Höhepunkt der Ascheberscher Fastnacht am bayerischen Untermain
Der Aschaffenburger Fastnachtszug ist die größte Karnevalsveranstaltung im bayerischen Teil des Untermaingebiets. Die Stadt Aschaffenburg in Unterfranken liegt nur eine knappe Autostunde von Mainz und Frankfurt entfernt und ist seit jeher von der rheinhessisch-mainfränkischen Fastnachtskultur geprägt. Während Köln, Düsseldorf und Mainz für ihre Rosenmontagszüge bekannt sind, läuft in Aschaffenburg der große Zug bereits am Faschingssonntag – traditionell um 14 Uhr.
Der Zug setzt sich am Kreisel an der Alexandrastraße in Bewegung. Von dort führt die Route über die Würzburger Straße, die Hofgartenstraße mit Blick auf den Schöntalpark, die Platanenallee, die Goldbacher Straße und die Weißenburger Straße. Über die Ecke Erthalstraße biegt der Zug in die Friedrichstraße ein, anschließend in die Luitpoldstraße – und endet mit einem grandiosen Schlussbild am Schlossplatz vor dem Schloss Johannisburg, einem der bedeutendsten Renaissance-Schlösser Deutschlands.
Über 45 Zugnummern bilden den Aschaffenburger Fastnachtszug: Motivwagen mit satirischen, politischen und närrischen Themen, Fußgruppen in fantasievollen Kostümen, Funkengarden in roten Uniformen, Spielmanns- und Fanfarenzüge sowie Musikkapellen aus Aschaffenburg, dem Landkreis und befreundeten Vereinen aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Süßigkeiten und »Kamelle« regnen über die Köpfe der Zuschauer; viele Zugnummern verteilen außerdem kleine Schmankerl, Schnaps in Plastikbechern oder Blumen.
Im Anschluss an den Zug verwandelt sich der Schlossplatz in einen großen, bunten Faschingsrummel. Bühnen, Verpflegungsstände der Aschaffenburger Faschingsvereine, Musik und Tanz bringen die Innenstadt in Stimmung. Restaurants, Wirtshäuser und Bars bieten Faschingsaktionen; die Innenstadt feiert bis spät in die Nacht.
Verantwortlich für den Zug ist die Interessengemeinschaft Ascheberscher Fastnacht, ein Zusammenschluss aus sechs Aschaffenburger Faschingsvereinen und der Stadtverwaltung. Sie koordiniert die Anmeldung der Zugnummern, die Sicherheit, das Begleitprogramm und die Kommunikation mit Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdiensten.
Am Faschingssonntag, 15. Februar 2026 um 14 Uhr, startet der Aschaffenburger Fastnachtszug mit 45 Zugnummern am Kreisel an der Alexandrastraße. Nach der Absage 2025 ist es die ersehnte Rückkehr des größten Karnevalshöhepunkts am bayerischen Untermain.
Die Strecke führt über Alexandrastraße, Würzburger Straße, Hofgartenstraße, Platanenallee, Goldbacher Straße und Weißenburger Straße bis zur Ecke Erthalstraße. Dort biegt der Zug in die Friedrichstraße ein, zieht weiter über die Luitpoldstraße und endet am Schlossplatz vor dem Schloss Johannisburg. Im Anschluss verwandelt sich der Schlossplatz in einen bunten Faschingsrummel.
Teilnahme am Zug als Zuschauer kostenlos. Speisen und Getränke bei den Faschingsvereinen am Schlossplatz und in den Restaurants entlang der Strecke zu üblichen Preisen.
Aschaffenburg ist per ICE und RE bequem erreichbar (Bahnhof Aschaffenburg Hauptbahnhof, 10 Min. zu Fuß in die Innenstadt). Per Auto: A3 (Ausfahrt Aschaffenburg-Ost), Parkhäuser City-Galerie oder Tiefgarage Schlossplatz nutzen. Hinweis: Während des Zuges sind Innenstadtstraßen gesperrt.
Freie Teilnahme. Speisen und Getränke entlang der Strecke und am Schlossplatz.
Aufstellung ab Mittag, Zugbeginn 14 Uhr am Kreisel Alexandrastraße, Ziel Schlossplatz. Anschließend Faschingsrummel.
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Aschaffenburger Innenstadt
Innenstadt (Alexandrastraße bis Schlossplatz), 63739 Aschaffenburg