Klavierfestival im BuK Peter Edel – 2026 mit Schwerpunkt Franz Liszt
Das Klavierfest Berlin-Weißensee hat sich seit seiner Gründung 2023 als Berliner Geheimtipp für anspruchsvolle Klaviermusik etabliert – ein Festival, das die Pianistin Eri Mantani aus persönlichem Engagement ins Leben gerufen hat und das jährlich im März im Ortsteil Weißensee (Bezirk Pankow) stattfindet. Spielort ist der Festsaal des Bildungs- und Kulturzentrums Peter Edel – ein akustisch angenehmer Saal in der Berliner Allee, der für Klavierabende ideale Bedingungen bietet.
Eri Mantani, Pianistin mit Konzerterfahrung in Europa und Japan, kuratiert das Festival jährlich um ein thematisches Zentrum herum. Bisherige Ausgaben standen unter Mottos wie "Stimmen aus dem Verborgenen" oder "Spuren"; jeweils mit einer Spielplan-Dramaturgie, die zwei Klavierabende mit komplementären Programmen verbindet. Das macht den Festivalcharakter aus: nicht zwei beliebige Konzerte, sondern ein dramaturgisch durchdachtes Wochenende.
Die 4. Ausgabe 2026 widmet sich Franz Liszt und dem Motto Transformation. Im Mittelpunkt: nicht nur Liszts Originalwerke, sondern vor allem seine berühmten Transkriptionen von Bach, Schubert und Schumann. Liszt war einer der größten Bearbeiter der Musikgeschichte – seine Klavier-Transkriptionen von Bach-Orgelwerken, Beethoven-Symphonien und Schubert-Liedern haben das Klavier-Repertoire um zentrale Stücke bereichert und zeigen, wie Musik durch Transkription transformiert wird.
"Wo Licht und Dunkel sich berühren": Katharina Treutler spielt Liszts Transformationen – darunter Bach-Transkriptionen durch Liszt selbst und seine Vorgänger/Nachfolger Busoni und Siloti –, gefolgt von Schubert- und Schumann-Werken. Ein Programm, das die feine Linie zwischen Original und Bearbeitung beleuchtet.
"Das Aufblühen der Strahlen im Tanz": Florian Noack widmet sich Liszts virtuosen Originalwerken, die das Klavierspiel transformiert haben – Tanz, Etüde, freie Form, Klangwelt. Liszts Beitrag zur Erweiterung der pianistischen Möglichkeiten steht im Zentrum.
Eine Besonderheit beider Konzerte: Beide Pianist:innen spielen vollständig auswendig. Das ist im klassischen Klavierabend zwar üblich, wird hier aber bewusst als Konzept hervorgehoben – die Intensität des direkten musikalischen Kontakts zwischen Pianist:in und Publikum, ohne die Vermittlung des Notenblatts, ist Teil der Festivalästhetik.
Die 4. Ausgabe verbindet zwei Klavierabende zu einer thematischen Einheit. Liszt-Schwerpunkt 2026: nicht der Liszt der Salons, sondern Liszt als großer Bearbeiter und Erweiterer der musikalischen Sprache.
Konzept des Festivals: dramaturgische Dichte statt programmatischer Breite. Zwei Pianist:innen, zwei Programme, gemeinsames Thema – Transformation als das, was Liszt sowohl als Komponist als auch als Bearbeiter immer wieder geleistet hat.
Programmtitel: "Wo Licht und Dunkel sich berühren"
Programmtitel: "Das Aufblühen der Strahlen im Tanz"
Beide Pianist:innen spielen vollständig auswendig. Detaillierte Programmangaben und Konzertzeiten auf klavierfest-bw.de.
Tram M4 bis Berliner Allee/Indira-Gandhi-Straße (direkt am BuK Peter Edel). S-Bahn S8/S85/S41/S42 bis Greifswalder Straße oder Storkower Straße, dann Tram. Mit dem Auto: Parkplätze in Weißensee meist verfügbar.
Tickets über die Festivalwebsite klavierfest-bw.de. Konzertzeiten und Preise werden vom Veranstalter bekanntgegeben.
Beide Konzerte sind dramaturgisch aufeinander bezogen – wer beide besucht, erlebt eine umfassendere Annäherung an Liszt und die Idee der Transformation. Das BuK Peter Edel ist ein angenehmer Konzertraum mit guter Akustik und überschaubarer Größe.
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Festsaal des Bildungs- und Kulturzentrums Peter Edel
Berliner Allee 125, 13088 Berlin