Eines der größten Stadtteilfeste Frankfurts seit 1957
Frankfurt-Höchst ist eine eigene kleine Stadt im Westen Frankfurts — historisches Stadtrecht, eigene Altstadt aus dem Mittelalter, eigene Industriegeschichte (Hoechst AG). Das Höchster Schloßfest ist das große Sommerfest dieses Stadtteils, ausgerichtet seit 1957 vom Vereinsring Höchst am Main — einem Dachverband der zahlreichen Höchster Vereine. 2026 läuft das Fest vom 3. bis 12. Juli, also zehn Tage über zwei Wochenenden.
Das Schloßfest ist kein einzelnes Volksfest, sondern eine vernetzte Festwoche mit mehreren Modulen, die parallel oder nacheinander laufen:
Den Auftakt macht das Hafenfest am ersten Freitag (3. Juli 2026) am Höchster Mainufer. Klassische Warm-up-Party mit Live-Musik, DJs (häufig hr3-Diskoparty), Food-Trucks und Hafenkulisse.
Am ersten Wochenende (5.–6. Juli 2026) zieht das Fest der Vereine (früher als „Altstadtfest“ bezeichnet) in den Brüningpark: ca. 30 Höchster Vereine präsentieren kulinarische Spezialitäten, Live-Musik, Shows. Hier zeigt sich die Höchster Vereinsdichte in voller Breite.
Parallel läuft der Höchster Orgelsommer in der Justinuskirche — einer der ältesten Kirchen Frankfurts (9. Jahrhundert). Kurzkonzerte und ein Abschluss-Lichtkonzert verbinden sakrale Akustik mit Sommerprogramm.
Kreativstudios und Pop-up-Galerien in Höchster Ateliers, Werkstätten und leerstehenden Gewerberäumen — eine Verbeugung vor Frankfurts World Design Capital 2026-Jahr. Der Designparcours läuft begleitend zur gesamten Schloßfest-Woche.
Familien-Kirmes mit Fahrgeschäften (kleiner als in früheren Jahren, dafür kompakter), und am zweiten Wochenende (10.–12. Juli 2026) die Kerb am Mainufer als Finale — mit Live-Bands, Festzelt und großem Abschluss-Feuerwerk über dem Main.
Wer aus der City anreist, sollte ein paar Stunden für die Höchster Altstadt einplanen: Justinuskirche, Bolongaropalast, das alte Zollamt, die Hostie am Mainufer. Höchst ist eines der wenigen Frankfurter Stadtbilder, die wirklich „Stadt“ sind statt Vorort — das Schloßfest gibt diesem Stadtbild ein paar Sommerwochen lang seine alte Funktion zurück: als Festmeile am Main.
Klassischer Schloßfest-Aufbau: erste Festwoche mit Hafenfest, Fest der Vereine und Designparcours; zweites Wochenende mit Kerb am Mainufer und Feuerwerk. Der Höchster Orgelsommer in der Justinuskirche begleitet die gesamte Festzeit mit eigenen Konzerttagen.
Schloßfest und Brüningpark Eintritt frei. Einzelne Konzerte (Höchster Orgelsommer, Lichtkonzert) kostenpflichtig — Tickets über schloss-fest.de und an der Abendkasse Justinuskirche.
Mit der S-Bahn: S1/S2 bis Frankfurt-Höchst, von dort 5–10 Minuten zu Fuß ins Festgelände. Mit dem Auto: A66 Abfahrt Höchst, Stadt-Parkhäuser oder Sonderparkflächen (an Festtagen besonders eingerichtet).
Frei. Einzelne Konzerte (Justinuskirche, Lichtkonzert) sind kostenpflichtig — Tickets über schloss-fest.de und die Vereinsring-Geschäftsstelle.
Wer Höchster Atmosphäre maximal mitnehmen möchte: am ersten Freitag zum Hafenfest, am ersten Wochenende ins Brüningpark zum Fest der Vereine, am Sonntag zur Justinuskirche, am letzten Wochenende zur Kerb am Mainufer mit Feuerwerk.
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Brüningpark, Mainufer und Justinuskirche Höchst
Brüningpark / Mainufer Höchst, 65929 Frankfurt am Main