Das Folkmusik-Festival für die nordische und baltische Klangwelt — neun Tage in Flensburg und der deutsch-dänischen Grenzregion
Flensburg, mit rund 90 000 Einwohnern, ist die nördlichste Großstadt Deutschlands und liegt im Kreis Schleswig-Flensburg im Bundesland Schleswig-Holstein, direkt an der deutsch-dänischen Grenze. Die Stadt verfügt seit Jahrhunderten über eine zweisprachige Identität: Deutsch und Dänisch werden hier nebeneinander gepflegt, und das kulturelle Leben pendelt zwischen beiden Sprachräumen. Genau diese Grenzlage ist es, die der folkBALTICA ihren Charakter gibt — kein anderes deutsches Festival arbeitet so konsequent mit dänischen, baltischen, schwedischen, finnischen und färöischen Künstlern zusammen.
Gegründet wurde das Festival 2005 vom folkBALTICA e.V. in der Norderstraße 89 in Flensburg. In zwei Jahrzehnten ist es vom regionalen Folk-Treffen zu einer der wichtigsten Bühnen für nordische und baltische Musikkultur im deutschsprachigen Raum gewachsen. Mottos der vergangenen Jahre reichen von Frauen am Ostseerand bis zu Lieder gegen den Winter; 2026 steht das Festival unter dem Motto „Horizonte“.
Anders als viele Open-Air-Festivals hat die folkBALTICA kein einziges Festivalgelände, sondern bespielt rund 24 Spielorte — Kirchen, Kulturhäuser, Schlosshöfe, Pfarrgemeinden, Museen und Privathöfe — verteilt auf Flensburg, das Schlei-Gebiet, Husum, Schleswig, die Insel Föhr und mehrere Gemeinden in Süddänemark. In Flensburg selbst sind die St.-Jürgen-Kirche, das Museumsberg-Museum und der Hof der Norderstraße 89 (Festivalbüro) regelmäßige Spielorte.
Das Programm 2026 vereint unter dem Motto „Horizonte“ folgende Schwerpunkte: das folkBALTICA Ensemble mit jungen nordischen Musikern, der traditionsreiche Sønderjysk Pigekor, das Kiming-Ensemblet, Sebastian's Nordic Lights, Andreas Hofmeir, Stundom, die estnischen Baltic Sisters, Rasmus Lyberth (Grönland) und Catriona MacDonald (Shetland). Höhepunkt am Freitag, 8. Mai 2026, ist das Konzert Voices of the Baltic Sea mit den Baltic Sisters in der St.-Jürgen-Kirche, unterstützt von sechs weiteren Acts inklusive folkBaltica Chor und der polnischen Sängerin Marta Matuszna.
Die folkBALTICA 2026 setzt mit dem Motto „Horizonte“ auf eine Programmlinie, die das Festival explizit als Bühne für Crossover, neue Klangwelten und „nicht-mainstream“ definiert. Über neun Tage vom 2. bis 10. Mai 2026 wird die deutsch-dänische Grenzregion in eine Folkbühne verwandelt. 28 Konzerte an 24 Spielorten zeigen die Bandbreite der nordischen, baltischen und norddeutschen Folkszene.
Bestätigte Künstler 2026 sind unter anderem das hauseigene folkBALTICA Ensemble, der Sønderjysk Pigekor, das Kiming-Ensemblet, Sebastian's Nordic Lights, Andreas Hofmeir, Stundom, die Baltic Sisters (Estland), Rasmus Lyberth (Grönland) und Catriona MacDonald (Shetland).
Komplettes Programm und Tickets unter folkbaltica.de/konzerte/programm. Einzelkarten ab 12 €.
Flensburg ist über die A7 (Abfahrt Flensburg) sowie per Bahn (Bahnhof Flensburg, Strecke Hamburg–Padborg) erreichbar. Innerhalb des Festivals sind die Spielorte zum Teil weiter verteilt — die folkBALTICA empfiehlt für ländliche Spielorte das Auto oder Fahrrad.
Einzeltickets ab 12 €, Festivalpässe für mehrere Tage verfügbar. Vorverkauf über reservix.de und folkbaltica.de.
Programm in deutscher und dänischer Sprache, viele Konzerte mit instrumentaler Musik (sprachneutral). Festival-Café im Hof der Norderstraße 89 mit Catering.
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Spielorte in Flensburg, Schleswig-Holstein und Süddänemark
Norderstraße 89, 24937 Flensburg