Wichtigstes Nachwuchsfilmfestival im deutschsprachigen Raum
Max Ophüls (1902–1957), in Saarbrücken geboren, war einer der wichtigsten Filmregisseure des 20. Jahrhunderts. Filme wie 'Lola Montès' und 'Madame de…' machten ihn zur Legende. Nach ihm benannte die Stadt Saarbrücken 1980 ihr Filmfestival — und gab ihm damit von Beginn an eine klare Ausrichtung: junge, künstlerisch ambitionierte Filme aus dem deutschsprachigen Raum.
Das MOP gilt heute als die wichtigste Bühne für junge deutschsprachige Filmemacher. Über 1.250 Filme wurden für die 47. Ausgabe 2026 eingereicht — eine Rekordzahl. Auswahlkomitees aus Filmkritikern, Branchenvertretern und Festivalkuratoren sichten diese Einreichungen und stellen die verschiedenen Wettbewerbssektionen zusammen: Spielfilm, Dokumentarfilm, mittellanger Film, Kurzfilm. Hauptpreise gibt es in jeder Kategorie, dazu zahlreiche Sonderpreise.
Sieben Tage lang ist das CineStar Saarbrücken in der St. Johanner Straße das pulsierende Zentrum des Festivals. Daneben werden Filme in der Camera Zwo, im Filmhaus Saarbrücken und gelegentlich im Theater im Viertel gezeigt. Die Stadt selbst — sonst eher beschaulich im Winter — verwandelt sich für eine Woche in einen Treffpunkt der Filmbranche aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.
Neben dem öffentlichen Filmprogramm hat das MOP zwei weitere wichtige Säulen: Die MOP-Industry ist das Branchenprogramm mit Workshops, Panels und Networking-Möglichkeiten für junge Filmschaffende. Hier treffen Regisseure auf Produzenten, Drehbuchautoren auf Förderer, Newcomer auf erfahrene Branchengrößen. Lolas Bistro — nach Ophüls' Filmfigur Lola benannt — ist der inoffizielle Festivalclub, der sich Abend für Abend in einen Treffpunkt für Branche und Publikum verwandelt.
Die 47. Ausgabe vom 19. bis 25. Januar 2026 zog 36.168 Kinobesuche an. Eröffnungsfilm war 'Sie glauben an Engel, Herr Drowak?' des Schweizer Regisseurs Nicolas Steiner mit Luna Wedler und Karl Markovics. Den Hauptpreis im Spielfilmwettbewerb gewann 'Gropiusstadt Supernova' von Ben Voit. Die Ökumenische Jury ehrte 'Wovon sollen wir träumen' von Milena Aboyan und Constantin Hatz.
Das MOP versteht sich nicht nur als deutsches Festival, sondern als grenzüberschreitende Bühne. Die Nähe zu Frankreich, die enge Verbindung zur Universität des Saarlandes und die langjährige Partnerschaft mit dem französischen Filmfestival von Saint-Etienne machen Saarbrücken zu einem natürlichen Ort für deutsch-französische Filmgespräche. Auch das Festival selbst arbeitet mehrsprachig: Deutsche, englische und französische Untertitel und Übersetzungen sind Standard.
Wie in den Vorjahren wird das CineStar Saarbrücken in der St. Johanner Straße zentrale Spielstätte. Daneben werden Camera Zwo, Filmhaus Saarbrücken und weitere Locations bespielt. Eröffnungsfilm, Wettbewerbssektionen, Preisverleihung und Industrieprogramm sind die klassischen Säulen.
Bewerbungen für Wettbewerbsfilme: 15. Juli bis 31. Oktober 2026. Bewerbungen für Beiprogramm: 15. Juli bis 30. September 2026. Die Auswahlkomitees treffen sich anschließend, die Programmankündigung folgt im November/Dezember 2026.
Genaues Programm 2027 wird ab Dezember 2026 auf ffmop.de veröffentlicht.
Einzeltickets, Tagestickets und Festivalpässe über die offizielle Webseite. Akkreditierungen für Branchengäste, Journalisten und Filmschaffende kostenfrei oder ermäßigt — Formular auf ffmop.de.
CineStar Saarbrücken, St. Johanner Straße 61, 66111 Saarbrücken — direkt am St. Johanner Markt im Zentrum. Weitere Spielstätten: Filmhaus Saarbrücken (Mainzer Straße 8), Camera Zwo (Futterstraße 5), Theater im Viertel.
Saarbrücken Hauptbahnhof — ICE/TGV-Anbindung an Paris, Frankfurt, Mannheim. Vom Hauptbahnhof zu Fuß in 10 Minuten zur St. Johanner Straße / CineStar.
A6 und A8 verbinden Saarbrücken mit den umliegenden Großregionen. Parkhäuser am St. Johanner Markt, Schlossplatz oder Bahnhofstraße.
Tagestickets, Festivalpässe und Einzeltickets über die offizielle Webseite und an den Tageskassen der Spielstätten. Branchenakkreditierungen für Filmschaffende, Journalisten und Industry-Gäste über das Akkreditierungsformular auf ffmop.de.
Hotels in der Saarbrücker Innenstadt (Hotel La Résidence, Centro Hotel, Best Western, Ibis). Während des Festivals teils ausgebucht — frühzeitig reservieren.
Wettbewerbsfilme: 15. Juli bis 31. Oktober 2026. Beitragsfilme für das Beiprogramm: 15. Juli bis 30. September 2026. Einreichung über die Festival-Webseite. Voraussetzung: Filmschaffende aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, deutschsprachig geprägter Film.
Die meisten Spielstätten sind barrierefrei zugänglich. Hörhilfen, audiodeskribierte Vorstellungen und Untertitelungen werden angeboten. Information über das Festivalbüro.
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CineStar Saarbrücken und weitere Spielstätten
St. Johanner Straße 61, 66111 Saarbrücken