Christopher Street Day in der oberfränkischen Vestestadt
Der CSD Coburg – auch Coburg Pride genannt – ist die zentrale Veranstaltung der queeren Community im Coburger Land. Coburg liegt im Norden Bayerns im Regierungsbezirk Oberfranken und gilt als eher konservativ geprägte Region. Umso bedeutsamer ist das deutliche Bekenntnis zu Vielfalt, Toleranz und gleichen Rechten für lesbische, schwule, bisexuelle, trans, intergeschlechtliche und queere Menschen.
Höhepunkt ist die Pride-Parade, die vom Bahnhofsplatz durch die Innenstadt bis zum Marktplatz zieht. Begleitet von Regenbogenfahnen, Musik und Sambatrommeln demonstrieren die Teilnehmenden für Sichtbarkeit und gegen Diskriminierung. Der Christopher Street Day erinnert weltweit an den Stonewall-Aufstand von 1969 in New York.
Der CSD ist Teil einer mehrtägigen Prideweek mit vielfältigem Begleitprogramm: ein Queercamp mit Pop-up-Café in der Innenstadt, kostenlose Vorträge und Workshops zu Diversität und gesellschaftlichem Miteinander, Infostände, ein queerer Gottesdienst in der Salvatorkirche sowie als festlicher Abschluss der Prideball in der Alten Kühlhalle.
Veranstalter ist der Verein COMUN e.V., der sich in Coburg und Umgebung für die Belange queerer Menschen einsetzt. Die jüngsten Ausgaben zogen mehrere hundert Teilnehmende an und etablierten den CSD als festen Termin im Coburger Veranstaltungskalender.
In einer Stadt der Größe Coburgs ist ein eigener CSD ein wichtiges Zeichen: Er schafft Raum für Begegnung, Aufklärung und Solidarität abseits der großen Metropolen und stärkt die queere Community im ländlichen Oberfranken.
Die Ausgabe 2026 des CSD Coburg ist für Samstag, 20. Juni 2026, angesetzt. Der Demonstrationszug führt vom Bahnhofsplatz durch die Coburger Innenstadt bis zum Marktplatz, begleitet von Regenbogenfahnen, Musik und Sambatrommeln.
Rund um den Aktionstag findet die Prideweek statt: ein Queercamp mit Pop-up-Café in der Innenstadt, kostenlose Vorträge und Workshops zu Diversität und gesellschaftlichem Miteinander, Infostände, ein queerer Gottesdienst in der Salvatorkirche sowie der festliche Prideball in der Alten Kühlhalle als Abschluss. Veranstalter ist der Verein COMUN e.V.
Teilnahme an der Parade kostenfrei. Vorträge und Workshops in der Regel kostenlos; für den Prideball kann ein Eintritt anfallen.
Coburg ist über die A73 und die ICE-Strecke Nürnberg–Erfurt erreichbar. Der Demonstrationszug startet am Bahnhofsplatz, unmittelbar am Bahnhof Coburg, und endet am Marktplatz im Zentrum der Altstadt – beide Punkte sind fußläufig verbunden.
Die Teilnahme an der Parade ist frei. Vorträge und Workshops im Rahmen der Prideweek sind in der Regel kostenlos; für den Prideball in der Alten Kühlhalle kann ein Eintritt anfallen.
Aktuelle Termine und das genaue Prideweek-Programm werden über den Veranstalter COMUN e.V. und queere Terminportale veröffentlicht.
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Innenstadt Coburg (Bahnhofsplatz – Marktplatz)