18. CSD in Cottbus, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz — zwei Wochen Pride in der Niederlausitz
Cottbus ist das urbane Zentrum der Niederlausitz und Sitz des Regenbogenkombinat Cottbus e.V., der seit Jahren den Christopher Street Day für die Stadt und die umgebenden Landkreise organisiert. Mit der 18. Ausgabe 2026 hat sich der CSD Cottbus zu einer festen Größe der CSD-Landschaft in Ostdeutschland entwickelt — sichtbar, politisch, in einer Region, in der queere Sichtbarkeit alles andere als selbstverständlich ist.
Das Motto 2026 — „In Vielfalt verbunden — United in PRIDE“ — bringt das Anliegen auf den Punkt: Sichtbarkeit, Vielfalt, Liebe und gegenseitiger Respekt als Grundlage einer offenen Gesellschaft. Der CSD versteht sich nicht nur als Demo, sondern als Plattform demokratischer Werte, gerade in einer Region, in der Rechtsruck und Übergriffe queere Menschen real bedrohen.
Über etwa zwei Wochen verteilen sich rund 30 Veranstaltungen auf Cottbus, den Spree-Neiße-Kreis und den Oberspreewald-Lausitz-Kreis: queere Filmabende, Lesungen, Vereinsempfänge, Workshops, queere Partys, Konzerte und Empfänge. Das Format ist bewusst dezentral: nicht nur die Großstadt, sondern auch die kleineren Orte werden Teil des Pride.
Der zentrale Höhepunkt ist die große CSD-Demo am Samstag, 11. Juli 2026, durch die Cottbuser Innenstadt. Tausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer ziehen mit Wagen, Trommeln, Reden und einem politischen Forderungskatalog durch die Stadt — eine Demonstration, die in einer Region, die häufig mit rechten Mobilisierungen Schlagzeilen macht, besondere Kraft entfaltet.
Markant ist die Beflaggung: In Cottbus, im Spree-Neiße-Kreis und in der Oberspreewald-Lausitz werden mehr als 300 Regenbogenflaggen gehisst — von Rathäusern, Vereinen, Geschäften und Privatpersonen. Damit wird die queere Sichtbarkeit in der Niederlausitz für mehrere Wochen flächendeckend in den öffentlichen Raum getragen — ein politisches Statement der lokalen Demokratie.
Hinter dem Festival steht das Regenbogenkombinat Cottbus e.V., das das ganzjährige queere Community-Leben in der Stadt prägt. Das Büro in der Thierbacher Str. 21 ist Treffpunkt, Beratungsstelle und Geschäftsstelle in einem. Unterstützt wird der CSD von zahlreichen Vereinen, der Stadt Cottbus und vielen lokalen Geschäften.
Der CSD Cottbus & Niederlausitz 2026 — die 18. Ausgabe — läuft vom 29. Juni bis 11. Juli 2026 mit Veranstaltungen in Cottbus, im Spree-Neiße-Kreis und in der Oberspreewald-Lausitz. Veranstalter ist das Regenbogenkombinat Cottbus e.V.
Höhepunkt ist die große Demonstration am Samstag, 11. Juli 2026, durch die Cottbuser Innenstadt. Rund 30 weitere Veranstaltungen — von Workshops über queeres Kino, Konzerte, Lesungen und Vereinsempfänge bis hin zu queeren Partys — verteilen sich über die zwei Wochen. Mehr als 300 Regenbogenflaggen werden in der Region sichtbar gehisst.
Vollständige Programmübersicht und Termindetails über csd-cottbus.info und csd-deutschland.de/csd-termine/csd-cottbus.
Demo und viele Veranstaltungen sind kostenfrei zugänglich. Bei einzelnen Konzerten, Partys und Filmen werden Eintrittsgelder erhoben — Details und Vorverkauf laufen über csd-cottbus.info.
Mit der Bahn: ICE/IC bis Cottbus Hauptbahnhof, von dort zu Fuß ca. 10 Minuten zur Innenstadt. Mit dem Auto über die A15, Ausfahrt Cottbus-Mitte oder Cottbus-West.
Demo und viele Veranstaltungen sind kostenfrei. Bei Konzerten und Partys gibt es teils Eintritt — Übersicht über csd-cottbus.info.
Awareness-Konzept, Polizeibegleitung, Vereinscrews vor Ort. Bei Fragen wenden sich Teilnehmende an das Regenbogenkombinat.
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Regenbogenkombinat Cottbus / Innenstadt
Thierbacher Straße 21, 03048 Cottbus