47. Ausgabe – europäisches Kino in den Programmkinos Lumière und Méliès
Das Europäische Filmfestival Göttingen wurde 1979 ins Leben gerufen und entwickelte sich rasch zu einer wichtigen Plattform für das europäische Autorenkino in Süd-Niedersachsen. Über vier Jahrzehnte hat das Festival eine kontinuierliche Programmphilosophie verfolgt: Filme, die in der kommerziellen Verwertungskette zu wenig Sichtbarkeit haben, werden hier einem cineastisch interessierten Publikum vorgestellt.
Die Kinos Lumière und Méliès sind die Hauptspielstätten des Festivals. Beide gehören zu den engagiertesten Programmkinos Niedersachsens und stehen für ein anspruchsvolles, kuratiertes Filmprogramm. Die Atmosphäre der Programmkinos – kleinere Säle, intime Konzentration auf den Film, persönliche Begegnungen mit Filmemachern – passt ideal zum Festivalcharakter und unterscheidet das Erlebnis von den Multiplex-Kinos.
Eine eigene Sektion ist dem aktuellen deutschen Kino gewidmet. Unter dem Titel New German Cinema zeigt das Festival die spannendsten Neuproduktionen des Jahres und gibt damit dem deutschen Autorenkino jenseits der großen Komödien und Mainstream-Produktionen die Bühne, die es verdient. Diese Sektion ist sowohl für das interessierte Publikum als auch für Filmemacher und Filmwissenschaftler ein wichtiger Treffpunkt.
Der Kurzfilm-Wettbewerb Mach mal halblang ist eine Besonderheit des Göttinger Festivals. Junge Filmemacher und Studierende präsentieren ihre Kurzfilme einer fachkundigen Jury, die Preise vergibt und damit Karrierechancen eröffnet. Der Titel des Wettbewerbs verweist mit augenzwinkernder Ironie auf das Genre des Kurzfilms und seine spezifischen Anforderungen.
Begleitend zu den Vorführungen finden Filmgespräche statt – mit Regisseuren, Drehbuchautoren, Schauspielern oder Filmwissenschaftlern. Diese Begegnungen vertiefen das Verständnis der gezeigten Filme und sind ein wesentliches Element der Festivalkultur, das den Unterschied zum regulären Kinobesuch ausmacht.
Die Festival-Ausgabe 2026 ist die 47. seit 1979 und setzt die etablierte Programmpolitik fort. Die kuratierte Auswahl präsentiert europäische Autorenfilme, die in der regulären Kinoverwertung wenig Sichtbarkeit haben. Damit erschließt das Festival ein anspruchsvolles Publikum, das filmische Vielfalt jenseits des Mainstreams sucht.
Die Sektion New German Cinema und der Kurzfilm-Wettbewerb Mach mal halblang sind feste Bestandteile des Festivals. Sie geben dem aktuellen deutschen Kino und dem filmischen Nachwuchs eine Bühne, die in dieser Form anderswo selten zu finden ist. Die Filmgespräche nach den Vorführungen vertiefen das Verständnis und schaffen Begegnungen zwischen Publikum und Filmschaffenden.
Das vollständige Programm 2026 wird im Herbst 2026 auf filmfestival-goettingen.de veröffentlicht. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre:
Kino Lumière und Kino Méliès, 37073 Göttingen.
Mit der Bahn bis Göttingen Hauptbahnhof, beide Kinos in Innenstadtnähe. Mit dem Auto über die A7; Parken in den Parkhäusern der Innenstadt.
November 2026. Das genaue Datum wird vom Veranstalter im Herbst bekanntgegeben.
Tickets über die Kinokassen und die Festival-Website. Aktuelle Informationen unter filmfestival-goettingen.de.
Europäisches Filmfestival Göttingen. Programmübersicht unter filmfestival-goettingen.de.
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