Internationales Jazz-, Soul- und Blues-Festival auf dem Werftgelände Blohm+Voss im Hamburger Hafen
Elbjazz ist das Festival, bei dem Werftkräne, Hafensirenen und Saxophone gemeinsam zur Kulisse werden. Zweimal im Jahr – einmal im Sommer, einmal in der Programmankündigung – schlüpft das aktive Werftgelände der Blohm+Voss im Ortsteil Steinwerder in eine zweite Identität: Open-Air-Festival mit mehreren Bühnen, einer historischen Schiffbauhalle als Hauptkonzertsaal und der Elbphilharmonie auf der gegenüberliegenden Elbseite als kuratiertem Sonderspielort.
2026 markiert die 10. Edition des Festivals. Karsten Jahnke Konzertdirektion holt drei Sängerinnen und Sänger an die Spitze des Programms, deren Karrieren weit über den klassischen Jazz hinausreichen: Tom Jones, Jamie Cullum und Joss Stone. Daneben steht eine bewusst breit aufgestellte Liga aus zeitgenössischem Jazz, britischer Soul-Jazz-Avantgarde, modernem Bigband-Sound und Blues: Snarky Puppy, Greentea Peng, GoGo Penguin, Lizz Wright, Nubya Garcia, The Bad Plus, Christone "Kingfish" Ingram, Dominique Fils-Aimé, NDR Bigband mit John Beasley, daoud und rund 20 weitere Acts.
Das Festival fügt seit Jahren der Werft-Kulisse einen kuratierten Konzertabend in der Elbphilharmonie hinzu. 2026 stehen zwei Specials im Großen Saal an: Am 10. Juli Joss Stone (Support: Don West), am 11. Juli der kanadische Pianist und Wortakrobat Chilly Gonzales. Tickets dafür laufen separat (ab 50 €), Festival-Kombi-Tickets können auf Wunsch um diese Specials erweitert werden.
Die Hauptbühnen verteilen sich über das gesamte Werftgelände. Die Schiffbauhalle – ein 100 Jahre alter Industriebau mit imposanter Akustik – beherbergt einen großen Teil der Konzerte. Direkt am Wasser unter freiem Himmel steht die Bühne "Am Helgen" mit Blick auf die Landungsbrücken auf der anderen Elbseite. Mehrere kleinere Bühnen verteilen sich über das Gelände – die Bewegung zwischen ihnen, vorbei an Kränen, Containern und arbeitenden Werftanlagen, ist Teil der Festival-Erfahrung.
Steinwerder gehört zum Bezirk Hamburg-Mitte und ist eigentlich nur über Fähren oder Tunnel zu erreichen – das Festival fährt zusätzliche Shuttle-Fähren von den Landungsbrücken. Damit wird Elbjazz zu einem der wenigen großen deutschen Festivals, deren Anreise selbst Teil der Inszenierung ist. Der Hamburger Hafen, das größte deutsche Tor zur Welt, wird einmal im Jahr zum Open-Air-Konzertsaal des Bundeslandes Hamburg.
Die 2026er Edition feiert das zehnjährige Bestehen des Festivals (Premiere 2010). Karsten Jahnke Konzertdirektion stellt ein Programm zusammen, das sich bewusst von reinen Smooth-Jazz-Festivals abgrenzt und stattdessen den Übergang in Soul, Blues und britischen Nu-Jazz aufnimmt. Tom Jones (84 Jahre alt zum Festivaltermin) als walisischer Soul-Veteran, Jamie Cullum als britisches Bindeglied zwischen Pop und Standards, Joss Stone als Soul-Stimme der 2000er.
Daneben kuratiert das Festival einen scharfen zeitgenössischen Block: Snarky Puppy als prägnanteste Bigband-Formation der 2010er, GoGo Penguin als britisches Jazz-Klaviertrio mit Elektronik-Anschluss, Nubya Garcia als Schlüsselfigur der Londoner Nu-Jazz-Szene, Lizz Wright und Dominique Fils-Aimé als afroamerikanische Vocal-Achse. Mit The Bad Plus, Christone "Kingfish" Ingram und der NDR Bigband mit John Beasley wird das Spektrum bis ins Avantgarde-Bluesige und Bigband-Klassische erweitert.
Vollständiges Programm mit Bühnen-Plan und Zeiten: elbjazz.de sowie openairguide.net.
Shuttle-Fähre ab Landungsbrücken (Brücke 10) und St. Pauli Fischmarkt zum Werftgelände. Alternative: HVV-Hafenfähre Linie 73 bis Argentinienbrücke, dann ausgeschilderter Fußweg. Auto wird nicht empfohlen (begrenzte Parkflächen, Hafenverkehr).
Festival-Kombi (2 Tage): ab 159 €. Tribünen-Sitzplatz: ab 259 €. VIP-Paket: 649 € (Tribüne plus Catering). Elbphilharmonie-Specials: ab 50 € (separat). Sitz-Upgrade: ab 65 €. Vorverkauf über elbjazz.de und kj.de.
Eintritt nur mit Ticket, keine Tageskasse garantiert. Großzügiges Food- und Bar-Angebot, von Hafen-Kioskklassikern bis zu kuratierten Foodtrucks. Wettergerechte Kleidung ratsam – Open-Air-Bühnen sind ungeschützt.
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Werftgelände Blohm+Voss, Schiffbauhalle, Am Helgen, Elbphilharmonie
Hermann-Blohm-Straße, 20457 Hamburg