Demo, Straßenfest und After-Party in der Gelsenkirchener Innenstadt — getragen von einem Bündnis gegen Rechts
Der CSD Gelsenkirchen ist anders als manche Pride-Parade ausdrücklich politisch positioniert: Träger ist ein Bündnis lokaler Initiativen unter dem Motto 'CSD gegen Rechts'. Hintergrund ist das spezifische gesellschaftspolitische Klima des Ruhrgebiets, in dem rechtsextreme Parteien und Bewegungen in den vergangenen Jahren bei Wahlen wiederholt überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben. Der CSD versteht sich deshalb explizit als demokratiestiftende Veranstaltung, die queere Sichtbarkeit und antifaschistische Haltung verbindet.
Der CSD läuft am Samstag, 16. Mai 2026 in der Gelsenkirchener Innenstadt. Treffpunkt ist der Alte Markt / Margarethe-Zingler-Platz, der zentrale Platz vor dem Hans-Sachs-Haus. Hier beginnt um 12:20 Uhr die Moderation und das Demobriefing, gefolgt vom Start der Demonstration um 12:30 Uhr. Die Demo zieht durch die Bahnhofstraße und endet am Heinrich-König-Platz, wo ab 13 Uhr das Straßenfest stattfindet – mit Drag-Show, Diskussionsrunden ('Talks') und einem Live-Auftritt des Pop-/Indie-Duos BOAH ROBIN. Um 13:30 Uhr übernimmt die Hauptbühne mit Acts wie Nonstop Niederschlag (Pop), Jolly_wav und der spoken-word-Künstlerin MALMÖ Poetry.
Ab 20 Uhr öffnet die After-Party im Club 'Hier ist nicht da' in der Bochumer Straße 138 (Stadtteil Schalke). DJane Mary Sánchez spielt elektronisches Set; die Location ist mit ihrer queerfreundlichen Programmierung eine der wichtigsten Adressen für LSBTIQ+-Publikum im Ruhrgebiet.
Organisiert wird der CSD über die Plattform demokrateam.org – ein Hinweis auf die Anbindung an Demokratie-Fördernetzwerke, die in NRW und bundesweit aktiv sind. Das Bündnis arbeitet eng mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, Kirchen, Gewerkschaften und Studierendenverbänden zusammen. Gleichzeitig sind politische Akteure wie SPD, Grüne, Linke, Tierschutzpartei und Demokratie-Initiativen ausdrücklich eingeladen.
Gelsenkirchen ist mit rund 260 000 Einwohner*innen eine der größten Städte des Ruhrgebiets (Bundesland Nordrhein-Westfalen) und seit jeher von Migration, Industrie- und Bergbau-Geschichte geprägt. Gerade hier ist der CSD eine wichtige Aussage: Queere Sichtbarkeit gehört zur multikulturellen Stadtgesellschaft. Die Innenstadt zwischen Hans-Sachs-Haus, Heinrich-König-Platz und Bahnhofstraße bildet die natürliche Bühne dafür.
Veranstalter ist das CSD-Bündnis gegen Rechts; organisatorische Plattform ist demokrateam.org. Der CSD positioniert sich ausdrücklich politisch gegen Rechtsextremismus und für queere Sichtbarkeit in Gelsenkirchen.
Demo und Straßenfest frei. After-Party: Tageskasse an der Clubtür.
Bahn: Gelsenkirchen Hbf, von dort ca. 8 Min. Fußweg in die Innenstadt zum Alten Markt. Auto: A40/A42 Abfahrt Gelsenkirchen-Mitte, Parkhäuser City-Center / Hans-Sachs-Haus.
Demo und Straßenfest: Eintritt frei. After-Party: Eintritt an der Clubtür (Tagespreis je nach Veranstalter).
Anmeldung von Demogruppen über die Organisator*innen-Plattform demokrateam.org. Aktuelle Hinweise zur Strecke und Sicherheit kurz vor dem Tag.
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Innenstadt Gelsenkirchen (Alter Markt, Margarethe-Zingler-Platz, Heinrich-König-Platz)
Margarethe-Zingler-Platz / Alter Markt / Heinrich-König-Platz, 45879 Gelsenkirchen