Vier Abende, internationale Comickunst, Literaturhaus
Seit 2013 widmet das Literaturhaus Hamburg dem Medium Comic und Graphic Novel ein eigenes Festival. Was als kleines Format begann, ist heute das wichtigste Treffen der Branche zwischen Bremen und Berlin — die 14. Ausgabe 2026 setzt diese Tradition fort. Kurator und Moderator ist seit Beginn Andreas Platthaus, leitender Redakteur der FAZ-Feuilletons und einer der bekanntesten deutschen Comickenner.
Die Idee des Festivals ist klar: jeder Abend ein Duo. Eine internationale Stimme trifft eine deutschsprachige Position, beide stellen ihr aktuelles Werk vor, diskutieren über Form, Technik und Erzählweisen. Das Publikum sieht Originalseiten, hört die Künstler über ihre Arbeit sprechen und kann anschließend signieren lassen. Format und Atmosphäre des Literaturhauses passen perfekt — konzentriert, freundlich, fachkundig.
Hauptbühne ist das Literaturhaus Hamburg an der Außenalster (Schwanenwik 38, Stadtteil Uhlenhorst, Bezirk Hamburg-Nord). Einzelne Abende verlegen sich ins Nachtasyl im Thalia Theater am Alstertor (Bezirk Hamburg-Mitte) — eine andere Atmosphäre, dichter, theatralischer. Damit verbindet das Festival zwei der wichtigsten Hamburger Literaturadressen.
Die Ausgabe 2026 versammelt unter anderem Alison Bechdel und Paul Karasik (USA), Keum Suk Gendry-Kim (Südkorea), David Prudhomme und Isabelle Maroger (Frankreich), dazu Reinhard Kleist (Berlin) und mehrere norddeutsche Stimmen wie Bianca Schaalburg, Lena Winkel und Joscha Baltes. Eine außergewöhnliche Tiefe in der Programmierung, die das Festival international sichtbar macht.
Über vier Abende verteilen sich die Auftritte der eingeladenen Zeichnerinnen und Zeichner. Jeder Abend folgt dem bewährten Festivalformat: zwei künstlerische Positionen, ihre aktuellen Werke, ein moderiertes Gespräch mit Andreas Platthaus.
Die Auswahl 2026 ist außergewöhnlich breit. Alison Bechdel (USA) — Autorin von "Fun Home" und "Are You My Mother?" — gilt als eine der wichtigsten lebenden Graphic-Novelisten. Keum Suk Gendry-Kim aus Südkorea erzählt seit Jahren die schmerzhafte Geschichte der "Comfort Women". David Prudhomme aus Frankreich hat sich mit eleganten Adaptionen einen Namen gemacht. Reinhard Kleist gehört zur Spitze der deutschen Comic-Biografie.
Auftritt von Alison Bechdel — Erstbesuch in Hamburg seit Jahren. Keum Suk Gendry-Kim als Stimme des asiatischen Graphic Novels. Reinhard Kleist als deutscher Hausgast.
Eintritt pro Abend kostenpflichtig. Tickets über das Literaturhaus Hamburg. Festival-Pass für alle vier Abende vergünstigt.
Literaturhaus Hamburg: Bus 6 bis Mundsburger Brücke oder S-Bahn / U-Bahn Hauptbahnhof + Bus. Nachtasyl: U-Bahn Mönckebergstraße (U3).
Über die Website des Literaturhauses oder Abendkasse. Einzelne Abende sind oft schnell ausgebucht.
Internationale Künstler werden ins Deutsche übersetzt oder sprechen Englisch (mit Verdolmetschung).
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Literaturhaus Hamburg & Nachtasyl (Thalia Theater)
Schwanenwik 38, 20354 Hamburg