13. Ausgabe – Fotokunst-Festival mit 10. Merck-Preis im Rahmen der World Design Capital
Die Darmstädter Tage der Fotografie (DTdF) sind seit 2003 eines der profiliertesten Fotokunst-Festivals Deutschlands. 2026 läuft die 13. Ausgabe – ein doppelt symbolisches Jahr: Es markiert nicht nur die 13. Auflage, sondern auch das 10-jährige Jubiläum des Merck-Preises, der wichtigsten Auszeichnung des Festivals. Veranstalter ist der DTdF-Förderverein, der das Festival ehrenamtlich trägt und auch zwischen den Festival-Jahren mit Ausstellungen im Stadtgespräch hält.
Das Leitthema 2026 lautet „Inspiring Atmospheres" – ein Konzept, das die diesjährige Ausgabe programmatisch in der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 verankert. Die DTdF gehören zum offiziellen Programm der World Design Capital – einer Auszeichnung, die die UNESCO-Designstadt-Initiative an Stadtregionen vergibt, die Design als gestaltende Kraft demonstrieren. Frankfurt-RheinMain ist 2026 erstmals deutscher Träger dieser Auszeichnung, und die DTdF positionieren sich mit ihrer Programmatik als ihr fotografischer Beitrag.
Den dramaturgischen Anker des Festivals bildet der Merck-Preis, eine mit 10.000 € dotierte Auszeichnung für herausragende fotografische Werkserien. Der Preis wurde 2008 ins Leben gerufen und wird vom Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA gestiftet. 2026 wird der Preis zum zehnten Mal vergeben – ein Jubiläum, das das Festival mit einer Sonderschau zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern flankiert. Die sechs nominierten Werkserien der Ausgabe 2026 werden zentral ausgestellt; die Preisverleihung findet beim Eröffnungswochenende im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe statt.
Das Festival bespielt mehrere Spielorte in Darmstadt mit kuratierten Ausstellungen. Renommierte Spielstätten 2026 sind: das Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe (UNESCO-Welterbe), das Kunstforum der TU Darmstadt, das Designhaus, die Stadtkirche, das Atelierhaus Vahle und das LEW1 als Sitz des Artist-in-Residence-Programms. Insgesamt zeigen 40 bis 50 nationale und internationale Fotograf:innen ihre Arbeiten in acht bis zwölf Ausstellungen. Zu den bestätigten Namen 2026 gehören Annegret Soltau mit ihrer Serie „VATERSUCHE", Angelika Kohlmeier („PhotonenSpur & Paragraphen"), die Fotografin Swaantje Güntzel als Artist-in-Residence sowie eine Werkschau zu Bryan Adams (dem auch fotografisch aktiven Rockmusiker).
Programmatischer Höhepunkt ist das Eröffnungswochenende vom 24. bis 26. April. Eröffnung am Freitag, 24. April, 18 Uhr im Museum Künstlerkolonie mit Preisverleihung. Am Samstag, 25. April, läuft das Symposium von 13 bis 18 Uhr im Fachbereich Design der Hochschule Darmstadt (h_da). Hinzu kommen Künstler-Gespräche, Vernissagen und ein dichtes Begleitprogramm, das die Photographie-Szene aus ganz Deutschland und den Nachbarländern nach Darmstadt zieht.
Dass die DTdF in Darmstadt zu Hause sind, ist kein Zufall. Die Stadt mit ihren rund 160.000 Einwohnern ist seit der Gründung der Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe (1899) ein Zentrum der modernen Gestaltung. Heute beherbergt sie die Technische Universität mit ausgezeichneten Studiengängen in Design und Architektur, die Hochschule Darmstadt (h_da) mit dem Fachbereich Mediengestaltung und eine lebendige Galerie- und Atelier-Szene. Die DTdF positionieren die Fotografie in diesem Umfeld als eigenständige Sparte zwischen Kunst und Design.
Die 13. Ausgabe der DTdF stand unter dem Leitthema „Inspiring Atmospheres" und positionierte sich als fotografischer Beitrag zur World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Der Merck-Preis wurde im Rahmen der Eröffnungsfeier zum 10. Mal verliehen. Bestätigte Künstler:innen waren u.a. Annegret Soltau, Angelika Kohlmeier, Swaantje Güntzel (Artist-in-Residence) und Bryan Adams.
Ausstellungen größtenteils mit freiem Eintritt oder zu Standard-Tarifen der Häuser. Symposium mit Anmeldung. Programm und Details auf dtdf.de.
Mit der Bahn: Hauptbahnhof Darmstadt, dann mit Bus/Tram in die Innenstadt oder auf die Mathildenhöhe (Linie F oder Bus 671). Mit dem Auto: A5 oder A67, Ausfahrt Darmstadt-Mitte. Parkplätze rund um die Mathildenhöhe und in den Parkhäusern der Innenstadt.
Ausstellungen größtenteils mit freiem Eintritt oder zu den Standard-Tarifen der jeweiligen Häuser (z.B. Museum Künstlerkolonie). Symposium und Sonderveranstaltungen mit Anmeldung. Eröffnungsweekend offen, Anmeldung empfohlen über dtdf.de.
Wer das Festival kompakt erleben will: am Eröffnungswochenende kommen (24.–26. April), Symposium besuchen, alle Spielorte abklappern. Wer Ruhe sucht: in den 10 Festivaltagen die Spielorte einzeln nacheinander besuchen. Mathildenhöhe als UNESCO-Welterbe in jedem Fall mitnehmen.
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Mathildenhöhe, Kunstforum TU, Designhaus, Atelierhaus Vahle, LEW1
Museum Künstlerkolonie / Mathildenhöhe und weitere Spielorte, 64283 Darmstadt