Bochumer Spielorte der Nacht der Industriekultur 2026: Jahrhunderthalle und RUTTKOWSKI;68
Die ExtraSchicht — Nacht der Industriekultur ist das größte Industriekultur-Festival der Welt und seit 2001 das Highlight des Sommer-Kalenders im Ruhrgebiet. In der Nacht vom 27. zum 28. Juni 2026 verwandelt sie 40 Industrie-Denkmäler in 18 Städten des Reviers zwischen Duisburg und Dortmund zwischen 18:00 und 02:00 Uhr in offene Bühnen — mit Konzerten, Theater, Lichtinstallationen, Performances, Foodtrucks und vielem mehr.
2026 sind in Bochum zwei Spielorte dabei — einer Klassiker, einer Neuzugang:
Das Ruhrgebiet hat im 20. Jahrhundert mit Kohle und Stahl Deutschland industrialisiert. Nach dem Strukturwandel — die letzte Zeche schloss 2018 — bleibt die Industrie als Industriekultur erhalten: Zechen, Kokereien, Hochöfen, Wassertürme wurden zu Museen, Konzert-Locations, Kunst-Räumen umgebaut. Die ExtraSchicht macht diese Transformation einmal im Jahr in konzentrierter Form erlebbar — als 8-Stunden-Marathon zwischen 18 und 2 Uhr. Bochum mit der Jahrhunderthalle und nun RUTTKOWSKI;68 zeigt dabei eine Bandbreite, die von monumentaler Industriearchitektur bis zur zeitgenössischen Galerie reicht.
Das Konzept ist genial einfach: Ein Ticket gilt für alle 40 Spielorte. Dazu kommen Shuttle-Busse zwischen den Orten und freie Nutzung des gesamten VRR-Nahverkehrs bis 7 Uhr früh. Damit ist die ExtraSchicht ein einzigartiges Festival, das Mobilität und Programmierung als untrennbare Einheit denkt.
Die Jahrhunderthalle bespielt traditionell mit Konzerten, Performances und Lichtinstallationen in der monumentalen Halle. Die Höhe der Stahlträger, die historischen Maschinen, die Akustik — alles wird zur Kulisse für künstlerische Inszenierungen. In den vergangenen Editions waren u.a. die Bochumer Symphoniker, Tanzkompanien und visuelle Performances auf der Bühne. Das genaue Programm 2026 wird vor dem Festival auf extraschicht.de und jahrhunderthalle-bochum.de veröffentlicht.
Bochum ist mit rund 365.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Ruhrgebiets nach Dortmund/Essen und liegt mitten zwischen ihnen. Berühmt sind das Bergbau-Museum, die Ruhr-Universität (eine der größten Unis Deutschlands), das Schauspielhaus mit der ehrwürdigen Bochumer Theatertradition und der VfL Bochum. Die ExtraSchicht macht die Industriekultur-Seite der Stadt sichtbar.
Die ExtraSchicht 2026 läuft am Samstagabend ab 18 Uhr bis Sonntagmorgen 2 Uhr. In Bochum erwarten Besucher Konzerte, Performances und Lichtinstallationen in der monumentalen Jahrhunderthalle sowie zeitgenössische Kunst in der Galerie RUTTKOWSKI;68.
Detailprogramm aller 40 Spielorte: extraschicht.de
Frühbucher 15 €, Tageskasse 25 €. Kinder unter 6 frei.
Jahrhunderthalle Bochum, An der Jahrhunderthalle 1, 44793 Bochum. Mit der Bahn: Bochum Hbf, dann Linie 308 oder 318 bis Bochumer Verein/Jahrhunderthalle. Im VRR mit ExtraSchicht-Ticket frei.
Samstag, 27. Juni bis Sonntag, 28. Juni 2026, jeweils 18:00–02:00 Uhr.
Frühbucher 15 €, Tageskasse 25 €. Kinder unter 6 Jahren frei. Im Ticket: VRR-ÖPNV bis 7 Uhr und Shuttle-Busse zwischen den 40 Spielorten. Verkauf über extraschicht.de.
Plan eine Route durch 4–6 Spielorte. In Bochum lohnt sich der Wechsel zwischen Jahrhunderthalle (monumentale Halle, Konzerte) und RUTTKOWSKI;68 (zeitgenössische Galerie). Die Shuttle-Busse fahren zuverlässig — aber mit der U-Bahn bist du in Bochum oft schneller.
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Jahrhunderthalle Bochum + RUTTKOWSKI;68 (Neuzugang)
An der Jahrhunderthalle 1, 44793 Bochum