutrug: Damals besuchte der hiesige Markgraf von Brandenburg, ein Vetter des Brandenburger Kurfürsten Christian Ernst, mit seiner Gemahlin Erdmuthe Sophia, Prinzessin von Sachsen, und großem Gefolge Hohenberg. Die vier damaligen Bürgermeister überreichten dem Burggrafen Bittschriften zur Wiederherstellung der im Dreißigjährigen Krieg aufgehobenen Rechte. Schülerinnen und Schüler der Grundschule Schirnding-Hohenberg spielen dieses Schauspiel in prächtigen historischen Kostümen vor großem Publikum auf dem Platz vor dem Schloss.
Im Anschluss zieht ein bunter Festzug mit vielen Ehrengästen durch die Stadt. Das Wiesenfest ist ausdrücklich ein Schul- und Heimatfest: Es verzichtet bewusst auf moderne Fahrgeschäfte und stellt Schulspiele, Vereinsdarbietungen und gemeinschaftliches Feiern in den Mittelpunkt – ein bewahrtes Stück gelebter Festkultur.
Seit einigen Jahren wird das Hohenberger Wiesenfest gemeinsam mit der benachbarten tschechischen Gemeinde Libá als Begegnungsfest gefeiert – ein Symbol für gute Nachbarschaft im einst geteilten Grenzraum. Das Fest gilt als immaterielles Kulturerbe Bayerns.
Am dritten Juliwochenende 2026 feiert Hohenberg a.d.Eger sein traditionsreiches Wiesenfest. Das Festwochenende verbindet Heimat- und Schulfest mit grenzüberschreitender Begegnung: Schulspiele, Vereinsdarbietungen und gemeinschaftliches Feiern prägen den Ablauf, bewusst ohne moderne Fahrgeschäfte. Der Höhepunkt liegt am Sonntag mit dem historischen Markgrafenspiel – Schülerinnen und Schüler der Grundschule Schirnding-Hohenberg spielen in prächtigen Kostümen den Markgrafenbesuch von 1663 auf dem Platz vor dem Schloss nach. Anschließend zieht ein bunter Festzug mit zahlreichen Ehrengästen durch die Stadt. Gefeiert wird gemeinsam mit der tschechischen Nachbargemeinde Libá.
Bewusst ohne moderne Fahrgeschäfte: Im Mittelpunkt stehen Schulspiele, Vereinsangebote und gemeinschaftliches Feiern. Der genaue Stundenablauf wird von der Stadt Hohenberg vor dem Fest veröffentlicht.
Hohenberg a.d.Eger liegt im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge an der tschechischen Grenze, erreichbar über die A93 (Ausfahrt Marktredwitz) und die B303.
Der Besuch des Heimatfests ist frei; Speisen und Getränke werden vor Ort verkauft.
Das historische Markgrafenspiel mit anschließendem Festzug findet traditionell am Sonntag statt – der Höhepunkt des Festwochenendes.
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