Festwoche 600 Jahre Werth
Jubiläumswoche zum 600. Geburtstag der Stadtrechte von Werth (Isselburg) — Festakt im April, Festwoche im Juni 2026
2026
Vorstellung von 600 Jahre Werth
600 Jahre Werth — Ausgabe 2026
Das ganze Jubiläumsjahr 2026 wird unter dem Motto „600 Jahre Stadtrechte Werth“ stehen. Höhepunkt ist die Festwoche im Juni mit der historischen Begegnung mit Culemborg (NL), dessen Adelsfamilie 1426 die Stadtrechte verliehen hat.
Höhepunkte 600 Jahre Werth 2026
- 600-jähriges Stadtrechte-Jubiläum — historische Premiere
- Delegation aus der niederländischen Partnerstadt Culemborg
- Festumzug am 20. Juni
- Plattdeutscher Abend und Kinderaktionen
- Festakt mit Baumpflanzung bereits am 8./9. April 2026
Programm 600 Jahre Werth 2026
8./9. April 2026 — Festakt
Offizielle Eröffnung des Jubiläumsjahres mit Reden, Musik, Baumpflanzung und Gedenkstein. Genau 600 Jahre nach der Stadtrechtsverleihung.
13. Juni 2026 — Festwoche-Eröffnung
Empfang der Delegation aus Culemborg (NL). Eröffnung der Festwoche.
14.–19. Juni 2026 — Festwoche
Sportliche Veranstaltungen, Gottesdienste, Straßenfest, kulturelle Abende, plattdeutscher Abend, Kinderaktionen.
20. Juni 2026 — Festumzug
Großer Jubiläums-Festumzug durch Werth. Anschluss-Feier in der Stadthalle Isselburg.
Preise 600 Jahre Werth 2026
Festwochenprogramm überwiegend mit freiem Eintritt. Stadthallen-Abschlussfeier je nach Veranstaltung.
Praktische Informationen — 600 Jahre Werth
Festwoche
Samstag 13. Juni bis Samstag 20. Juni 2026.
Ort
Isselburg-Werth — Ortskern, Pfarrkirche, Schulen; Abschluss in der Stadthalle Isselburg.
Eintritt
Festwochenprogramm überwiegend frei. Stadthallen-Abschluss je nach Veranstaltung.
Highlights
13. Juni Eröffnung mit Culemborg-Delegation. 20. Juni großer Festumzug. Plattdeutscher Abend in der Woche.
Anreise
Mit dem Auto: A3 oder B473 Richtung Bocholt/Isselburg. Mit der Bahn: nach Bocholt, dann Bus nach Isselburg-Werth.
Kombi-Tipp
Besuch von Schloss Anholt im benachbarten Isselburger Stadtteil. Wassersport am Aa-See.
600 Jahre Stadtrechte Werth — eine Geburtstagsgeschichte
Am 8. April 1426 verlieh der niederländische Adlige Johann von Culemborg dem Ort Werth — heute Stadtteil von Isselburg im Kreis Borken — die Stadtrechte. Diese Privilegien gaben Werth das Recht auf eine eigene Pfarrei, eine eigene Gerichtsbarkeit und befreiten den Ort von Zahlungen an die größere Nachbarstadt Bocholt. Wie der Heimatforscher Johann Radstaak vermutet, lagen den Stadtrechten wahrscheinlich finanzielle Erwägungen zugrunde. 600 Jahre später feiert Werth dieses Datum mit einer ganzen Jubiläumswoche.
Festakt und Baumpflanzung — schon am 8. April 2026
Den Auftakt zum Jubiläumsjahr bildete bereits am 8./9. April 2026 ein offizieller Festakt mit Baumpflanzung: Reden von Bürgermeister Michael Carbanje, Musik, das Setzen eines Gedenkbaums und das Anbringen eines Gedenksteins markierten den symbolischen Startpunkt. Der eigentliche Festumfang erfolgt aber in der Juni-Woche.
Festwoche 13.–20. Juni 2026 — das Programm
Wie Bürgermeister Carbanje öffentlich angekündigt hat, plant Werth „ein umfangreiches Programm für Jung und Alt“. Dazu gehören:
- Sportliche Veranstaltungen — Vereinsturniere, Bewegungsangebote
- Gottesdienste in der historischen Werther Pfarrkirche
- Straßenfest mit Markt, Musik und Gastronomie
- Kinderaktionen — Spielangebote, Mitmachstationen
- Plattdeutscher Abend — niederrheinische Mundart-Kultur
- Kulturelle Abende — Konzerte, Lesungen, Vereinsbeiträge
- Festumzug am 20. Juni — Höhepunkt mit Vereinen, historischen Darstellungen und Gästen aus Culemborg (NL)
- Abschlussfeier in der Isselburger Stadthalle — gemeinsamer Abschluss der Festwoche
Die niederländische Verbindung — Culemborg
Da die Stadtrechte 1426 von einem Mitglied der Adelsfamilie Culemborg verliehen wurden, wird die niederländische Stadt Culemborg (Provinz Gelderland) als Ehrengast erwartet. Eine Delegation aus Culemborg ist zur Festwoche-Eröffnung am 13. Juni angekündigt. Die jahrhundertealte Verbindung zwischen beiden Orten wird so historisch und gegenwärtig zugleich gepflegt — ein interessantes Beispiel mittelalterlicher Adelsbeziehungen am deutsch-niederländischen Grenzraum.
Werth — historischer Stadtteil Isselburgs
Werth (rund 1 200 Einwohner) ist heute der zweitgrößte Stadtteil von Isselburg (gesamt ca. 10 000 Einwohner), Kreis Borken, an der äußersten westlichen Grenze Nordrhein-Westfalens zur niederländischen Provinz Gelderland. Bis zur kommunalen Neugliederung 1975 war Werth eine eigenständige Stadt — eine der kleinsten Städte Nordrhein-Westfalens. Charakteristisch sind die Werther Pfarrkirche St. Vitus, das historische Ortsbild mit Fachwerkbauten und die Lage am übergang von Niederrhein zu Achterhoek/Niederlanden.
Isselburg — Stadt am westlichen NRW-Rand
Isselburg liegt direkt an der niederländischen Grenze und besteht aus den Stadtteilen Isselburg (Hauptort), Werth, Anholt (mit dem berühmten Wasserschloss Anholt) und Heelden-Vehlingen. Die Region ist geprägt durch Münsterland-Übergang, Klever Hügel und den großen Aa-See — beliebt für Tourismus und Wassersport. Wer das Werther Jubiläum besucht, kann den Tag mit einem Schloss-Anholt-Spaziergang oder einem Aa-See-Tag kombinieren.
Warum die Festwoche besuchen?
600 Jahre Stadtrechte sind ein außergewöhnliches Jubiläum — wenige Orte feiern dieses Alter, und noch weniger mit einer ganzen Festwoche und internationaler Beteiligung. Die Veranstaltung ist ehrenamtlich getragen, sehr ortsbezogen und damit authentisch — ein perfekter Einblick in westliche Münsterland-/Niederrhein-Kultur an der Grenze zu den Niederlanden.
Wo es stattfindet 600 Jahre Werth
600 Jahre Werth auf einen Blick
Verlauf von 600 Jahre Werth
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