Psytrance-Open-Air auf dem ältesten Flugplatz der Welt — Comeback-Edition im Havelland zum Abschied
Das Antaris Project gehört zu den ältesten und prägendsten Psytrance-Festivals Europas. 1993 von Uwe Siebert gegründet, etablierte sich das Festival schnell als zentraler Treffpunkt der internationalen Goa- und Psytrance-Szene. Veranstaltungsort ist seit Jahren der Flugplatz am Gollenberg in Stölln (Gemeinde Gollenberg, Landkreis Havelland) — der älteste Flugplatz der Welt, von dem Otto Lilienthal 1894 seine ersten dokumentierten Flugversuche unternahm. Der weite Acker mit Sicht auf den Gollenberg ist Kulisse für ein Festival mit teils 10 000 Teilnehmenden.
Im März 2025 verstarb Uwe Siebert, Gründer und prägende Persönlichkeit des Festivals. Das Team verzichtete daraufhin auf eine Ausgabe 2025 — beschrieben als „kein Abschied, sondern eine notwendige Pause, um Raum für Verarbeitung, Neuausrichtung und Inspiration zu schaffen“. Die Antaris-Website widmet ihre Startseite seither der Hommage an Sieberts Mission „Für Freundschaft, Frieden und Freiheit“.
2026 plant das Team das Comeback — angekündigt als das „letzte Gathering“ und „Abschluss eines Kapitels in Uwes Sinn“. Damit verbindet die kommende Ausgabe Trauer und Aufbruch: ein Festival, das den Gründer ehrt, die Werte „Herz, Freiheit, Frieden und Freundschaft“ in den Mittelpunkt stellt und der internationalen Psytrance-Community einen letzten gemeinsamen Termin auf dem Gollenberg ermöglicht. Genaues Datum, Line-up und Tickets werden 2026 schrittweise auf der offiziellen Website veröffentlicht.
Antaris ist traditionell mehrtägig (in der Vergangenheit oft vier Tage von Donnerstag bis Sonntag), mit mehreren Floors: dem Mainfloor für Psytrance, einem Chill-Floor für Ambient und Downtempo, einem Dark-Floor für Hi-Tech und Darkpsy. Decorationen, Lichtinstallationen und ein internationaler Künstlerinnen- und Künstler-Pool prägen das Bild. Camping, Food-Trucks, Yoga-Spaces und Workshops gehören zum Konzept.
Stölln ist Ortsteil der Gemeinde Gollenberg im Landkreis Havelland — eine ländliche Region nordwestlich von Berlin. Der Gollenberg, mit 108 Metern Höhe einer der höchsten Punkte der märkischen Heide, war für Lilienthals Flugversuche Ende des 19. Jahrhunderts ideal. Heute steht hier die ausgemusterte IL-62 „Lady Agnes“ als Denkmal — und einmal im Sommer das Antaris-Camp mit Tausenden Festivalgästen.
Antaris 2026 — angekündigt als „letztes Gathering“ — kehrt nach der Pause 2025 zurück auf den Flugplatz am Gollenberg in Stölln. Das Team plant die Ausgabe als Hommage an den im März 2025 verstorbenen Gründer Uwe Siebert und als Abschluss eines Kapitels „in Uwes Sinn“: für Herz, Freiheit, Frieden und Freundschaft.
Aggregator-Quellen nennen den 12. Juli 2026 als möglichen Festivaltag; das offizielle Datum, das vollständige Line-up und die Tickets werden 2026 schrittweise über antaris-project.de bekannt gegeben.
Datum, vollständiges Line-up und Ticketing werden auf antaris-project.de und der Facebook-Seite des Festivals veröffentlicht.
Tickets, Preise und Vorverkaufsphasen werden schrittweise über antaris-project.de bekannt gegeben.
Mit dem Auto über die B5 bzw. B102 in Richtung Rhinow/Havelberg, dann örtliche Beschilderung. Mit der Bahn: RE2/RE6 bis Rathenow, von dort Festival-Shuttlebus zum Gollenberg.
Tickets, Daten und Line-up werden 2026 schrittweise über antaris-project.de bekannt gegeben.
Camping ist beim Antaris klassischer Bestandteil des Festivals.
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Flugplatz am Gollenberg, Stölln
Flugplatz am Gollenberg, 14728 Gollenberg