Christopher Street Day in der Schleidstadt — Parade, Straßenfest und Solidaritätsdemo
Der Christopher Street Day erinnert weltweit an die Stonewall-Unruhen vom 28. Juni 1969 in der New Yorker Christopher Street, mit denen die moderne LGBTQ+-Rechtsbewegung begann. In Deutschland ist der CSD seit den 1970er-Jahren in den großen Städten verankert; in den letzten Jahren breitet er sich zunehmend in den kleineren Städten und ländlichen Regionen aus — auch im strukturschwächeren Schleswig-Holstein, wo der CSD-Kalender mittlerweile vier Veranstaltungen umfasst.
Schleswig ist Kreisstadt des Kreises Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein und mit rund 25 000 Einwohnerinnen und Einwohnern die historisch wichtigste Stadt des nördlichen Bundeslandes. Sie liegt an der Schlei, einem über 40 km langen Meeresarm der Ostsee, und ist Sitz des Bischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Mit dem Schleswiger Dom St. Petri, dem Schloss Gottorf und dem Wikinger-Museum Haithabu ist die Stadt kulturhistorisch dicht — die Schleswig Pride bringt eine bunte, gegenwartsbezogene Schicht in dieses historische Stadtbild.
Der Tagesablauf folgt dem klassischen CSD-Schema:
Schirmherr des CSD Schleswig 2026 — und der gesamten CSD-Saison Schleswig-Holstein — ist Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (CDU). Mit seiner Schirmherrschaft setzt der Ministerpräsident ein politisches Zeichen gegen Homo- und Transfeindlichkeit in einer Zeit, in der queere Gemeinschaften auch in Deutschland wieder vermehrt Anfeindungen ausgesetzt sind.
Der Schleswig Pride 2026 reiht sich in die CSD-Saison Schleswig-Holstein ein, die in vier Städten des Bundeslandes Solidarität mit der queeren Gemeinschaft sichtbar macht: Flensburg im Mai, Rendsburg und Schleswig im Juni und Husum im August.
Der Tag beginnt mit der Sammlung der Teilnehmenden im Stadtzentrum, gefolgt von der bunten Parade durch die Schleswiger Innenstadt mit Wagen, Trommlern, Musik und Bannern. Anschließend findet das Straßenfest mit Bühnenprogramm statt — Reden lokaler und überregionaler Vertreterinnen, Live-Konzerte, Drag-Shows und politische Erklärungen.
Schirmherr des CSD Schleswig 2026 ist Ministerpräsident Daniel Günther. Die Schirmherrschaft umspannt alle vier CSDs in Schleswig-Holstein 2026 und betont das gemeinsame Engagement des Bundeslandes gegen Homo- und Transfeindlichkeit.
Das detaillierte Tagesprogramm wird über csd-schleswig-holstein.de und die CSD-Termine-Datenbank kommuniziert.
Eintritt frei. Spenden werden vor Ort entgegengenommen.
Mit der Bahn: Schleswig Hauptbahnhof mit direkten Regionalbahn-Verbindungen aus Hamburg-Altona (rund 1 h 45 Min.), Kiel und Flensburg. Vom Bahnhof zur Innenstadt ca. 25 Min. zu Fuß oder mit dem Stadtbus. Mit dem Auto: A7 Flensburg–Hamburg, Ausfahrt Schleswig-Schuby oder Schleswig-Jagel.
Die Parade und das Straßenfest sind eintrittsfrei und für alle offen. Spenden und solidarische Beiträge an die ehrenamtlichen Organisatoren werden vor Ort entgegengenommen.
Weitere CSDs in Schleswig-Holstein 2026: Flensburg (17. Mai), Rendsburg (20. Juni), Schleswig (27. Juni), Husum (23. August). Schirmherrschaft Ministerpräsident Daniel Günther.
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