17. Bad Homburger Poesie- und Literaturfestival
Stars, Stimmen und Geschichten – Weltliteratur an Hessens schönsten Bühnen
2026
Vorstellung von Poesie- und Literaturfestival Bad Homburg
Poesie- und Literaturfestival Bad Homburg — Ausgabe 2026
Das Festival 2026 setzt auf inszenierte Lesungen mit Live-Musik, Lichtinstallationen und filmischen Elementen. Sieben Hauptveranstaltungen zwischen 29. Mai und 14. Juni, plus ein weihnachtliches Sonderkonzert mit Axel Milberg am 5. Dezember. Alle Werke der Weltliteratur, alle Stimmen aus Film, TV und Theater.
Höhepunkte Poesie- und Literaturfestival Bad Homburg 2026
- Eröffnung mit Sabin Tambrea und dem hr-Sinfonieorchester
- Christoph Maria Herbsts Festivaldebüt in der Spielbank
- Hans Sigl und die Pianistin Claire Huangci unter Wasser
- Arno Geiger live in der Schlosskirche
- Weihnachts-Sonderkonzert mit Axel Milberg in der Erlöserkirche
Programm Poesie- und Literaturfestival Bad Homburg 2026
Freitag, 29. Mai 2026 — Festivaleröffnung
- 20:00 — Kurtheater Bad Homburg: Sabin Tambrea liest Thomas Mann „Der Tod in Venedig", musikalisch begleitet von Mitgliedern des hr-Sinfonieorchesters (Mahler, Sibelius, Wagner)
Samstag, 30. Mai 2026 — Dumas trifft Verdi
- 20:00 — Kurtheater: Bettina Zimmermann und Pasquale Aleardi lesen „Die Kameliendame" von Alexandre Dumas, mit Live-Arien aus „La Traviata" (Verdi) – Sopran Nika Goric, Tenor Matteo Roma
Montag, 1. Juni 2026 — Lesung im Kino
- 19:30 — Kinopolis Bad Homburg: Matthias Matschke liest H. G. Wells' „Die Insel des Dr. Moreau" mit KI-gestützter Bildprojektion auf der Großleinwand
Samstag, 6. Juni 2026 — Arno Geiger live
- 19:30 — Schlosskirche im Landgrafenschloss: Ulrich Noethen liest „Reise nach Laredo" von Arno Geiger in Anwesenheit des Autors, Chor: LaCappella (Frauenchor)
Sonntag, 7. Juni 2026 — Italienische Matinee
- 16:00 — Festsaal Steigenberger Hotel: Jeanette Hain liest Susanna Tamaro „Geh, wohin Dein Herz Dich trägt" (mit Bewirtung)
Freitag, 12. Juni 2026 — Jules Verne unter Wasser
- 20:00 — Kurtheater: Hans Sigl liest „20.000 Meilen unter dem Meer" von Jules Verne, am Flügel Claire Huangci, mit Lichtinstallation und Surround-Sound
Sonntag, 14. Juni 2026 — Festival-Finale
- 12:00 — François-Blanc-Spielbank: Christoph Maria Herbst liest Oscar Wildes „Das Gespenst von Canterville" – sein Festivaldebüt
Samstag, 5. Dezember 2026 — Weihnachtskonzert „Northern Lights"
- 17:00 — Erlöserkirche Bad Homburg: Axel Milberg liest skandinavische Wintermärchen (Andersen, Lagerlöf, Lindgren) mit Kirchenkammerchor und nordischer Lichtinstallation
Preise Poesie- und Literaturfestival Bad Homburg 2026
Karten je Lesung, Preise variieren nach Spielort. Buchung über frankfurtticket.de, myticket.de oder Tourist Info Bad Homburg. Viele Termine 2026 sind bereits weit fortgeschritten verkauft.
Praktische Informationen — Poesie- und Literaturfestival Bad Homburg
Anreise
Mit der S5 ab Frankfurt Hauptbahnhof in 25 Minuten bis Bad Homburg, von dort 10 Minuten zu Fuß zum Kurtheater. Mit dem Auto über A661, Ausfahrt Bad Homburg-Mitte. Parkhäuser am Kurhaus und Schloss.
Eintritt
Karten je nach Lesung. Buchung über Tourist Info Bad Homburg, frankfurtticket.de und myticket.de. Für viele Termine 2026 sind Restkarten bereits ausverkauft – frühzeitig buchen.
Tipp
Verbinde einen Festivalabend mit einem Spaziergang im Kurpark und einem Abendessen im historischen Schlosshotel. Wer Kinopolis besucht, sollte 30 Minuten Anfahrtspuffer einplanen – die Lesung im Kino startet pünktlich.
Ein Festival, das die Stadt zur Bühne macht
Das Bad Homburger Poesie- und Literaturfestival geht 2026 in seine 17. Runde und gehört längst zu den feinsten Adressen der literarischen Performance in Hessen. Was 2010 als ambitionierter Lesereigen begann, hat sich zu einem Treffpunkt entwickelt, an dem die Stars der deutschsprachigen Schauspielszene Weltliteratur nicht nur vortragen, sondern in szenische, musikalische und filmische Gesamtkunstwerke verwandeln.
Bühnen voller Patina
Der besondere Reiz des Festivals liegt in der Inszenierung der Spielorte. Das Kurtheater Bad Homburg mit seinem klassizistischen Saal, die Schlosskirche im Landgrafenschloss, der Festsaal des Steigenberger Hotels, die François-Blanc-Spielbank – jeder Veranstaltungsort spielt mit. Wer Thomas Mann hört, sitzt im Kurtheater. Wer Oscar Wildes Gespenst von Canterville erlebt, frühstückt davor in der ehrwürdigen Spielbank, in der schon Dostojewski sein Glück versuchte.
Hochkaräter aus Film und Fernsehen
Die Liste der Leserinnen und Leser liest sich wie ein Who's Who des deutschsprachigen Schauspiels: Sabin Tambrea (Eröffnung mit Thomas Manns „Der Tod in Venedig"), Bettina Zimmermann und Pasquale Aleardi (Dumas' Kameliendame), Matthias Matschke (H. G. Wells' Insel des Dr. Moreau), Ulrich Noethen (Arno Geigers „Reise nach Laredo" in Anwesenheit des Autors), Jeanette Hain, Hans Sigl (Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer") und Christoph Maria Herbst mit seinem Festivaldebüt. Den weihnachtlichen Ausklang gestaltet Axel Milberg mit nordischen Märchen.
Musik trifft Wort
Lesung ist hier nie nur Lesung. Die Eröffnung kombiniert Tambreas Stimme mit Mahler, Sibelius und Wagner, gespielt von Mitgliedern des hr-Sinfonieorchesters. „Die Kameliendame" trifft auf Verdis Traviata, live gesungen von Sopranistin Nika Goric und Tenor Matteo Roma. Für Jules Vernes Unterseereise sitzt die Pianistin Claire Huangci am Flügel, Lichtinstallationen und Surround-Sound versetzen den Saal in die Tiefen des Ozeans. Bei „Die Insel des Dr. Moreau" laufen KI-gestützte Bilder über die Kinopolis-Leinwand – Literatur trifft auf 21. Jahrhundert.
Eine Kurstadt mit literarischer DNA
Dass das Festival ausgerechnet in Bad Homburg stattfindet, ist kein Zufall. Die ehemals mondäne Kurstadt am Taunusrand zog im 19. Jahrhundert Schriftsteller wie Dostojewski, Henry James und Conrad Ferdinand Meyer an. Wer heute durch den Kurpark schlendert, geht buchstäblich auf literarischen Spuren. Das Festival knüpft an diese Tradition an und macht sie für ein Publikum erlebbar, das Literatur als Live-Erlebnis sucht – mit den Stimmen, die man sonst aus „Tatort", „Bergdoktor" oder „Stromberg" kennt.
Programm-Sonderformat im Dezember
Außerhalb der Hauptspielzeit lädt das Festival zu einem weihnachtlichen Sonderabend in die Erlöserkirche Bad Homburg. Axel Milberg liest skandinavische Wintermärchen von Hans Christian Andersen, Selma Lagerlöf und Astrid Lindgren, begleitet vom Kirchenkammerchor und untermalt von nordischen Lichtinstallationen.
Wo es stattfindet Poesie- und Literaturfestival Bad Homburg
Poesie- und Literaturfestival Bad Homburg auf einen Blick
Verlauf von Poesie- und Literaturfestival Bad Homburg
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