Zwei Wochen Vielfalt, Begegnung und Weltmusik in der Friedensstadt
Osnabrück trägt den Titel Friedensstadt nicht ohne Grund: Hier wurde 1648 ein Teil des Westfälischen Friedens verhandelt, hier ist das Erbe des kulturellen Ausgleichs Stadtprogramm. Das Festival der Kulturen übersetzt diese Tradition seit über zwei Jahrzehnten in ein lebendiges Format. 2026 wird das Programm noch einmal erweitert: zwei volle Wochen vom 13. bis 30. September.
Das Eröffnungswochenende setzt auf internationale Bühnenkonzerte. Am Samstag, 19 bis 23 Uhr, spielen zwei Spitzenformationen der osteuropäischen Weltmusikszene:
Am Sonntag von 13 bis 19 Uhr wird der Marktplatz zur Begegnungsfläche. Über 60 Vereine aus rund 25 Nationen präsentieren sich: Tanzgruppen, Musikformationen, Trachten, Sprachschulen, Diaspora-Vereine. Die internationale Küche reicht von westafrikanischen Spezialitäten über syrisches Fingerfood bis zu südamerikanischen Empanadas und vietnamesischen Frühlingsrollen. Familien, ältere Osnabrückerinnen und Geflüchtete begegnen sich auf gleicher Höhe.
Zwischen dem Eröffnungswochenende und dem 30. September bespielt das Festival weitere Spielorte der Stadt mit Lesungen, Filmen, Workshops, Diskussionsforen und Konzerten. Schulen, Migrantenorganisationen, Kulturzentren und Religionsgemeinschaften öffnen ihre Räume. Das exakte Begleitprogramm wird wenige Wochen vor Festivalbeginn publiziert.
Das Festival liegt seit Jahren in den Händen des Büros für Friedenskultur der Stadt Osnabrück, einem deutschlandweit einzigartigen kommunalen Akteur. Es koordiniert nicht nur das Festival, sondern auch die Osnabrücker Friedenstage und langfristige Bildungsarbeit gegen Rassismus und Diskriminierung.
Die zentralen Bühnenprogramme am Marktplatz sind kostenfrei zugänglich. Für ausgewählte Begleitveranstaltungen können Anmeldungen oder Spendenempfehlungen gelten. Die Stadt versteht das Festival als bewusstes Statement gegen wachsenden Nationalismus und für ein offenes, vielfältiges Europa.
Mit Dikanda und Divanhana versammelt das Eröffnungswochenende zwei Spitzenformationen der östlichen Weltmusikszene. Am Sonntag folgt das traditionelle Marktplatzfest mit Vereinen aus 25 Nationen.
Quelle: friedensstadt.osnabrueck.de.
Detailliertes Begleitprogramm wird vom Büro für Friedenskultur Anfang September 2026 publiziert.
Eintritt zu den Hauptbühnen am Marktplatz kostenfrei. Einzelne Begleitformate können Anmeldung erfordern.
13. bis 30. September 2026. Eröffnungswochenende 13./14. September, Begleitprogramm bis 30. September.
Marktplatz Osnabrück (Hauptbühne), weitere Spielorte in der Innenstadt und in Kulturzentren der Stadt.
Bühnenprogramm am Marktplatz kostenfrei. Einzelne Begleitveranstaltungen mit Anmeldung oder Spendenempfehlung.
Detailprogramm ab Spätsommer auf friedensstadt.osnabrueck.de.
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