Juryselektierter Kunstmarkt im Schlosspark — 25. Ausgabe
Anders als viele Kunsthandwerksmärkte arbeitet der Bad Bentheimer Kunstmarkt mit einer Jury-Auswahl. Bewerber reichen Arbeitsproben ein, eine Fachjury wählt die teilnehmenden Künstler aus. Damit entsteht ein konstant hohes Qualitätsniveau, das Sammler, Kuratoren und Kunst-Liebhaber gezielt anzieht. Die Auswahl umfasst sowohl etablierte Künstler als auch Nachwuchspositionen, sodass sich Entdeckungs-Potenzial mit Sammlerfreude verbindet.
Das Sortiment reicht von handgefertigtem Schmuck und Designschmuck über Skulpturen aus Holz, Stein, Metall und Beton bis zu Fotografie, Malerei, Druckgrafik und Textilkunst. Mehrere Künstler präsentieren Installationen, die sich auf den Park-Kontext beziehen. Damit wird der Markt zu einem mehrdimensionalen Ausstellungs-Erlebnis, das nicht nur Verkaufsgeschäft, sondern auch kuratierte Begegnung ist.
Die Grenznähe zu den Niederlanden prägt das Bild des Marktes. Etwa die Hälfte der teilnehmenden Künstler kommt aus den Niederlanden, was den Markt zu einem internationalen Treffpunkt im Grenzraum macht. Diese Mischung ist eine Besonderheit, die ihn von rein deutsch ausgerichteten Kunstmärkten unterscheidet.
Der Schlosspark unterhalb der Burg Bentheim ist eine der schönsten Park-Anlagen der Region. Alter Baumbestand, gepflegte Wege und Sichtachsen zur Burg bilden den Rahmen, in dem die Stände aufgebaut werden. Bei gutem Wetter ist der Park selbst Teil des Erlebnisses, und Spaziergänge zwischen den Ständen werden zu kleinen Park-Bummeln.
Mit der 25. Auflage 2026 erreicht der Markt ein bemerkenswertes Jubiläum. Der Veranstalter plant Sonderaktionen und einen leicht erweiterten Programmrahmen, der dem Anlass gerecht wird. Genaue Details werden im Frühjahr kommuniziert.
Die 25. Auflage erscheint im Profil unverändert: juryselektierte Auswahl, internationale Mischung aus deutschen und niederländischen Künstlern, Schlosspark als Veranstaltungsort. Der Veranstalter setzt damit auf eine bewährte Formel und nutzt das Jubiläum für Sonderakzente.
Mit zwei Tagen Öffnung an einem langen Wochenende ist der Markt für Tagesgäste, Wochenend-Reisende und Sammler gleichermaßen zugänglich. Besucher aus Münster, Osnabrück, Enschede und Hengelo gehören zur regelmäßigen Klientel.
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