Hamburgs jährliches Festival für Neue Musik und Klangkunst auf Kampnagel – Konzerte, Wandelkonzerte, festivalCAMPUS und Symposien rund um Musik & Elektronik
Kampnagel ist das größte freie Theater Deutschlands und eines der wichtigsten europäischen Produktionshäuser für zeitgenössische darstellende Kunst. In den ehemaligen Kranfabriken in der Jarrestraße 20 im Bezirk Hamburg-Nord (Stadtteil Winterhude) entwickelt das Haus seit den 1980er Jahren ein Programm aus Theater, Tanz, Performance, Konzert und interdisziplinärer Kunst. Die Klangwerktage gehören zu den verlässlichen jährlichen Programm-Säulen.
Das Festival ist ausdrücklich der Neuen Musik und der Klangkunst gewidmet. Das Programm umfasst komponierte und improvisierte Musik, instrumentale und elektronische Werke, audiovisuelle Performances, Uraufführungen und Premieren. Wandelkonzerte (Konzerte in mehreren Räumen, die das Publikum zwischen den Sets durchwandert) sind eine Hamburger Tradition, die hier in besonderer Dichte gepflegt wird.
Parallel zum Konzertprogramm läuft der festivalCAMPUS: ein Symposium mit Vorträgen, Tutorials und Seminaren rund um das Thema "Musik & Elektronik". Renommierte Referentinnen und Referenten wie Asmus Tietchens (Hamburger Elektronik-Pionier, Vertreter der industriellen Klangkunst) und Prof. Dr. Sabine Breitsameter (Hochschule Darmstadt) leiten Sessions zu Themen wie Software-Synthese, Modelling, Komposition mit elektronischen Mitteln, audiovisuelle Verfahren. Der festivalCAMPUS ist als HfMT-Format auch für Studierende offen.
Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) ist die musikpädagogische Institution Hamburgs und Träger des Festivals. Die HfMT-Klasse Komposition und das Institut für künstlerische Forschung kuratieren das Programm in Kooperation mit Kampnagel. Daraus folgt der ausdrücklich akademisch-experimentelle Charakter des Festivals – kein Massenpublikum-Format, sondern eine konzertdramatisch durchdachte Reihe für ein engagiertes Publikum.
Im Hamburger Klassik- und Neue-Musik-Kalender ist das Festival Solitär. Während Bachfest, Internationales Musikfest Hamburg und Lessingtage das klassische Profil bedienen, deckt klub katarakt experimentelle Elektronik ab. Die Klangwerktage liegen dazwischen: akademisch geprägte Neue Musik mit elektronischer Schärfe, im Kampnagel-Setting eindeutig auf Kunst-Anspruch statt Touristenpublikum ausgerichtet. Im Bezirk Hamburg-Nord (Stadtteil Winterhude / Barmbek-Süd) bildet das Festival mit klub katarakt und Klangfest die wichtigsten Kampnagel-Klangkunst-Termine des Jahres.
Die Edition 2026 wird voraussichtlich im Herbst auf Kampnagel stattfinden. Die Programm-Ankündigung erfolgt erfahrungsgemäß einige Monate vor dem Festival über kampnagel.de und hfmt-hamburg.de. Die kuratorische Leitung des Festivals liegt bei der HfMT Hamburg in Kooperation mit Kampnagel.
Voraussichtlich umfasst die Edition 2026 wieder Konzerte verschiedener Formate (klassisch besetzte Ensembles, elektronische Solo-Sets, audiovisuelle Performances), Wandelkonzerte mit Raumwechseln, sowie den begleitenden festivalCAMPUS mit Vorträgen, Tutorials und Seminaren. Bestätigte Referentinnen und Referenten 2026: Asmus Tietchens (Hamburger Klangkunst-Pionier) und Prof. Dr. Sabine Breitsameter (Hochschule Darmstadt) für das Symposium "Musik & Elektronik". Konkrete Konzert-Termine und Komponistinnen und Komponisten werden im Lauf des Sommers 2026 publiziert.
Genaue Termine, Programm, Komponistinnen und Komponisten, Solistinnen und Solisten werden ab Sommer 2026 auf kampnagel.de und hfmt-hamburg.de veröffentlicht. Status der Edition: scheduled (Termin offen, aber Festival findet jährlich statt).
Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg. U-Bahn U3 'Borgweg' (10 Min. Fußweg). Bus 172, 173. Fahrradabstellung am Haupteingang.
Die genauen Termine der Klangwerktage 2026 sind zum Recherche-Zeitpunkt noch nicht offiziell bekanntgegeben. Das Festival findet traditionell im Herbst statt (typisch Oktober bis Dezember). Aktuelle Programm-Ankündigungen über kampnagel.de und hfmt-hamburg.de.
Tickets über kampnagel.de und die HfMT-Kasse. Konzert-Tickets typisch 15–25 €, ermäßigt für Studierende ab ca. 8 €. Symposium-Anmeldung über die HfMT.
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