Hanauer Lamboyfest
Eines der ältesten Volksfeste Hessens – Befreiung 1636 als Festakt
2026
Vorstellung von Lamboyfest
Lamboyfest — Ausgabe 2026
Drei Festivaltage mit historischem Hintergrund: Das Lamboyfest erinnert an die Beendigung der neunmonatigen Belagerung Hanaus am 13. Juni 1636. Programm-Highlights neben dem klassischen Volksfest-Repertoire: KEKS-Kinderfestival und historische Sonderausstellung.
Höhepunkte Lamboyfest 2026
- Eines der ältesten Volksfeste Hessens
- Erinnerung an die Befreiung Hanaus 1636
- Sonderausstellung mit 11 Tafeln und Dioramen in der Alten Johanneskirche
- LamboyKEKS-Kinderfestival im Schlosshof (Sa+So ab 13 Uhr)
- Mehrere Bühnen mit Live-Musik
- Eintritt frei, Festbecher 2 €
Programm Lamboyfest 2026
Freitag, 12. Juni 2026 — Auftakt
- Eröffnung des Lamboyfests am Altstädter Markt
- Erste Konzerte auf den Bühnen
- Beginn des Festbetriebs mit Bewirtung durch Gastronomen und Vereine
Samstag, 13. Juni 2026 — Hauptfesttag (390. Jahrestag der Befreiung)
- Tagsüber Festbetrieb am Altstädter Markt
- Ab 13:00 Uhr LamboyKEKS-Kinderfestival im Schlosshof: Bastelaktionen, Schmuckherstellung mit Hanauer Goldschmieden, Tanzauftritte
- Besichtigung der Sonderausstellung „Belagerung 1635/36“ in der Alten Johanneskirche mit 11 Informationstafeln und Dioramen
- Hauptkonzerte am Abend auf den Hauptbühnen
Sonntag, 14. Juni 2026 — Familientag
- Vormittags ruhiger Festbetrieb
- Ab 13:00 Uhr LamboyKEKS-Kinderfestival im Schlosshof – Fortsetzung
- Letzte Konzerte und Tanzauftritte am späten Nachmittag und Abend
- Abschluss am Sonntagabend
Preise Lamboyfest 2026
Eintritt frei. Festbecher 2 € beim ersten Getränkekauf (nicht erstattbar). Kosten für Speisen und Getränke an den Ständen.
Praktische Informationen — Lamboyfest
Anreise
Mit der Bahn: Hauptbahnhof Hanau (RB/RE/ICE-Halt), dann ca. 10 Minuten Fußweg in die Altstadt. Mit dem Auto: A66 Abfahrt Hanau, Parkhäuser am Freiheitsplatz und in der Innenstadt.
Eintritt und Festbecher
Eintritt frei. Festbecher 2 € beim ersten Getränkekauf (nicht erstattbar).
Tipp
Die Sonderausstellung in der Alten Johanneskirche bietet ein anspruchsvolles historisches Programm – am besten am Sonntagvormittag besuchen, wenn der Festbetrieb noch ruhig ist. Familien nicht das KEKS-Kinderfestival im Schlosshof verpassen.
Ein Fest mit historischer Wurzel
Das Lamboyfest ist eines der ältesten und historisch tiefsten Volksfeste Hessens. Es erinnert an ein konkretes historisches Ereignis: die Befreiung Hanaus am 13. Juni 1636. Damals beendete Landgraf Wilhelm V. von Hessen-Kassel – verbündet mit schwedischen Truppen – eine neunmonatige Belagerung der Stadt durch das kaiserliche Heer unter General Wilhelm von Lamboy. Das Fest, das den Belagerten gewidmet ist, läuft 2026 vom 12. bis 14. Juni.
Vom Bet- und Bußtag zum Volksfest
Was als kirchlicher Gedenktag im späten 18. Jahrhundert begann – ein Bet- und Bußtag zur Erinnerung an die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges –, hat sich seit Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem der wichtigsten Volksfeste der Stadt entwickelt. Seitdem wird das Lamboyfest jährlich in der Hanauer Altstadt gefeiert – mit einer Mischung aus historischer Erinnerung und ausgelassenem Stadtfest.
Mehrere Bühnen in der Altstadt
Schauplatz ist der Altstädter Markt mit den umliegenden Gassen. Auf mehreren Bühnen läuft ein abwechslungsreiches Musikprogramm aus Rock, Pop, Folk und hessischen Mundart-Acts. Die historische Altstadt – mit ihren Fachwerkbauten, der Marienkirche und dem Deutschen Goldschmiedehaus – bildet eine eindrucksvolle Festkulisse.
LamboyKEKS – das Kinderfestival
Ein wichtiger Teil des Lamboyfests ist das LamboyKEKS-Kinderfestival, das samstags und sonntags ab 13:00 Uhr im Schlosshof stattfindet. Programm: Bastelangebote, Schmuckherstellung mit lokalen Goldschmieden (Hanau ist traditionelle Goldschmiede-Stadt!), Auftritte von Tanzgruppen und Mitmach-Aktionen für Familien.
Sonderausstellung zur Belagerung 1636
In der Alten Johanneskirche ist eine umfangreiche Sonderausstellung zu sehen, die mit elf Informationstafeln und detaillierten Dioramen die Belagerung Hanaus von 1635/1636 und die regionalen Ereignisse des Dreißigjährigen Kriegs nachzeichnet. „Die schlimmsten Jahre des Großen Krieges“ sind das Thema – ein seltener Fall, in dem ein Volksfest mit anspruchsvoller historischer Vermittlung verbunden wird.
Festbecher und Bewirtung
Der Eintritt ist frei. Wer Getränke kauft, erhält den offiziellen Festbecher für 2 € (nicht erstattbar) – die Erlöse fließen in die Festfinanzierung. Bewirtung erfolgt durch lokale Gastronomen und Vereine mit hessischen Spezialitäten.
Hanau – Brüder-Grimm-Stadt und Goldschmiede-Metropole
Hanau ist mit rund 100.000 Einwohnern die größte Stadt des Main-Kinzig-Kreises und liegt etwa 25 Kilometer östlich von Frankfurt. Die Stadt ist Geburtsort der Brüder Grimm – Jacob und Wilhelm Grimm wurden 1785 und 1786 hier geboren. Außerdem gilt Hanau seit Jahrhunderten als wichtige Goldschmiede-Stadt mit dem Deutschen Goldschmiedehaus und der ältesten Goldschmiede-Berufsausbildung Deutschlands.
Wo es stattfindet Lamboyfest
Lamboyfest auf einen Blick
Verlauf von Lamboyfest
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