Vier Tage Mode in der Hauptstadt – Schauen, Showrooms und Pop-up-Events für die Frühjahr-/Sommer-Kollektionen 2027
Seit 2007 ist die Berlin Fashion Week zweimal jährlich die wichtigste Plattform der deutschen Modeszene. Anders als Paris, Mailand oder New York, deren Schauen primär den großen Maisons gehören, hat Berlin von Anfang an auf einen Mix aus etablierten Marken, Avantgarde-Designern und experimentellen Konzepten gesetzt. Genau das macht die Sommerausgabe, die die Frühjahr-/Sommer-Kollektionen der jeweils kommenden Saison (SS27 in diesem Fall) zeigt, zu einer eigenständigen Mode-Stimme.
Es gibt kein zentrales Festivalgelände – das ist programmatisch gewollt. Die Schauen verteilen sich auf Locations in Mitte (Kronprinzenpalais Unter den Linden, Hotel Adlon-Salons) und Kreuzberg (Station Berlin am Anhalter Bahnhof, Hallen am Borsigturm), dazu kommen Showrooms im Bezirk Charlottenburg, am Mehringdamm und im Schöneberger Norden. Der Effekt: Die Fashion Week wird ein temporärer Stadtorganismus, der die Wege der Branchen-Profis durch ganz Berlin lenkt.
Hinter dem Glamour der Front Row arbeiten Hunderte: Fashion Council Germany koordiniert das Schedule, die Industrie- und Handelskammer Berlin pusht den Wirtschaftsfaktor, Modemagazine und Influencer dokumentieren live für Millionen Follower weltweit. Berlin steht für eine spezifische Ästhetik – urban, oft minimalistisch, mit Hang zum Subkulturellen – und versteht sich als Plattform für Designer mit Botschaft: Nachhaltigkeit ('Sustainability Charter'), Inklusion, Genderfluidität.
Reine Branchenveranstaltungen wie die Hauptschauen sind nur akkreditierten Gästen vorbehalten – doch die Fashion Week öffnet auch viel öffentliches Programm: Pop-up-Stores in Friedrichshain und Mitte, Ausstellungen im Kronprinzenpalais, Talks zu Nachhaltigkeit, Open-Studios in Kreuzberg. Für SS27 sind in den Highlights unter anderem Berliner Labels wie SF1OG, Ioannes und das Skateboard-inspirierte Sex&Jeans sowie internationale Marken wie Orange Culture und John Lawrence Sullivan im Schedule.
Die Sommerausgabe 2026 setzt ihren internationalen Anspruch fort: 'Mode aus vier Kontinenten – diese Marken zeigen auf der Berlin Fashion Week' titelte die offizielle Pressemitteilung im April 2026. Vier Tage Schauen, Cocktail-Receptions, Showroom-Termine und parallele Public-Events.
Das offizielle Schedule mit Uhrzeiten und Locations wird laufend auf fashionweek.berlin/official-schedule.html aktualisiert. Akkreditierung für SS27-Schauen separat zu beantragen.
Die Locations liegen rund um U2/U6 (Mitte), U1/U3 (Kreuzberg) und S/U Friedrichstraße. ÖPNV-Karte für 24 Stunden empfohlen.
Hauptschauen: Akkreditierung über fashionweek.berlin (Branche, Presse, Buyer). Öffentliche Pop-ups, Ausstellungen und Talks: meist frei zugänglich oder Tageskarte. Programm und Anmeldung auf fashionweek.berlin/official-schedule.html.
Die spannendste Mode passiert oft am Rand: Off-Schauen in Friedrichshainer Hinterhöfen, Studio-Visiten in Neukölln, Showrooms an unerwarteten Orten. Wer dem offiziellen Schedule plus Instagram-Kanälen der Designer folgt, findet schnell Anschluss.
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Verschiedene Locations (u.a. Kronprinzenpalais, Station Berlin)
Verschiedene Standorte (Mitte, Kreuzberg, Charlottenburg), 10119 Berlin