Sechs Tage internationaler Dokumentarfilm in Hamburgs Programmkinos
Im April verwandelt sich Hamburg sechs Tage lang in ein Zentrum des internationalen Dokumentarfilms. Die dokumentarfilmwoche Hamburg präsentiert seit 2004 ein kuratiertes Programm, das sich bewusst von Massenformaten unterscheidet: keine Industry-Show, sondern eine sorgsam ausgewählte Sammlung außergewöhnlicher nationaler und internationaler Dokumentarfilme.
Die Ausgabe 2026 läuft vom 14. bis 19. April und umfasst rund 50 Veranstaltungen. Filmemacher:innen aus zwölf Ländern — darunter Deutschland, Frankreich, Iran, Israel, Italien, Kanada und der Ukraine — sind angekündigt. Etwa 30 Regisseur:innen reisen persönlich an und stellen ihre Filme in Q&A-Sessions zur Diskussion.
Das Festival bespielt vier Hamburger Programmkinos und ein Festivalzentrum:
Die dokumentarfilmwoche unterscheidet sich von kommerziell ausgerichteten Festivals: keine Roten Teppiche, keine Galas. Im Mittelpunkt stehen die Filme und die Gespräche über sie. Das Festival hat sich einen Ruf für politische Schärfe und ästhetische Sorgfalt erworben — und für eine Programmgestaltung, die Stimmen aus dem globalen Süden und aus Konfliktregionen ernst nimmt.
Sowohl Einzeltickets als auch Festivalpässe sind erhältlich. Pass-Inhaber:innen können eine Stunde vor Filmbeginn in nicht ausverkaufte Vorstellungen — eine Form von priorisiertem Zugang ohne festes Sitzplatzkonzept. Das passt zum Geist des Festivals: kuratiertes Kino für ein engagiertes Publikum.
Die Ausgabe 2026 vereint internationale Dokumentarfilm-Premieren mit retrospektiven Werkschauen und kuratierten Sonderprogrammen. Eröffnet wird das Festival mit The Vanishing Point von Bani Khoshnoudi, einem Film über Widerstand und Verschwinden im Iran.
Das Herzstück ist die Retrospektive Kazuo Hara: Der japanische Filmemacher, bekannt für radikale ethnografische Dokumentationen, ist persönlich anwesend und gibt eine Masterclass. Hinzu kommt eine begleitende Ausstellung des Studio Softić, das räumliche Zerstörungen in europäischen Peripherien untersucht.
Vollständiges Programm und Spielzeiten: dokfilmwoche.com.
Metropolis: U-Bahn U2 Gänsemarkt. 3001 Kino: S-Bahn S11/S21/S31 Sternschanze. B-Movie: U-Bahn U3 St. Pauli. fux eG Altona: S-Bahn S1/S11 Altona. Alle Spielstätten gut mit ÖPNV erreichbar.
Einzelvorstellungen und Festivalpässe über dokfilmwoche.com. Pass-Inhaber:innen erhalten priorisierten Zugang eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Filme mit anwesenden Regisseur:innen frühzeitig buchen — die Q&A-Sessions sind oft der Höhepunkt des Festivalbesuchs. Im Festivalzentrum fux eG treffen sich Filmschaffende und Publikum informell.
Noch keine Fotos. Teile deine!
Max. 5 Fotos, 5 MB pro Foto (JPG, PNG, WebP)
Hilf uns, diesen Eintrag aktuell zu halten. Jeder Vorschlag wird von unserem Team vor der Veröffentlichung geprüft.
Noch keine Bewertung — sei der oder die Erste!
Noch keine Kommentare. Sei der oder die Erste!
Teile deine Erfahrung mit der Community.
Reserva tu tren o autobús para llegar a dokumentarfilmwoche al mejor precio.
Gesponserter Link
Metropolis, 3001 Kino, B-Movie, Slot-Clubkino + fux eG (Festivalzentrum, Altona)
Kleiner Schäferkamp 36, 20357 Hamburg