Bach-Dynastie in Norddeutschland: 50 Programmpunkte an 50 Orten
Während Leipzig die Stadt Johann Sebastians ist, war Hamburg jahrhundertelang die Heimat einer ganzen Bach-Dynastie: Carl Philipp Emanuel Bach, zweitältester Sohn Johann Sebastians, wirkte hier zwanzig Jahre als städtischer Musikdirektor (1768–1788). Sein Onkel Georg Philipp Telemann, ein enger Freund der Familie, war jahrzehntelang Hamburger Musikdirektor; sein Halbbruder Johann Christian Bach schrieb Opern für die Hamburgische Oper. Das Internationale Bachfest Hamburg, organisiert von der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Akademie, macht dieses Erbe seit 2020 zum Festival.
Im April öffnen sich zweieinhalb Wochen lang über 50 Spielorte für mehr als 100 Ensembles und 100 Künstlerinnen und Künstler. Die Hauptbühnen sind die Elbphilharmonie und die Laeiszhalle; daneben werden die großen Hamburger Hauptkirchen (St. Michaelis, St. Petri, St. Jacobi, St. Katharinen), Museen und kleinere Säle bespielt.
Unter dem Reihentitel "HANSE.BAROQUE.NETZWERK" öffnet das Bachfest 2026 den Blick auf die Hansestädte: Lübeck, Bremen und Lüneburg laden parallel zu Passionen Johann Sebastians in ihre Hauptkirchen. Das Festival nutzt das gemeinsame Kulturerbe der norddeutschen Hansestädte als Resonanzraum – ein einzigartiges föderales Konzept, das in Deutschland kein anderes Bachfest in dieser Form anbietet.
Vom Mittwoch, 1. April bis Freitag, 17. April 2026 läuft das vierte Internationale Bachfest Hamburg. Über 50 Programmpunkte verteilen sich auf zweieinhalb Wochen: Konzerte, Talks, Netzwerktreffen, Sing-Alongs, Vorträge. Über 100 Ensembles und 100 Künstlerinnen und Künstler sind beteiligt.
Das 2026er Festival öffnet sich kuratorisch über die Hamburger Stadtgrenzen hinaus: Die Hauptkirchen in Lübeck, Bremen und Lüneburg laden zu verschiedenen Passionen Johann Sebastian Bachs ein und werden Teil des Festivalprogramms. So entsteht ein hanseatisches Bach-Netzwerk, das die historisch enge Verbindung dieser Städte zur Bach-Familie aufgreift.
Über 50 weitere Programmpunkte werden im Lauf von Frühjahr 2026 auf cpe-bach-akademie.de/bachfest veröffentlicht.
Über die CPE-Bach-Akademie und die jeweiligen Spielstätten (Elbphilharmonie, Laeiszhalle, Hauptkirchen).
Elbphilharmonie (Platz der Deutschen Einheit), Laeiszhalle (Johannes-Brahms-Platz), Hauptkirche St. Michaelis, St. Petri, St. Jacobi, St. Katharinen u. a.
Lübeck, Bremen, Lüneburg – jeweils mit Hauptkirche und ausgewählten Bach-Programmen.
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Elbphilharmonie, Laeiszhalle, Hauptkirchen (St. Michaelis, St. Petri, St. Jacobi), Hansestädte Lübeck/Bremen/Lüneburg