Stadtweiter Aktionstag mit kostenlosen Angeboten für Familien in allen Hamburger Bezirken
Der Hamburger Tag der Familien ist nicht ein zentrales Fest auf einem einzigen Platz, sondern ein dezentraler Aktionstag: Eltern, Kinder und Großeltern können quer durch die Stadt Angebote besuchen, die sonst Werktags weniger sichtbar sind. Beratungsstellen, Familienzentren, Kindertagesstätten, Vereine, Kulturinstitutionen wie Museen und die Hamburger Kunsthalle, Kirchengemeinden, Quartiersbüros, Sportclubs und Stadtteilinitiativen öffnen ihre Türen.
Das 2026er Motto lautet "Kinder haben das Recht, zu sagen, was sie denken und fühlen!" – ein direkter Bezug auf die UN-Kinderrechtskonvention, konkret auf Artikel 12 und 13: das Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung. Die teilnehmenden Einrichtungen werden gebeten, ihre Angebote rund um dieses Thema zu kuratieren – Workshops, kreative Formate, Gesprächsrunden, Spielangebote, partizipative Inszenierungen, die Kinder als sprechende und denkende Akteure ernst nehmen.
Eine zentrale Regel des Veranstalters: Alle Angebote am Tag der Familien sind für die Teilnehmenden kostenlos. Kommerzielle Verkaufsstände sind ausgeschlossen – damit unterscheidet sich der Tag bewusst von typischen Stadtteilfesten oder Volksfesten. Die teilnehmenden Träger reichen ihre Programmangebote im Vorfeld bei der BSFB ein und werden im offiziellen Programmheft sowie auf hamburg.de gelistet.
Als Stadtstaat verfügt Hamburg über eine eigene Sozial- und Familienbehörde – die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB) – die direkt an die Senatorin berichtet, ohne kommunale Zwischenebene. Damit kann der Tag der Familien zentral koordiniert werden und gleichzeitig die ganze Bandbreite der Stadtteile abdecken: von Blankenese über Eimsbüttel und Eppendorf bis Bergedorf, Wilhelmsburg und Neugraben. Der Tag ist eines der wichtigsten sozialpolitischen Sichtbarkeitsformate der Stadt – kein Wunder, dass die SHMH-Museen und der St.-Marien-Dom genauso teilnehmen wie die kleinen Stadtteilinitiativen.
Die meisten Angebote laufen in der Kernzeit zwischen 11:00 und 18:00 Uhr; einzelne Einrichtungen haben breitere Zeitfenster (Museen folgen ihren regulären Öffnungszeiten). Das vollständige Programm mit Karte und Filter nach Bezirk wird Ende Juli/Anfang August 2026 auf hamburg.de veröffentlicht.
Die 2026er Edition setzt das etablierte Format fort und wählt mit dem Kinderrechte-Motto einen sozialpolitisch klar positionierten Schwerpunkt. Die teilnehmenden Einrichtungen sind aufgefordert, ihre Angebote rund um die Themen freie Meinungsäußerung, Beteiligung von Kindern, Zugang zu Informationen und kindgerechte Sprache zu kuratieren.
Mit dem Termin im Spätsommer (letztes August-Wochenende) und der späten Schulanfangslage in Hamburg – die Sommerferien enden in Hamburg traditionell in den ersten August-Wochen – fällt der Tag in eine Phase, in der Familien sich gerade neu sortieren: Schuljahres-Beginn, Wechsel von Kita zur Grundschule, neue Vereinsangebote nach der Sommerpause.
Vollständiges Programm mit Karte ab Anfang August 2026 über hamburg.de/familientag.
Stadtweit – jede teilnehmende Einrichtung organisiert sich selbst. Programmheft mit Karte erscheint Anfang August 2026 auf hamburg.de.
Alle Angebote kostenlos. Kommerzielle Stände nicht zugelassen.
Samstag, 29. August 2026, 11:00 bis 18:00 Uhr (einzelne Einrichtungen abweichend).
Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB) – die zuständige Hamburger Senatsbehörde für Familie und Jugend.
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