Festival für Koreanische Neue Musik (FKNM)
Zeitgenössische koreanische Musik (Changjak-Eumak) im Konzerthaus Berlin und Koreanischen Kulturzentrum — Brücke zwischen Korea und Berlin
2026
Vorstellung von FKNM
FKNM — Ausgabe 2026
Die Ausgabe 2026 ist für Oktober 2026 geplant. Das genaue Datum und Programm werden im Spätsommer auf germany.korean-culture.org veröffentlicht. Das Festival läuft erfahrungsgemäß über zwei bis drei Tage mit Konzerten im Konzerthaus Berlin und im Koreanischen Kulturzentrum.
Höhepunkte FKNM 2026
Programm FKNM 2026
Typische Programmstruktur (auf Basis der vergangenen Ausgaben)
- Tag 1 — Konzerthaus Berlin (Kleiner Saal oder Werner-Otto-Saal): Eröffnungskonzert mit einem renommierten koreanischen Ensemble (ensemble nunc, K'ART, Ensemble PAN oder NMK), Uraufführungen, klassische und zeitgenössische Werke
- Tag 2 — Koreanisches Kulturzentrum: kleinere Kammerformate, Solo-Auftritte mit traditionellen Instrumenten (Gayageum, Geomungo, Daegeum, Piri, Janggu), Konzert-Talks mit den Komponist*innen
- Tag 3 (falls geplant) — Abschlusskonzert mit gemischtem Programm und Empfang
Preise FKNM 2026
Die meisten Konzerte sind kostenfrei, eine kostenlose Anmeldung ist wegen begrenzter Plätze erforderlich. Konzerte im Konzerthaus Berlin können ticketpflichtig sein (5–30 €).
Praktische Informationen — FKNM
Anreise zum Koreanischen Kulturzentrum
Leipziger Platz 3, 10117 Berlin-Mitte. U-Bahn U2 bis Mohrenstraße oder Potsdamer Platz. S-Bahn S1/S2/S25 bis Potsdamer Platz. Fünf Gehminuten von beiden Bahnhöfen.
Anreise zum Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt, Mitte. U-Bahn U2/U6 bis Stadtmitte. Im selben Quartier wie das Koreanische Kulturzentrum.
Eintritt
Die meisten Konzerte sind kostenfrei, eine kostenlose Anmeldung über das Koreanische Kulturzentrum ist jedoch wegen begrenzter Plätze erforderlich. Spezielle Konzerte im Konzerthaus können ticketpflichtig sein.
Programm
Das vollständige Programm wird im Spätsommer 2026 auf germany.korean-culture.org veröffentlicht. Für die Anmeldung Newsletter abonnieren.
Vor Ort
Das Koreanische Kulturzentrum bietet vor und nach den Konzerten Empfänge mit koreanischen Häppchen und Getränken — beliebtes Networking-Format zwischen Künstler*innen und Publikum.
Changjak-Eumak — Korean Contemporary Music
Changjak-Eumak (창작음악, „komponierte Musik") ist der koreanische Sammelbegriff für zeitgenössische Komposition, die mit koreanischen Traditionsinstrumenten arbeitet. Auf Instrumenten wie Gayageum (zwölfsaitige Zither), Geomungo (sechssaitige Zither), Daegeum (Querflöte), Piri (Doppelblattinstrument) oder Janggu (Stundenglas-Trommel) schreiben heute koreanische Komponist*innen Werke, die zwischen traditioneller Klangästhetik und zeitgenössischer Avantgarde changieren. Das FKNM macht diese Szene einem Berliner Publikum zugänglich.
Ein Festival zwischen Korea und Berlin
Das Festival wurde vom Koreanischen Kulturzentrum Deutschland ins Leben gerufen, um die wachsende koreanische Diaspora in Berlin mit dem zeitgenössischen Musikleben Südkoreas zu verbinden. Berlin beherbergt eine der größten koreanischen Communitys Europas — viele Studierende der Universität der Künste (UdK) und der Hochschule für Musik Hanns Eisler kommen aus Korea, und mehrere Berliner Ensembles arbeiten regelmäßig mit koreanischen Musiker*innen zusammen. Das FKNM ist diese Brücke.
Programmstruktur
- Konzerte mit etablierten koreanischen Ensembles wie ensemble nunc, K'ART, Ensemble PAN oder NMK
- Auftritte berliner Ensembles, die koreanische Komponist*innen interpretieren
- Uraufführungen: das FKNM gibt regelmäßig Auftragskompositionen in Auftrag
- Begegnungen zwischen koreanischen und westlichen Komponist*innen, Konzert-Talks
- Workshops zu traditionellen Instrumenten
Die Konzerthäuser
Das FKNM wird in den letzten Jahren an zwei Hauptlocations gespielt: dem Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt — eines der akustisch eindrucksvollsten Säle Deutschlands — und im Koreanischen Kulturzentrum am Leipziger Platz, einem moderneren, intimeren Raum direkt am Potsdamer Platz. Die Doppellokalität ermöglicht unterschiedliche Konzert-Formate: große Kammer- und Orchesterkonzerte im Konzerthaus, kleinere Solo- und Duo-Programme im Kulturzentrum.
Mitte und der koreanische Pavillon Berlins
Das Koreanische Kulturzentrum am Leipziger Platz 3 ist eine der modernsten Diaspora-Einrichtungen Berlins. Es vermittelt zwischen koreanischer und deutscher Kultur — von Sprachkursen über Filmabende bis zu großen Konzertreihen wie FKNM oder dem K-Music Festival. Auch das jährliche Hangeul-Fest und die regelmäßigen Vorträge zur Korea-Forschung gehören dazu.
Wo es stattfindet FKNM
FKNM auf einen Blick
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