Zeitgenössische koreanische Musik (Changjak-Eumak) im Konzerthaus Berlin und Koreanischen Kulturzentrum — Brücke zwischen Korea und Berlin
Changjak-Eumak (창작음악, „komponierte Musik") ist der koreanische Sammelbegriff für zeitgenössische Komposition, die mit koreanischen Traditionsinstrumenten arbeitet. Auf Instrumenten wie Gayageum (zwölfsaitige Zither), Geomungo (sechssaitige Zither), Daegeum (Querflöte), Piri (Doppelblattinstrument) oder Janggu (Stundenglas-Trommel) schreiben heute koreanische Komponist*innen Werke, die zwischen traditioneller Klangästhetik und zeitgenössischer Avantgarde changieren. Das FKNM macht diese Szene einem Berliner Publikum zugänglich.
Das Festival wurde vom Koreanischen Kulturzentrum Deutschland ins Leben gerufen, um die wachsende koreanische Diaspora in Berlin mit dem zeitgenössischen Musikleben Südkoreas zu verbinden. Berlin beherbergt eine der größten koreanischen Communitys Europas — viele Studierende der Universität der Künste (UdK) und der Hochschule für Musik Hanns Eisler kommen aus Korea, und mehrere Berliner Ensembles arbeiten regelmäßig mit koreanischen Musiker*innen zusammen. Das FKNM ist diese Brücke.
Das FKNM wird in den letzten Jahren an zwei Hauptlocations gespielt: dem Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt — eines der akustisch eindrucksvollsten Säle Deutschlands — und im Koreanischen Kulturzentrum am Leipziger Platz, einem moderneren, intimeren Raum direkt am Potsdamer Platz. Die Doppellokalität ermöglicht unterschiedliche Konzert-Formate: große Kammer- und Orchesterkonzerte im Konzerthaus, kleinere Solo- und Duo-Programme im Kulturzentrum.
Das Koreanische Kulturzentrum am Leipziger Platz 3 ist eine der modernsten Diaspora-Einrichtungen Berlins. Es vermittelt zwischen koreanischer und deutscher Kultur — von Sprachkursen über Filmabende bis zu großen Konzertreihen wie FKNM oder dem K-Music Festival. Auch das jährliche Hangeul-Fest und die regelmäßigen Vorträge zur Korea-Forschung gehören dazu.
Die Ausgabe 2026 ist für Oktober 2026 geplant. Das genaue Datum und Programm werden im Spätsommer auf germany.korean-culture.org veröffentlicht. Das Festival läuft erfahrungsgemäß über zwei bis drei Tage mit Konzerten im Konzerthaus Berlin und im Koreanischen Kulturzentrum.
Die meisten Konzerte sind kostenfrei, eine kostenlose Anmeldung ist wegen begrenzter Plätze erforderlich. Konzerte im Konzerthaus Berlin können ticketpflichtig sein (5–30 €).
Leipziger Platz 3, 10117 Berlin-Mitte. U-Bahn U2 bis Mohrenstraße oder Potsdamer Platz. S-Bahn S1/S2/S25 bis Potsdamer Platz. Fünf Gehminuten von beiden Bahnhöfen.
Gendarmenmarkt, Mitte. U-Bahn U2/U6 bis Stadtmitte. Im selben Quartier wie das Koreanische Kulturzentrum.
Die meisten Konzerte sind kostenfrei, eine kostenlose Anmeldung über das Koreanische Kulturzentrum ist jedoch wegen begrenzter Plätze erforderlich. Spezielle Konzerte im Konzerthaus können ticketpflichtig sein.
Das vollständige Programm wird im Spätsommer 2026 auf germany.korean-culture.org veröffentlicht. Für die Anmeldung Newsletter abonnieren.
Das Koreanische Kulturzentrum bietet vor und nach den Konzerten Empfänge mit koreanischen Häppchen und Getränken — beliebtes Networking-Format zwischen Künstler*innen und Publikum.
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Koreanisches Kulturzentrum Deutschland / Konzerthaus Berlin (Gendarmenmarkt)
Leipziger Platz 3, 10117 Berlin