Eines der ältesten Festivals für deutschsprachigen Film, seit 1979
Die Biberacher Filmfestspiele zählen zu den ältesten Filmfestivals Deutschlands für deutschsprachiges Kino. Gegründet 1979 vom Filmemacher Adrian Kutter, haben sie sich über fast fünf Jahrzehnte hinweg den Ruf eines Festivals erarbeitet, das den Dialog zwischen Filmemachern, Kritikern und Publikum sucht — abseits vom roten Teppich der ganz großen Branchentermine. Veranstalter ist der Trägerverein Biberacher Filmfestspiele e.V., die künstlerische Leitung liegt seit Jahren in den Händen von Douglas Wolfsperger.
Anders als viele Festivals trennen die Biberacher Filmfestspiele klar zwischen den Formaten und vergeben Preise in sechs Kategorien: Spielfilme über 60 Minuten, Debütspielfilme, Fernsehfilme, Dokumentarfilme, mittellange Filme zwischen 31 und 59 Minuten sowie Kurzfilme bis 30 Minuten. Acht „Filmfest-Biber" werden vergeben — Hauptpreis ist der mit 8 000 Euro dotierte Goldene Biber für den besten Spielfilm. Daneben gibt es Auszeichnungen für das beste Debüt, den besten Fernseh- und Dokumentarfilm, den Publikumspreis und einen Studierendenpreis.
Die Einreichphase für die 48. Ausgabe läuft vom 9. März bis 31. Juli 2026. Zugelassen sind deutschsprachige Produktionen und Koproduktionen mit mindestens einer in Deutschland ansässigen Produktionsfirma. Die Filme dürfen nicht älter als zwei Jahre sein und nicht online veröffentlicht worden sein. Eine fachkundige Auswahljury sichtet die Einreichungen und stellt das Programm zusammen.
Biberach an der Riß ist Kreisstadt des Landkreises Biberach und liegt in Oberschwaben im Bundesland Baden-Württemberg. Knapp 35 000 Einwohner, eine fast vollständig erhaltene mittelalterliche Altstadt, der Marktplatz mit Schwanen-Apotheke und die Stadthalle — Biberach hat das richtige Format für ein Festival, das auf Begegnungen statt auf Massenandrang setzt. Fünf Tage lang gehört die Stadt den Filmschaffenden und ihrem Publikum.
Fünf Tage Kino zwischen Allerheiligen-Wochenende und Wochenstart. Spielfilme, Debüts, Dokumentarfilme, Fernsehfilme, mittellange Filme und Kurzfilme aus dem deutschsprachigen Raum konkurrieren um acht „Filmfest-Biber".
Die Einreichphase läuft vom 9. März bis 31. Juli 2026. Anschließend stellt eine Auswahljury das Programm aus den deutschsprachigen Neuproduktionen der letzten zwei Jahre zusammen.
Das vollständige Filmprogramm wird im Spätsommer 2026 nach Abschluss der Auswahljury veröffentlicht. Aktuelle Informationen unter biberacherfilmfestspiele.de.
Tickets über die Festivalkasse und den Online-Shop. Festivalpässe und Einzeltickets verfügbar. Studierendenrabatte üblich.
Mit der Bahn über Ulm oder Stuttgart — Biberach (Riß) ist Halt der Strecke Ulm–Friedrichshafen. Vom Bahnhof zur Stadthalle 10 Minuten zu Fuß. Mit dem Auto über die A 7 (Ausfahrt Ulm-Süd) oder die B 30.
Einzeltickets, Festivalpässe und Gala-Tickets im offiziellen Online-Shop und an der Festivalkasse vor Ort.
Hotels und Pensionen in der Altstadt, frühzeitige Buchung empfohlen — das Festival ist gut besucht.
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