Experimentelles Festival für zukunftsweisende Musik, Kunst und Debatten in Hannover – drei Tage Diskurs und Programm
Das Fuchsbau Festival entstand mit dem Anspruch, ein anderes Festival-Format zu erproben: weniger Massenveranstaltung, mehr kuratiertes Ereignis; weniger Bühnenhierarchie, mehr Begegnungs- und Diskursraum. Damit setzt es sich von kommerziellen Großformaten ab und reiht sich in eine internationale Tradition von Diskurs-Festivals wie CTM in Berlin oder Unsound in Krakau ein.
Die musikalische Programmierung bewegt sich an der Schnittstelle zwischen elektronischer Avantgarde, postkonventioneller Klubmusik, Improvisation und neuer Komposition. Acts werden ausgewählt nach ästhetischer Originalität, programmatischem Anspruch und Verbindung zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten. Headliner-Strukturen werden bewusst vermieden, alle Acts werden in einer ähnlichen Größenordnung präsentiert.
Parallel zur Musik läuft ein Debatten- und Diskursprogramm mit Vorträgen, Panels, Workshops und Lesungen. Themen kommen aus den Bereichen Klimagerechtigkeit, postkoloniale Perspektiven, Digitalkultur, Geschlecht und Identität, Stadtentwicklung. Die Eingeladenen sind Künstler, Wissenschaftlerinnen, Aktivisten und Kulturschaffende.
Das Festival verteilt sich auf wechselnde Spielorte im Stadtgebiet. Damit will es einerseits die hannoversche Kulturlandschaft sichtbar machen, andererseits die Festival-Atmosphäre über klassische Konzert-Locations hinausführen. Industriebrachen, Galerien, alternative Kulturzentren und ungewöhnliche Stadträume werden bespielt.
Wie in den Vorjahren wird das Programm in mehreren Wellen kommuniziert: erst die Headliner-Acts und das Diskurs-Programm, dann die kompletten Spielpläne mit Spielorten und Slots.
Die Auswahl der Spielorte ist Teil der kuratorischen Arbeit. Industriebrachen, alternative Kulturzentren, Galerien und unkonventionelle Stadträume bilden den Rahmen, in dem sich Musik und Diskurs entfalten.
Das genaue Programm 2026 wird vom Veranstalter im Frühjahr und Sommer publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre:
Wechselnde Spielorte im hannoverschen Stadtraum – Industriebrachen, alternative Kulturzentren, Galerien, ungewöhnliche Stadträume. Genaue Adressen und Lagepläne werden vor dem Festival publiziert.
Freitag, 11. – Sonntag, 13. September 2026.
Verschiedene Spielorte in Hannover. Die genauen Adressen und Lagepläne werden vom Veranstalter vor dem Festival publiziert.
Hauptbahnhof Hannover, Stadtbahn und Bus erschließen alle Stadtteile. Anreise mit dem Fahrrad oder zu Fuß zwischen den Spielorten häufig die schnellste Variante.
Festival-Pässe und Tagestickets über die offizielle Webseite. Begrenzte Kontingente. Die Eintrittspreise sind im Vergleich zu kommerziellen Großfestivals moderat.
Das Fuchsbau ist kein Camping-Festival und kein Open-Air-Format im klassischen Sinn. Es richtet sich an ein urbanes Publikum, das sich aktiv mit Programm und Diskursangebot auseinandersetzen will.
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